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Stadt gibt kein Geld für Basketballkörbe

Antrag des Bezirksrats abgelehnt Stadt gibt kein Geld für Basketballkörbe

Die Auseinandersetzung um Basketballkörbe in der Südstadt geht weiter. Jetzt hat die Stadt den Antrag des Bezirksrats Südstadt-Bult abgelehnt - das Gremium hatte gefordert, auf dem Bolzplatz in der Meterstraße zwei Basketballkörbe aufzustellen.

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Am Stephansplatz in der Südstadt hängt bereits ein neuer Basketballkorb.

Quelle: Katrin Kutter

Hannover. Der Bezirksrat hatte bereits am 17. Februar mit überwältigender Mehrheit beschlossen, die Verwaltung darum zu bitten, an diesem Standort gegenüberliegende Körbe aufzustellen. Möglich wäre - so schlugen es die Politiker vor - jeweils mittig an den Seiten, dort wo sich kein Fußballtor befindet.

In der auf den 16. Juni datierten Ablehnung der Stadt heißt es, dass der Platz ausreichend Raum für eine Streetballanlage mit zwei Körben biete. Die Gesamtkosten schätzt die Verwaltung auf rund 6000 Euro. Weiter heißt es in den Schreiben jedoch, dass „aufgrund der Haushaltslage“ in diesem Jahr „eine Finanzierung aus dem investiven Budget leider nicht möglich“ ist. Die Fachverwaltung wolle die Idee und eine Umsetzung erst weiterverfolgen, wenn die Finanzierung gedeckt sei.

Konflikte um Basketballkörbe

Bereits im vergangenen Jahr hatte es einen Streit um einen Basketballkorb in der Südstadt gegeben. Zunächst hatte die Stadt nach langem Hin und Her auf dem Bolzplatz auf dem Stephansplatz eilig einen Basketballkorb aufgestellt. Doch auch diese Aktion blieb nicht konfliktfrei. Vor allem Politiker von CDU und FDP hatten die Befürchtung geäußert, Kinder und Jugendliche könnten beim Fußballspielen gegen die Stange des Basketballkorbs laufen und sich dabei schwer verletzen.

Außerdem war es nach dem Aufstellen des Korbs immer wieder zu Streitereien gekommen. Denn ein Teil der Jugendlichen wollte auf dem Bolzplatz lieber Fußball, der andere lieber Basketball spielen. Aus dem Rathaus hatte es dazu geheißen, dass die Jugendlichen sich untereinander einigen müssten, welche Sportart gerade gespielt werden solle.

Jugendliche werden vom Platz geworfen

Schon im vergangenen Jahr hatte sich der Bezirksrat Südstadt-Bult mehrmals mit dem Thema Basketballkörbe befasst. Denn immer wieder hatten sich Jugendliche beklagt, dass in der Südstadt ausreichend Möglichkeiten zum Basketballspielen fehlten. Dann war die Lage eskaliert, weil eine Gruppe von Jugendlichen sich unerlaubt auf den Schulhof der Elsa-Brandström-Schule geschlichen hatte, um dort Basketball zu spielen - und prompt von der Polizei aufgegriffen wurde.

Von Mathias Klein

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Südstadt in Zahlen
  • Stadtbezirk : Südstadt-Bult, 7. Stadtbezirk in Hannover.
  • Einwohner: im Stadtbezirk ca. 41.575
  • Einwohner je Stadtteil:   Südstadt (38.600) und Bult (2.975)
  • Bevölkerungsdichte : 5.790 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30169, 30171, 30173
  • Markantes aus der Geschichte: Große Teile der Südstadt wurden ab Mitte der 1920er Jahre geplant und in den 1930er Jahren fertiggestellt. Solche Großsiedlungen für Familien waren Teil des soziales Wohnungsbaus der Weimarer Republik, der Alternativen zu den schlechten Lebensbedingungen in den Altbauten der Innenstadt schaffen und den Wohnungsmangel lindern sollte. In der Südstadt sind in dieser Zeit viele Straßenzüge mit vier- bis fünfstöckigen Mehrfamilienhäusern in Klinkerbauweise entstanden. Städtebaulich herausragend ist darunter das Hochhaus Glückauf am Geibelplatz.
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