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Aus den Stadtteilen Auf dem Stadtweg wird wieder gebaut
Hannover Aus den Stadtteilen Auf dem Stadtweg wird wieder gebaut
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00:18 11.07.2015
Auf ein Neues: Bald starten die Bauarbeiten am Ricklinger Stadtweg. Quelle: Schwarzenberger
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Hannover

Den Kaufleuten am Ricklinger Stadtweg steht eine neue Baustelle ins Haus: Am 27. Juli sperrt die Infrastrukturgesellschaft (Infra) der Region Hannover wegen Gleisarbeiten die stadtauswärts führende Fahrbahn. Zwischen den Straßen Auf der Papenburg und Nordfeldstraße geht dann nichts mehr. Gut zehn Wochen werden die Bauarbeiten dauern. Geschäftsleute, der Bezirksrat Ricklingen und auch die Stadtverwaltung drängen auf eine Verkürzung. Die Infra sieht dafür aber wenig Chancen.

Zumindest der Liefer- und Anliegerverkehr soll, von Süden kommend, noch die Kreuzung Henckellweg erreichen können; nördlich davon beginnt die eigentliche Baustelle. Die Infra muss Gleise und Gleisbett erneuern. Die alte Füllung wird herausgebrochen und als Bauschutt abtransportiert. Auch frisches Material, Baugerät und Container für die Baufirmen müssen nahe der Baustelle abgestellt werden. Dafür nehmen die Firmen die stadteinwärts führende Fahrbahn und die Parkflächen im Baustellenbereich in Beschlag. Zusätzlich wird der Rechtsabbiegerstreifen auf der Pfarrstraße, der in den Ricklinger Stadtweg führt, als Lagerplatz benötigt. Für den Autoverkehr, der vom Ricklinger Kreisel kommt, wird es dort noch enger. „Da geht dann fast nichts mehr“, kritisiert Christa Porps, Vorsitzende der Interessengemeinschaft (IG) Ricklingen. Sie hatte Infra und Stadt um einen Ortstermin gebeten. „Immerhin wird es wohl keine Schuttcontainer direkt vor den Ladenschaufenstern geben“, fasst Porps das Ergebnis zusammen. Aber auch die Geschäftsleute müssen wohl hinnehmen, dass Material vor ihrer Tür gelagert wird. Allerdings sagte die Infra zu, dass nicht mehr benötigte Parkflächen wieder für Anlieger freigegeben würden. Eine Umleitung in Richtung City wird über Nordfeldstraße und Stammestraße führen.

Große Sorge bereitet den Geschäftsleuten die geplante Dauer der Arbeiten bis Anfang Oktober. Damit konfrontierte die Grünen-Fraktion in der jüngsten Bezirksratssitzung die Stadt - und die will tatsächlich Druck machen. „Die Bauzeit soll möglichst verkürzt werden“, sagte Stadtbezirksmanager Joachim Sievers. Der Großteil der Arbeiten sollte in den Sommerferien laufen, im September sollten dann nur noch Restarbeiten anfallen - so wünscht es sich die Verwaltung.

Im Protokoll vom Ortstermin mit der IG Ricklingen klingt das anders: „Die angesetzte Bauzeit von zehn Wochen wurde bereits so gewählt, dass kein Spielraum für eine Bauzeitverkürzung besteht“, heißt es darin. Allerdings sei die detaillierte Ablaufplanung des Baugeschehens noch nicht abgeschlossen. Dazu gehört auch ein sogenanntes Sperrwochenende vom 15. bis 17. August. Wegen des Einbaus der neuen Gleise fährt dann keine Stadtbahn. Dafür muss ein Schienenersatzverkehr organisiert werden.

Wegen des Baus von Hochbahnsteigen und Umbauten an Fahrbahn, Rad- und Gehwegen war es seit 2003 immer wieder zu Langzeitbaustellen auf dem Ricklinger Stadtweg gekommen.

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