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Schostoks Blick auf Ricklingen

Ricklingen Schostoks Blick auf Ricklingen

Bei der Bürgerversammlung für den Stadtbezirk zeigt der Oberbürgermeister Stefan Schostok in Ricklingen Flagge – aber er hat nicht auf alle Fragen der Einwohner eine Antwort.

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OB Stefan Schostok (am Pult) spricht vor rund 100 Zuhörern im Freizeitheim Ricklingen.Foto. Marcel Schwarzenberger

Ricklingen. Ricklingen. Es gibt diese Tradition, dass der Oberbürgermeister sich alle drei Jahre in jedem der 13 Stadtbezirke blicken lässt. Die Ricklinger empfingen das Stadtoberhaupt vorige Woche für einen Rechenschaftsbericht im Freizeitheim. Schostok und sein Mitarbeiterstab schauten indes nicht nur zurück. Bei Themen wie dem Straßenbau, der Schulentwicklung oder dem anstehenden Sanierungsprogramm für den Mühlenberg wurde der OB konkret. Die Offenheit hatte allerdings auch Grenzen: So bekam der Förderverein des Kindergartens St. Thomas, der seit Jahren auf eine Finanzierungszusage für einen Anbau wartet, nur vage Antworten auf sein Nachbohren.

Kindergärten: Die Thomasgemeinde würde die Kita gern um einen dringend benötigten Bewegungsraum erweitern, was gut 350 000 Euro kostet. Das Gebäude gehört dem Stadtkirchenverband. Der bekommt zwar erstmals in diesem Jahr einen Zuschuss über eine halbe Million Euro von der Stadt für anstehende Modernisierungen in seinen Kitas. „Wir bekommen nur eine Liste der Vorhaben und nehmen keinen Einfluss auf die Auswahl“, sagte Stefan Rauhaus vom städtischen Fachbereich Jugend und Familie. Schostok sieht den Stadtbezirk in Sachen Kinderbetreuung trotz einzelner Probleme auf einem guten Weg. In den letzten drei Jahren seien 85 neue Krippenplätze entstanden. Und es gehe weiter. Anfang August eröffnet die Elterninitiative Sausewind an der Göttinger Chaussee eine neue Kita mit 25 Plätzen. Voraussichtlich 2018 sollen zwei geplante Kita-Neubauten fertig sein - ein Haus für fünf Gruppen in Wettbergen und eines mit acht Gruppen in Mühlenberg.

Schulen: Im November beginnt die Stadt mit der Erweiterung der Grundschule Stammestraße. Für rund 5,6 Millionen Euro entstehen eine Mensa und ein Freizeitbereich. Beides entsteht seit Frühjahr auch an der Wilhelm-Busch-Schule. Das 3 Millionen Euro teure Projekt soll in einem Jahr fertig sein. Noch immer gibt es allerdings für die Grundschule Mühlenberg keinen Zeitplan für den Start des Ganztagsbetriebs. Auch dort muss ausgebaut werden; einen Termin nannte Schostok nicht. Wegen Platzmangel stellt die Stadt nach den Sommerferien einen Container für die Schule auf.

Mühlenberg: Als sechster hannoverscher Stadtteil wurde das Quartier in das Bundesprogramm Soziale Stadt aufgenommen. Vom Land, das eigene und Bundeszuschüsse an die Kommunen verteilt, liegt inzwischen eine Finanzierungszusage vor. Insgesamt sollen bis zu 12 Millionen Euro in den kommenden Jahren in soziale und städtebauliche Projekte fließen. Auch die Wohnungsunternehmen sollen eingebunden werden. Auftakt für das Programm ist die Sanierung des Spielplatzes Schollweg.

Bornum: Seit Februar ist der Famila-Supermarkt aus dem Einkaufszentrum raus. Der Markt sah kaum noch wirtschaftliches Potenzial und zog die Konsequenz - sehr zum Verdruss der Bornumer. Schostoks Verwaltung setzt auf einen Nachfolger, mit dem die Eigentümergesellschaft Tengelmann verhandelt. „Es soll ein Lebensmittelmarkt werden“, sagte der OB. Auch ein Umbau sei geplant. Wer sich aber wann im 3500 Quadratmeter großen Gebäude niederlassen will, sagte Schostok noch nicht.

Ricklingen: Wie berichtet, beginnen Ende Juli Gleisarbeiten am Ricklinger Stadtweg. Die Infrastrukturgesellschaft (Infra) der Region Hannover modernisiert den Abschnitt zwischen Auf der Papenburg und Henckellweg. „Das Ziel muss sein, dass die verkehrseinschränkenden Arbeiten deutlich früher abgeschlossen werden“, sagte der OB. Die Stadt habe Planänderungen gefordert. Bis Anfang September, das habe die Infra zugesagt, solle das Wesentliche erledigt sein. Die seit vorigem Jahr andauernde Verlängerung des Hochwasserschutzes ist zum größten Teil abgeschlossen. Vom Kneippweg bis zum Südschnellweg reicht ein neuer Damm, der auch die verstärkte und sanierte Mauer des Michaelisfriedhofs einbezieht. Jetzt gehe es nur noch um die Erhöhung schon älterer Deichbereiche am Papehof und am Edelhof, sagte Schostok. „Das wird nächstes Jahr fertig.“

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