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Aus den Stadtteilen Bauarbeiten an Südschnellwegbrücke beginnen
Hannover Aus den Stadtteilen Bauarbeiten an Südschnellwegbrücke beginnen
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00:15 23.09.2015
Wird ab Montag stabilisiert: Die Schnellwegbrücke in Döhren. Quelle: Michael Wallmüller
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Hannover

Bis 2023 soll dann eine Ersatzlösung für das marode Bauwerk gefunden werden, über das jeden Tag 30.000 Fahrzeuge fahren.

Die in den Fünfzigerjahren entstandene Brücke weist schon seit einiger Zeit Mängel auf. Bereits im Juli 2012 wurde die Brücke ob ihres maroden Zustandes für genehmigungspflichtige Schwertransporte gesperrt. Ein knappes Jahr später wurde dann je eine Fahrspur in beide Richtungen gesperrt, um die Brücke zu entlasten. Da das Bauwerk trotz dieser Maßnahmen nicht bis zu einem möglichen Neubau oder ihrem Abriss sicher ist, soll sie in den kommenden neun Monaten für rund vier Millionen Euro verstärkt werden.

Dafür werden ab Montag Konsolen an den bestehenden Brückenquerschnitt betoniert. Durch diese Bauteile soll dann eine sogenannte externe Vorspannung geführt werden, die die Tragfähigkeit der Brücke erhöht. Um die Konsolen an dem Unterbau anzubringen, müssen immer wieder Bereiche der parallel zum Südschnellweg verlaufenden Willmerstraße in beide Fahrtrichtungen einspurig gesperrt werden. Nach Informationen der Straßen- und Baubehörde werden diese Sperrungen je nach Baufortschritt auch immer wieder zeitweise aufgehoben. Zudem kann der Großteil der Parkplätze unter der Südschnellwegbrücke während der Bauzeit nicht mehr genutzt werden. Der Verkehr auf dem Südschnellweg selbst wird nicht von der Baumaßnahme beeinträchtigt, sagte Sonderplaner Sebastian Tacke von der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Insgesamt müssen vier von acht Brücken des Südschnellwegs erneuert werden. Die Kosten beziffert Niedersachsens Verkehrsminister Lies auf „einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag“. Das gesamte Projekt wird begleitet von einem Planungsdialog, in dem 20 bis 25 Bürger und Verbandsvertreter mitreden dürfen. Entscheidungen allerdings werden später vom Bund gefällt, der das Vorhaben bezahlen muss.     

dpa

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