Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus den Stadtteilen Betrüger prellen zwei Rentnerinnen
Hannover Aus den Stadtteilen Betrüger prellen zwei Rentnerinnen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:05 12.08.2015
Quelle: Symbolbild
Anzeige
Hannover

Der erste Fall ereignete sich am 3. August: Eine 93 Jahre alte Frau kam gegen 12 Uhr mit ihrem Rollator nach Hause, als sie vor dem Gebäude von einem Mann angesprochen wurde. Der stellte sich als Mitarbeiter der Rentenversicherung vor und gab an, mit ihr über eine Rückzahlung sprechen zu wollen.

Die 93-Jährige nahm ihn in die Wohnung mit. Während er etwas auf einem Zettel notierte und so die angebliche Rückzahlung vorbereitete, forderte er die Seniorin auf, 120 Euro Bearbeitungsgebühr bar zu bezahlen. Als er das Geld erhalten hatte, verließ er das Haus. Die Frau wurde misstrauisch, berichtete ihrem Sohn von dem Vorfall, der schließlich die Polizei hinzuzog.

Der 50 bis 60 Jahre alte, vermutlich deutsche Täter ist schlank, hat dunkelblonde Haare mit leichten Geheimratsecken, trug ein helles Hemd sowie eine helle Hose und hatte eine Aktenmappe dabei.

Statt Geld zu wechseln verschwindet der Täter

Der zweite Vorfall ereignete sich zwei Tage später, am 5. August. Eine 91 Jahre alte Frau wurde gegen 11.15 Uhr von einem Mann angesprochen, als sie mit ihren Einkäufen am Briefkasten stand. Er zeigte ein angebliches Schreiben der Rentenversicherung, auf das die Seniorin nicht reagiert habe und forderte 189,60 Euro in bar, damit er die Befreiung von der Zuzahlung von Medikamenten veranlassen könne.

Die Frau gab dem Mann vier 50-Euro-Scheine. Auf Nachfrage gab er an, nicht wechseln zu können, dieses jedoch in einem nahe gelegenen Schreibgeschäft machen zu wollen und gleich wiederzukommen. Als der Täter auch nach etwa einer Stunde nicht zurückgekehrt war, verständigte die Seniorin die Polizei.

Der etwa 60 Jahre alte Täter ist zirka 1,85 Meter groß und sehr schlank. Er trug einen hellblauen Anzug sowie schwarze Schuhe und führte einen blauen Aktendeckel mit Papieren mit.

Die Ermittler prüfen Zusammenhänge zwischen den Taten und weisen daraufhin, dass Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung grundsätzlich keine Hausbesuche machen und auch kein Bargeld fordern. Zeugen für die beiden Betrügereien können sich unter Telefon (0511) 109-5555 melden.

sbü/r

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit einem Sprung aus dem ersten Stock hat sich ein 63 Jahre alter Mann am Mittwoch in Bothfeld vor einem Feuer in Sicherheit gebracht. Dabei verletzte er sich schwer und musste mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden. Der Schaden wird auf 300.000 geschätzt.

12.08.2015
Aus den Stadtteilen Zusammenstoß an der Podbielskistraße - Postbote stirbt acht Tage nach Unfall

Ein 48-jähriger Postbote ist nach einem Unfall an der Podbielskistraße an seinen schweren Verletzungen gestorben. Er war am 3. August von einem VW Sharan erfasst und lebensgefährlich verletzt worden.

11.08.2015

Brandstifter haben in der Nacht zu Dienstag ein Feuer im Wasserturm an der Vahrenwalder Straße gelegt. Dabei entstand ein Schaden von etwa 120.000 Euro. Nach Auskunft von Jan Witte, Geschäftsführer des Veranstaltungszentrums, ist das für den 22. August geplante Open Air Festival jedoch nicht gefährdet.

11.08.2015
Anzeige