Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus den Stadtteilen Erstes reines Crossfit-Studio eröffnet
Hannover Aus den Stadtteilen Erstes reines Crossfit-Studio eröffnet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 23.08.2015
Von Jörn Kießler
Symbolbild Quelle: dpa
Anzeige
Vahrenwald

Es ist 13.45 Uhr als irgendjemand ein Einsehen hat und auf den Startknopf der Stereoanlage drückt. Die Eröffnung der Cross-Fit-Box von Jennie und Dennis Schwarzer, Jon Bandrabur, Moritz Hauser und Florian Gruhlke findet auf diese Art und Weise spontan 45 Minuten früher als geplant statt. Für die fünf Freunde kein Problem: Mit den letzten Vorbereitungen für den großen Tag sind sie schon seit mehr als einer Stunde fertig. „Wir sind ziemlich gut organisiert“, sagt Schwarzer. „Sonst würde das hier alles gar nicht funktionieren.

Der 30-Jährige, seine Frau und ihre drei Geschäftspartner sind Geschäftsführer nur im Nebenjob. Schwarzer arbeitet bei der Berufsfeuerwehr Hannover, seine Frau ist Bürokauffrau in einer Werbeagentur, Bandrabur und Gruhlke studieren und Hauser ist eigentlich im Pilates und Yogastudio seiner Mutter angestellt. „Vor etwa zwei Jahren haben Flo und ich aber die fixe Idee gehabt, selbst ein Studio aufzumachen“, erinnert sich Hauser.

Aus dieser fixen Idee ist mittlerweile eine Cross-Fit-Box, so nennen sich die Studios, in denen die Trendsportart trainiert wird, geworden. Acht Athleten können sich hier in einstündigen Kursen gemeinsam nach modernsten trainingswissenschaftlichen Erkenntnissen auspowern.

Fünf Freunde mit sportlichem Hintergrund

Die Grundidee des Fitnesstrends aus den USA ist, dass nicht einzelne Muskeln stumpf an Geräten aufgepumpt werden, sondern große Muskelgruppen bis hin zum ganzen Körper für alltägliche Bewegungen fit gemacht werden. „Funktionelles Training eben“, sagt Jennie Schwarzer, die auch einen Blog über die Sportart betreibt. Um dieses Ziel zu erreichen, bedienen sich die Crossfitter aus den unterschiedlichsten Sportarten wie Gewichtheben, Rudern und Turnen und lassen das alte Prinzip des Zirkeltrainings wieder aufleben.

Ein Schlüssel zum Erfolg ist dabei, dass die fünf Freunde nicht nur unterschiedlichen Jobs nachgehen, sondern auch alle einen anderen sportlichen Hintergrund haben. Bandrabur und Gruhlke spielten beide American Football, Dennis Schwarzer turnte lange leistungsmäßig und Hauser machte nicht nur Bodybuilding, sondern praktiziert auch Pilates. „Und ich war bis zu meinem 26. Lebensjahr ziemlich unsportlich“, sagt Jennie Schwarzer und lacht. „Die typische Mitarbeiterin, die vom langen Sitzen am Schreibtisch unter Rückenschmerzen leidet.“ Zunächst versuchte sie mit Fitnesskursen und Krafttraining dagegen anzukommen. Dann entdeckte sie Crossfit und blieb dabei.

„In unserer Box kümmere ich mich jetzt vor allem um das Einsteigertraining“, sagt sie. Die anderen vier Trainer bieten zusätzlich zu dem normalen Training Kurse in ihren Kernkompetenzen an. „Allerdings legen wir darauf Wert, dass es nicht einseitig wird“, sagt Hauser. „Jeder muss alles mitmachen und anleiten.“ Nur so könnten die Kunden von Cross Fit First Class optimale Ergebnisse erreichen. Schon am Tag der Eröffnung vertrauen fast 90 Sportler den fünf Trainern. Sie traten der Box bereits bei, als die noch gar nicht fertig eingerichtet war. Zwischen Farbeimern, Leitern und Werkzeug wurden dann schon Gewichte gestemmt, Taue hinaufgeklettert und Kalorien auf dem Fahrradergometer verbrannt. „Wir sind eben ziemlich gut organisiert“, bestätigt Bandrabur seinen Freund Schwarzer.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Mergelgruben in Misburg und Anderten sind ein Mekka für Fossiliensammler. Der Verein Freunde Andertens führt einmal im Jahr durch das einzigartige Biotop.

23.08.2015

Der beliebte Kioskbetreiber Dündar Dogay aus Linden-Nord ist gestorben – und viele im Stadtteil nehmen Anteil. Innerhalb kürzester Zeit wurde die geschlossene Ladenfront mit zahlreichen Zetteln beklebt, auf denen die Stadtteilbewohner sich von Dogay verabschiedeten oder den Hinterbliebenen ihr Beileid ausdrückten.

23.08.2015

Der Unterstützerkreis der Notunterkunft Auf der Klappenburg hilft mit Ausflügen ins Neue Rathaus und Historische Museum bei der Eingewöhnung. Stadtbezirksmanagerin Rita Heitsch hatte die Flüchtlinge zu einer exklusiven Tour durch die Verwaltungszentrale der Landeshauptstadt eingeladen.

Horst Heinze 22.08.2015
Anzeige