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Bezirksrat unterstützt das Sozial-Center

Linden-Nord Bezirksrat unterstützt das Sozial-Center

Das Sozial-Center Linden soll von der Stadt 10.000 Euro mehr bekommen, als bisher vorgesehen sind. Das hat der Bezirksrat Linden-Limmer jetzt einmütig gefordert. Bislang ist der Stadtkirchenverband eingesprungen um Finanzengpässe zu überbrücken. Das ist jedoch keine dauerhafte Lösung.

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Das Sozial-Center hat finanzielle Schwierigkeiten. Der Bezirksrat Linden-Limmer fordert, dass die Stadt die nötigen Finanzierung übernimmt.

Quelle: Symbolbild

Linden-Nord. Die seit fast 20 Jahren in Linden etablierte, vom Diakonischen Werk getragene Einrichtung benötigt dringend höhere Zuschüsse und auch Spenden, weil die Kosten der vielfältigen Arbeit nicht mehr gedeckt sind. Bis zum Jahresende, so der Plan, soll die Finanzierungslücke in Höhe von 25 000 Euro geschlossen werden.

Wie berichtet, ist das Sozial-Center in finanziellen Schwierigkeiten. Noch ist ungewiss, ob das breite Spektrum der Einrichtung in der Elisenstraße in vollem Umfang erhalten bleiben kann. Es reicht von der Beratung für Menschen, die pflegebedürftige Angehörige betreuen, über einen Nähtreff für Frauen und den Seniorentreff bis zur Hilfe für Jugendliche auf der Suche nach Lehrstellen. Das Budget der Einrichtung beträgt 80.000 Euro im Jahr, rund 58.000 Euro kommen von der Stadt. Die Bezirksratspolitiker setzen sich nun dafür ein, dass dieser Betrag auf 68.000 Euro aufgestockt wird - die Summe solle im Haushaltsplanentwurf für 2016 verankert werden, heißt es in dem Antrag der Linken.

Bereits im Februar hatte Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes deutlich gemacht, dass eine Erhöhung des städtischen Zuschusses dringend nötig sei. Die Region Hannover will er zudem mit ins Boot holen. Darüberhinaus sollen Sponsoren, auch aus der Wirtschaft, gefunden werden. Mehrere Jahre lang hatte die großzügige Spende eines Ärztepaares einen stattlichen Betrag im Budget des Sozial-Centers gedeckt, doch diese ist inzwischen aufgebraucht.

Um die aktuellen Finanzengpässe zu überbrücken, ist der Stadtkirchenverband eingesprungen. Doch Müller-Brandes kündigte an, dass das keine dauerhafte Lösung sein könne. Diese soll nun bis Ende des Jahres gefunden werden.

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