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Aus den Stadtteilen Bebauung für ungepflegte Brachfläche in Sicht
Hannover Aus den Stadtteilen Bebauung für ungepflegte Brachfläche in Sicht
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00:15 23.09.2015
Von Bärbel Hilbig
Bildunterschrift Quelle: Michael Thomas
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Nordstadt

Es gibt neue Hoffnung, dass ein lange vernachlässigtes Grundstück in zentraler Lage in der Nordstadt endlich bebaut wird. Das schmale Stück Land liegt quasi an einem der Eingänge zum Stadtteil an der Ecke Engelbosteler Damm/Bodestraße. „Es ist kein schöner Anblick, wenn man aus Richtung Hainholz in die Nordstadt fährt und auf diese zerschredderte Wand blickt“, beschreibt es Stadtplanerin Edda Rabe.

Das Grundstück ist alles andere als ein Schmuckstück. Auf dem ungepflegten Gelände wuchert Gras, Müll sammelt sich an und Hundekot. Die Fassade des angrenzenden mehrstöckigen Gebäudes besteht aus grünen Kunststoffplatten, die an vielen Stellen zerstört sind. Dort quillt schmutziggelbes Dämmmaterial hervor. Die Stadt, selbst Eigentümerin des Geländes, hat das Grundstück dieses Jahr nun zum Verkauf ausgeschrieben. Es hatten sich zuvor immer mal wieder Kaufinteressenten bei der Verwaltung erkundigt, allerdings waren die Gespräche ohne Ergebnis geblieben. Auch in der Dialogrunde zum nördlichen Engelbosteler Damm mit Gewerbetreibenden, Stadtbezirksmanagement und weiteren Mitarbeitern der Stadtverwaltung hatte es mehrmals Bemühungen um eine Lösung für das unansehnliche Eckgrundstück gegeben.

Das Bemühen der Stadt, das Gelände als Bauland zu verkaufen, scheint nun aber erfolgreich zu verlaufen. „Wir freuen uns, dass sich Interessenten gefunden haben“, sagt Stadtplanerin Edda Rabe. Aktuell laufen Verhandlungen über den möglichen Verkauf.

Der Bebauungsplan sieht an der Stelle ein - inklusive Erdgeschoss - viergeschossiges Gebäude vor. Neben Wohnungsbau ist dort ebenfalls Gewerbe wie eine Büronutzung möglich. Mit 263 Quadratmetern Fläche ist das Grundstück allerdings ausgesprochen klein. „Es kann nur ein sehr schmales Gebäude dort entstehen. Die Realisierung ist allein schon wegen der Baustelleneinrichtung nicht einfach. Hier ist eine Glanzleistung notwendig“, schätzt Rabe. Der Neubau könnte aber zumindest direkt an die bestehende Außenwand des Nachbarhauses gesetzt werden. Dort liegen bisher jedoch Fenster auf verschiedenen Etagen, die dann zurückgebaut werden müssten.

„Der Neubau wird eine Herausforderung. Aber heute bekommen Architekten ja viel hin“, sagt Bezirksbürgermeisterin Edeltraut Geschke. Sie freut sich, wenn sich die langjährige Baulücke an dieser Problemecke tatsächlich schließt. „Eine schönere Begrüßung ist das sicher, wenn man mit der Straßenbahn in die Nordstadt fährt.“

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