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Drei Stadtteile erhalten neuen Bücherschrank

Von Conrad von Meding

Die offenen Bücherschränke sind bei vielen Leseratten sehr beliebt. Um noch mehr Menschen mit dem kostenlosen Angebot zu erreichen, werden in der Südtstadt, Nordstadt und in Linden-Nord neue Schränke aufgestellt.
Ein offener Bücherschrank steht auf dem  Neustädter Markt in der Calenberger Neustadt.

Die offenen Bücherschränke in Hannover sind ein Erfolgsmodell.

© Marcel Schwarzenberger (Symbolbild)

Hannover. In der Südstadt, der Nordstadt und im Stadtteil Linden-Nord werden in den nächsten Tagen neue offene Bücherschränke installiert. Interessierte Stadtteilbewohner können zu den Terminen einzelne gebrauchte Bücher mitbringen, um das Projekt im Wortsinne mit Inhalt zu füllen.

Den Anfang macht am Sonnabend, 18. Juni, um 11 Uhr die Eröffnung des Nordstädter Bücherschranks an der Ecke Tulpenstraße/Engelbosteler Damm, Bezirksbürgermeisterin Edeltraud-Inge Geschke hat ihr Kommen angekündigt. Weiter geht es am Montag, 20. Juni, um 11 Uhr mit dem Bücherschrank in der Südstadt. Er steht im nördlichen Bereich des Stephansplatzes in der Schlägerstraße gegenüber der Post. Die Eröffnungszeremonie findet zeitgleich statt mit der Feier zur Umgestaltung des Stephansplatzes mit Oberbürgermeister Stephan Weil und Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne, der die Patenschaft für den Bücherschrank übernommen hat. Linden-Nord erhält dann am Freitag, 24. Juni, einen offenen Bücherschrank im Bereich Pfarrlandstraße/Pfarrlandplatz. Startschuss ist um 15 Uhr mit Bezirksbürgermeisterin Barbara Knoke.

Buchspenden sind willkommen

Die Stadt freut sich, wenn Buchspenden quer durch alle Genres mitgebracht werden. Allerdings sollen zum Auftakt möglichst nur ein bis zwei Bücher pro Person in die Regale gestellt werden – bei Überfüllung müssen Bücher auch wieder mit zurückgenommen werden.

Nach dem 24. Juni stehen dann insgesamt 21 offene Bücherschränke im Stadtgebiet, jeweils gebaut vom Werkstatt-Treff Mecklenheide. Sie können kostenlos genutzt werden: Man nimmt sich ein Buch heraus, liest es und bringt es zurück – oder tauscht es gegen ein anderes Buch.

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