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Annabad gibt saniertes Nichtschwimmerbecken frei

Kleefeld Annabad gibt saniertes Nichtschwimmerbecken frei

Lokalpolitiker eröffnen das frisch sanierte Nichtschwimmerbecken im Annabad. Für rund eine halbe Million Euro wurden hier die Böden mit neuer Folie ausgekelidet.

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Eine Abkühlung im Annabad.

Quelle: frei

Kleefeld. Das Wetter hat bestens mitgespielt: Bei leicht bewölktem Himmel und angenehmen 23 Grad Außentemperatur haben am Sonntag Bürgermeisterin Regine Kramarek und der 1. Vorsitzende des Polizeisportvereins, Gerd Lewin, das sanierte Nichtschwimmerbecken des Kleefelder Annabads eröffnet. Zuvor hatte sich Lewin vor Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung und Sport erfreut über die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und den erfolgreichen Abschluss des knapp neunmonatigen Projekts geäußert.

Nach 50 Jahren Badebetrieb war die Sanierung überfällig gewesen. Nachdem Rat und Verwaltung das Vorhaben bewilligt hatten, begannen die Arbeiten im Oktober 2014. „Das neue Becken ist jetzt zusätzlich barrierefrei über eine Rampe zu erreichen“, so Lewin. Kramarek hob die Bedeutung des Annabads insbesondere für die Bürger hervor, die es sich nicht leisten können, in den Urlaub zu fahren; sie wünschte allen einen warmen Sommer mit vielen Badegästen.

Die Saison im Freibad wurde bereits Ende April eröffnet, damals allerdings war das Becken noch nicht fertig. Das unbeheizte Nichtschwimmerbecken wurde inzwischen mit einer neuen Folie ausgekleidet. Auch der - beheizte - zweite Nichtschwimmerbereich im großen Becken soll noch in diesem Jahr neu abgedichtet werden, die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 500 000 Euro. Schwimmerbecken und technische Anlagen werden allerdings erst im nächsten Jahrzehnt saniert. Insgesamt sollen rund vier Millionen Euro in die Badsanierung fließen. Ab 2022 werden laut Plan das Schwimmerbecken sowie die Gebäudetechnik, die Sanitäranlagen und die aus dem Jahr 1937 stammenden Bauten erneuert. Die Stadt hatte jüngst einen Sanierungsplan für alle Frei- und Hallenbäder im Stadtgebiet vorgelegt. Über diese Vorhaben entscheiden derzeit die politischen Gremien.

Kurz nach den offiziellen Begrüßungsworten sprang am Sonntag auch der Bezirksbürgermeister von Buchholz-Kleefeld, Henning Hofmann, gemeinsam mit vielen begeisterten Kindern ins Wasser und kletterte auf das vom Bezirksrat gesponserte neue schwimmende Spielgerät „The Bridge“. Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass der Sommer richtig aufdreht und sich der Verein über eine tolle Badesaison freuen kann - nicht nur für Nichtschwimmer.

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