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Aus den Stadtteilen Die zweite Halbzeit läuft
Hannover Aus den Stadtteilen Die zweite Halbzeit läuft
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00:15 26.07.2015
Von Juliane Kaune
Der Stadtteil ist nicht nur urban, sondern auch grün: Schülerin Nicole zeigt eines der Werke bei der Versteigerung von Linden-Bildern. Foto: Moers Quelle: Moers
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Linden

Es ist Halbzeit. Die erste Hälfte des ganzjährigen Jubiläumsprogramms zum 900. Geburtstag Lindens ist gelaufen - nun geht es zum Auftakt der zweiten Runde gleich sportlich weiter. Den Stadtbezirkspokal spielen sechs Fußballvereine aus Linden und Limmer noch bis zum Sonnabend, 25. Juli, untereinander aus. Auf dem Sportplatz des SC Elite, Stadionbrücke 5, kicken die Mannschaften um eine ganz besondere Trophäe: Erstmals gibt es bei dem Wettbewerb einen Wanderpokal, den drei Jugendliche des SC Elite entworfen und gebastelt haben. Auf dem mit Goldfarbe lackierten Kunstwerk aus Pappmaschee thront der Löwe aus dem Lindener Wappen. Auch die typischen Farben Rot, Weiß und Blau finden sich in der Skulptur wieder - als tragende Säulen.

Viel Zeit haben die jungen Künstler in ihr Werk investiert, das fortan von Sieger zu Sieger weitergereicht wird. „Sieben Wochen hat es gedauert, bis alles fertig war“, sagt Laurent (15), der mit seinen Mannschaftskameraden Damian (12) und Cedric (14) kreativ war. Kreativ waren auch die Macher des Festprogramms, das vom Freizeitheim Linden koordiniert wird. „Wir haben etwa so viele Veranstaltungen wie im ersten Halbjahr“, sagt Silke van Laak, Leiterin des Freizeitheims. Genauer gesagt bieten 59 Institutionen, Vereine und Gruppen 88 Termine an 40 Orten an, unter denen die Lindener und alle anderen Interessierten wählen können. Einige Höhepunkte wie Lesungen des Geschichtsexperten Torsten Bachmann oder Vorführungen der „Lindener Filmgeschichten“ sind erneut im Programm. Die beliebten, teils von Schauspielern begleiteten Themenspaziergänge des Vereins Stattreisen durch das frühere Arbeiterviertel Linden-Süd („Rhapsodie in Rot“) oder das ehedem bürgerliche Linden („Fürsten, Färber, Fabrikanten“) sind ebenfalls wieder dabei.

Einer der neuen Höhepunkte im Programm ist am 19. September das große Fest in der Liepmannstraße samt Bürgerbrunch an einer langer Tafel. Unter dem Motto „Linden lie(p)t Limmer“ laden Kirchengemeinden, Schulen, das Fössebad, der Club Béi Chéz Heinz und andere Akteure ein. „Mich wundert, dass Linden für eine solche Veranstaltung erst 900 Jahre alt werden musste“, sagt Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube. Ein ungewöhnliches Ausstellungsprojekt mit dem Titel „Kunst im Schaufenster“ bereitet das Kulturzentrum Faust mit den Gewerbetreibenden der Limmerstraße vor - vom 10. September an ist es zu besichtigen. Sehenswert wird auch die Schau „Junge Kunst im alten Linden“ am 27. September, für die Kinder und Jugendliche aus 17 Institutionen Linden-Skulpturen fertigen, die im ganzen Stadtteil verteilt werden. Und am 11. Oktober werden sich ganz viele Lindener in der Faust-Kunsthalle wiederfinden: Dann eröffnet dort die Ausstellung „Linden leben“, für die Fotojournalismus- und Journalistikstudenten den Stadtteil und seine Bewohner in Reportagen und Interviews vorstellen. Eine besondere Sichtweise auf den Mikrokosmos Linden.

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