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Düstere Aussichten für die Christuskirche

Nordstadt Düstere Aussichten für die Christuskirche

Zehn Scheinwerfer sollen eigentlich für eine stimmungsvolle Beleuchtung der Christuskirche bei Nacht sorgen, doch die abendliche Illumination der beliebten Kirche ist wegen finanziellen Schwierigkeiten in Gefahr. Nun sucht die Kirche Licht-Paten.

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Kirche im Dunkeln: Nach der umfangreichen Innenrenovierung fehlt der Gemeinde fehlt das nötige Geld für die nächtliche Außenbeleuchtung.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Nordstadt. „Wir bangen um die Fortsetzung des Projekts“, sagt Pastorin Stefanie Sonnenberg von der Nordstädter Kirchengemeinde. Die Kosten für die Beleuchtung des Baudenkmals lägen bei rund 1500 Euro pro Jahr. „Wir haben dafür keinen Etat, weil es im engeren Sinn keine kirchliche Aufgabe ist“, sagt Sonnenberg.

Derzeit finanziert der Kirchenbauverein das Projekt „Kirche im Licht“ ausschließlich über Spenden, doch das Geld ist knapp. „Alle Vereinsmittel sind in die Innenrenovierung der Christuskirche geflossen“, erläutert die Pastorin. Deswegen suche der Verein ganz dringend Paten für die Beleuchtung.

Einer hat sich bereits gefunden. „Wir bringen an unserem Neubau einen Strahler an, damit der Kopf der Christuskirche abends beleuchtet wird“, kündigt Asghar Jalanesh vom Bauteam Management an, unter dessen Regie ein Wohn- und Geschäftshaus neben der Kirche entsteht. Durch die Beleuchtung werde der Sakralbau sprichwörtlich in einem neuen Licht gezeigt. „Das wird wunderschön“, verspricht der Architekt. Bis auf Weiteres liegt das prächtige Westportal allerdings noch im Dunkeln. Drei Scheinwerfer, die den Haupteingang der Christuskirche beleuchten, mussten wegen der Bauarbeiten erst einmal abgebaut werden.

Wer das Projekt „Kirche im Licht“ unterstützen möchte, kann sich telefonisch an das Gemeindebüro unter 0511/701731 oder per E-Mail an den Vorsitzenden des Kirchbauvereins, Professor Hans-Peter Braun, unter braun@genetik.uni-hannover.de wenden.

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