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Region eröffnet zweite Kita-Gruppe

Mitte Region eröffnet zweite Kita-Gruppe

Die neuen Räume sind fertig eingerichtet, das Außengelände nun mit einem Bobbycar-Parcours und einem Sonnensegel vervollständigt: Im Regionsgebäude an der Höltystraße ist die zweite hauseigene Kita-Gruppe eröffnet worden. Mit insgesamt 15 Plätzen hat sie ebenso viele Plätze wie die erste, die 2012 eröffnet worden war.

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Hannover. Bereits am Montag sind die ersten Kinder mit ihren Eltern zur Eingewöhnung in die umgebauten Seminar- und Büroräume in der Höltystraße gekommen. Hier sollen bis zum kommenden Sommer insgesamt 30 Kinder betreut werden. Bereits 2012 waren in Kooperation mit der AWO Region Hannover als Trägerin in den angrenzenden Räumen 15 Krippenplätze eingerichtet worden, nun sind noch einmal so viele hinzugekommen. Von diesen sind - wie schon in der ersten Gruppe gehandhabt - zehn für Kinder von Regionsmitarbeitern vorgesehen. Die fünf übrigen Plätze werden frei vergeben.

"Wir fangen in der neuen Gruppe erst einmal mit acht Kindern an", sagt die Krippenleiterin Wiebke Sturm. Im Januar wird auf zwölf Kinder aufgestockt, im Sommer nächsten Jahres sollen dann alle Plätze belegt sein. Für den Ersten Regionsrat Axel Priebs sei die Fertigstellung der neuen Räume ein wichtiger Schritt, um auch bei der Region die Vereinbarkeit von Familie und Beruf voranzubringen. Die umfangreichen Umbaumaßnahmen hat man sich einiges Kosten lassen: Mit 500.000 Euro schlagen die Arbeiten an den neuen Räumen zu Buche. Zählt man die Kosten für die erste Gruppe dazu, hat die Region damit insgesamt rund 750.000 Euro in die hauseigenene Kinderbetreuung investiert.

"Diese Krippe ist für jeden Träger beispielhaft", lobte die städtische Jugenddezernentin Rita Maria Rzyski die Kinderbetreuungsstätte. Derzeit seien 53 Prozent des Bedarfs an Krippenplätzen in Hannover gedeckt. "Wir wissen aber, dass die Zahl der Krippenplätze weiter ansteigen muss", sagte Rzyski. Von der AWO Region Hannover freuten sich Geschäftsführer Burkhard Teuber und die stellvertretende Vorsitzende Birgit Merkel über die wachsende und gut funktionierende Kooperation mit der Region.

Einig sind sich alle Beteiligten in ihrem Lob für die kinderfreundliche und bedarfsgerechte Ausstattung der neuen Kita-Räume: Ein ehemaliger Seminarraum ist zu einem großen Spielzimmer mit einer Holzhütte zum Klettern und Verstecken umfunktioniert worden. Schlafplätze für die Kinder befinden sich in einem Anbau, der in den kinderfreundlich gestalteten Garten ragt. Dort schützt ein neues Stoffsegel vor Sonnenbrand. Rasant soll es künftig auf der neuen Bobbycar-Rennstrecke zugehen, sagt Kitaleiterin Sturm. Ebenfalls neu: Eine Pforte zur benachbarten AWO-Kita in der Wilhelmstraße. Die Kinder sollen so auf das Gelände der jeweiligen Nachbarkita gelangen können um dort zu spielen und einander kennenzulernen.

Von Nils Oehlschläger

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