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Aus den Stadtteilen Brandschutz in Grundschule reicht nicht aus
Hannover Aus den Stadtteilen Brandschutz in Grundschule reicht nicht aus
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00:15 19.07.2015
Der Brandschutz in der Grundschule Am Sandberge soll verbessert werden. Quelle: Christian Link
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Bemerode.

Der Brandschutz in der Grundschule Am Sandberge muss für rund 300 000 Euro verbessert werden. Bei einer gemeinsamen Begehung von Feuerwehr und Mitarbeitern der Stadtverwaltung war aufgefallen, dass nicht alle Aufenthaltsräume zwei Rettungswege haben, die Treppengeländer veraltet sind und Rauchschutz-Elemente in den Fluren fehlen. Diese Mängel sollen nun durch diverse Baumaßnahmen in den Sommer- und Herbstferien behoben werden.

In der jüngsten Sitzung des Bezirksrats Kirchrode-Bemerode-Wülferode stellte Andrea Thierbächer vom Fachbereich Gebäudemanagement den geplanten Umbau vor. Insbesondere der Gebäudeteil N 1 neben der Ostlandstraße müsse nachgebessert werden. „Dort werden im Obergeschoss ein paar Abstellräume entfernt, damit man über beide Seiten durch die Flure ins Freie kommt“, erläuterte Thierbächer. Zu diesem Zweck erhält das Gebäude auch zwei Notausgänge sowie eine Außentreppe mit sogenanntem Fluchtbalkon.

Weiterhin werden mehrere Flure rauchdicht voneinander abgetrennt - auch im Sporthallengebäude und im Trakt an der Brabeckstraße. In allen Treppenhäusern der Schule werden zudem die Handläufe der Geländer ausgetauscht oder ergänzt. „Wir bessern so nach, dass der heutige Standard erreicht wird“, sagte die Verwaltungsmitarbeiterin.

„Die Grundschule wurde vor kurzer Zeit umgebaut, warum hat man das damals nicht mitgemacht?“, wunderte sich die CDU-Fraktionsvorsitzende Petra Stittgen und verwies auf die Bauarbeiten im Zuge der Umstellung zur Ganztagsschule 2012. Laut Thierbächer habe der stufenweise Umbau haushaltstechnische, aber auch praktische Gründe: „Vorher waren wir an anderen Gebäudeteilen tätig.“

SPD-Bezirksratsherr Michael Quast kritisierte, dass bei dem nun geplanten Umbau nicht an Schüler und Lehrer mit Handicap gedacht wird. „Die Barrierefreiheit hätte man zumindest etwas verbessern können“, sagte er. Laut Thierbächer habe die Stadt momentan kein Geld, um das Gebäude behindertenfreundlicher zu gestalten. Derartige Verbesserungen seien zu einem späteren Zeitpunkt aber noch machbar. „Wir verbauen durch die neue Fluchttreppe nicht die Möglichkeit, später einen Aufzug anzubauen“, sagte Thierbächer.

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