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Aus den Stadtteilen Telekom versetzt Kunden über Wochen
Hannover Aus den Stadtteilen Telekom versetzt Kunden über Wochen
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22:15 21.12.2017
Mehr als vier Wochen hat ein Döhrener auf Telefon und Internet warten müssen. Quelle: Symbolbild: dpa
Döhren

 Im Internet die Weihnachtsgeschenke einkaufen? Weihnachtsgrüße am Telefon austauschen? Oder gar das Home­office öffnen? Gut fünf Wochen hat ein Döhrener auf diese Möglichkeiten verzichten müssen – die Telekom hat den Geschäftsführer eines Ingenieurbüros nach dessen Umzug von Gehrden an die Thurnithistraße schlicht nicht ans Netz angeschlossen.

Mit Blick auf seinen Umzug Mitte November hatte der 44-Jährige am 6. November den Auftrag für DSL und einen Entertainvertrag abgeschlossen, dafür erhielt er eine Eingangsbestätigung und einen Hinweis auf die technische Prüfung. Widerspruch gegen seinen Wunschtermin am 14. November gab es nicht, aber auch keine Bestätigung. Deshalb hakte der Döhrener am 13. November noch einmal nach, zwei Tage später sollte er einen Rückruf erhalten. 

Die Zeit verstrich, und am 20. November versuchte er sein Glück erneut bei der Hotline. „Dabei teilte mir die Mitarbeiterin ziemlich unfreundlich mit, dass zurzeit kein Anschluss frei ist“, sagt der Unternehmer, der unter anderem Haustechnik in Gebäuden und aktuell 450 Wohnungen in Hannover, auch mit Telefonanschlüssen, plant. „Wie soll ich bei solchen Erfahrungen den Bauherren mit gutem Gewissen die Telekom als Partner empfehlen“, schrieb er in einer Mail an den Konzern, eine Antwort steht aus. Immerhin erhielt er am 23. November die Information, dass die Bereitstellung für den 26. November geplant sei – wegen eines technischen Problems sei eine Nacharbeit notwendig. Doch auch der Termin kam nicht zustande, dafür bekam der Döhrener am 4. Dezember eine SMS, dass der Anschluss zum 6. Dezember geschaltet werde. „Kein Anschluss unter dieser Nummer“ galt aber weiter, denn es wurde keine Verbindung angezeigt. Erneute Telefonate mit der Störungsstelle brachten keinen Erfolg, offenbarten aber, dass die Auftragsbestätigung nicht zugeschickt wurde. „Dafür wurden mir drei mögliche Rufnummern genannt“, sagt er. 

Weitere Telefonate ergaben, dass am 16. Dezember ein Techniker vorbeischauen sollte – wegen eines „Galvanischen Fehlers“ müsse die Leitung noch einmal durchgemessen werden. „Ich habe auch Kommunikationselektroniker gelernt, daher habe ich schnell festgestellt, dass die zwar bemühte Mitarbeiterin aber dennoch keine Ahnung hatte.“ Am 13. Dezember, also sechs Tage nach dem Telefonat, schrieb ein Telekom-Mitarbeiter: „Aus der täglichen Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass ein neuer Technikertermin nach nur vier Tagen wie in Ihrem Fall ein sehr ordentliches Ergebnis ist.“ Wie der Mann auf diesen Zeitraum komme, könne er nicht nachvollziehen, sagt der 44-Jährige: „Möglicherweise ist das eine andere Zeitrechnung der Telekom.“

Ein Unternehmenssprecher bedauerte auf Anfrage den Ablauf: „Das ist ärgerlich und Grund genug für uns, die Prozesskette noch einmal kritisch unter die Lupe zu nehmen.“ Dazu gehörte auch, dass sich am 13. Dezember abends verbindlich die Techniker endlich für den 16. Dezember anmeldeten – und den bis dahin nicht hinterlegten Termin auch hielten, wie der Döhrener sagte, den das Unternehmen nun für den Ärger entschädigen wird. 

Von Antje Bismark

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