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Auf Weltmusikreise in Kleefeld

Kleefeld Auf Weltmusikreise in Kleefeld

Die Postleitzahl des Stadtteils gab dem Festival seinen Namen: Bereits zum dritten Mal, nach den Jahren 2011 und 2013, veranstaltet der Bürgerverein Kleefeld „30625Musik“. Bis Sonntag, 20. September, gibt es mehr als 30 Konzerte und Veranstaltungen - der Eintritt ist frei.

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Die Kleefelder Chorgemeinschaft um den Konzertchor unter der Leitung von Alana Brandt eröffnet den Reigen am 12. September.

Quelle: Foto: privat

Kleefeld. Los geht es am Freitag, 11. September, mit einem musikalischen Spaziergang, den Christiane Popa und Petra Pilger vom Bürgerverein leiten. Treffen ist um 17 Uhr am Bücherschrank an der Kreuzung Ebellstraße/Berckhusenstraße. An verschiedenen Stationen gibt es musikalische Vorboten des eigentlichen Festivals. Gegen 19 Uhr endet der Spaziergang im „Garten des Sonnengesangs“ der katholischen Kirche St. Antonius an der Kirchröder Straße 11, wo im Kirchgarten gegrillt werden soll.

Mit 36 Veranstaltungen hat der Bürgerverein ein üppiges Programm auf die Beine gestellt. Kleefelder Akteure sind stark vertreten. Den offiziellen Auftakt bestreitet die Kleefelder Chorgemeinschaft am Sonnabend, 12. September. Sie schickt mit dem Konzertchor, dem Gemischten Chor und dem Jugendchor alle drei Klangkörper auf die Bühne (ab 17 Uhr in der Kirche im Stephansstift an der Kirchröder Straße 44). Unter der Leitung von Alana Brandt, Michael Kuhlmann und Rüdiger Jantzen werden Stücke der geistlichen und weltlichen Chormusik sowie Interpretationen populärer Musik geboten. Mit dabei ist auch Schelm, eine musikalische Formation, in der Lehrer der Schillerschule und Eltern gemeinsam musizieren (Dienstag, 15. September, ab 20 Uhr in der Schillerschule an der Ebellstraße 15).

In der Petrikirche taucht das Publikum bei einem musikalischen Gottesdienst in die Welt von Johann Sebastian Bach ein (Sonntag, 13. September, 10 Uhr in der Kirche am Dörriesplatz 1). Die Kleefelder Kaffeeonkelz sind für schwungvolle Schlager bekannt und interpretieren auch internationale Volkslieder - allein mit der Kraft ihrer Stimmen. Mikrofone braucht diese Formation nicht. In der Stadtteilbibliothek an der Rupsteinstraße 6-8 treten sie gemeinsam mit dem Percussionensemble Nata Batida auf, das brasilianische sowie lateinamerikanische Rhythmen spielt (Montag, 14. September, ab 18 Uhr).

Von Kleefeld aus wird auch der Bogen in die internationale Musikszene geschlagen. Dafür steht unter anderem die Gruppe Klezfans. Dort interpretieren Musiker aus verschiedenen hannoverschen Stadtteilen Klezmermusik (Dienstag, 15. September, ab 17 Uhr im Kleefelder Kaffeeklatsch, Kirchröder Straße 106). Aus den USA kommt der Sänger und Songwriter Lawrence „Lipbone“ Redding. In der Heimat hat sich der Sänger als Solokünstler, mit Bands und in Theaterproduktionen längst einen Namen gemacht. In der Aula der Alice-Salomon-Schule an der Kirchröder Straße bereichert Redding eine Konzertreihe mit US-Musikern. Eine Uraufführung eines Stückes vom Berliner Komponisten Sergej Newski gibt es zum Festivalfinale am Sonntag, 20. September: In der Kirche im Stephansstift steht das Stück gemeinsam mit anderen Werken zeitgenössischer Musik und Lesungen von Texten aus Bibel, Koran und der Tora im Zentrum. Die Musik wird das Duo Unico, Anastasia Pawlik an der Querflöte und Meteja Zenzerovic am Akkordeon, interpretieren; die Texte haben Schüler der Schillerschule zusammengestellt.

Das komplette Programm gibt es auf www.30625musik.de. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, um Spenden wird bei einigen Veranstaltungen gebeten.

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