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Im Flüchtlingsheim wird es eng 

Vahrenwald-List Im Flüchtlingsheim wird es eng 

Die Flüchtlingsunterkünfte im Stadtbezirk Vahrenwald-List sind komplett ausgelastet. Unterstützerkreise helfen den Menschen beim Ankommen

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Die Flüchtlingsunterkünfte an der Hebbelstraße (links), in der Büttnerstraße (oben) und in der Hischestraße (unten) sind ausgelastet.
Fotos: Villegas, privat (2)

Quelle: Villegas

Vahrenwald-List. Es ist ruhiger geworden um die Flüchtlingsunterkünfte Büttner- und Hebbelstraße im Stadtbezirk. Das liegt vor allem daran, dass alles ziemlich gut läuft. Es sind feste Strukturen gewachsen, aber die Einrichtungen werden auch mit Problemen konfrontiert. In der Büttnerstraße etwa sind derzeit rund 97 Flüchtlinge untergebracht, die Kapazität indes liegt bei 70 Personen. Die Flüchtlinge in Vahrenwald stammen vor allem aus dem Iran, dem Irak, Afghanistan und Somalia. Insgesamt leben hier Menschen aus 22 Nationen. Die Unterkunft Hebbelstraße ist mit 63 Flüchtlingen ebenfalls über das Maß belegt. Vorgesehen ist Platz für 54 Menschen. Hier stammen die meisten Flüchtlinge aus dem Irak, Afghanistan, Ghana und Syrien, elf Nationen sind vertreten. Ob die Kapazitäten mittelfristig ausreichen, vermag die Stadt nicht zu sagen. „Die Verwaltung hält an dem Ziel fest, 5000 Plätze in Wohnheimen, Wohnprojekten und Wohnungen für die Unterbringung von Flüchtlingen zu schaffen. Ob diese Plätze ausreichen, kann seriös nicht beantwortet werden“, erklärt Sprecherin Michaela Steigerwald. Die Einrichtungen sind aus Sicht der Verwaltung bereits gut in den Stadtbezirk eingebunden. Die Unterkunft Büttnerstraße existiert schon seit vielen Jahren und hat einen stabilen Unterstützerkreis. Hier werden Sprachkurse angeboten, und einzelne Bewohner werden von ehrenamtlichen Helfern unterstützt. Einen Nachbarschaftskreis gibt es in der Hebbelstraße seit Eröffnung der Einrichtung. Dieser bietet verschiedene Aktivitäten an – einschließlich Sprachkursen, soweit erforderlich. Für Freizeitaktionen werden zurzeit Sportgeräte für draußen wie Bälle, Inline-Skaters und Räder benötigt. Wie gut sich die Bewohner in ihrer neuen Heimat zurecht finden, lässt sich nur schwer beurteilen, erklärt die Stadtverwaltung. Die Lage des Flüchtlingswohnheims Büttnerstraße in einem Gewerbegebiet mit wenig direkter Wohnbevölkerung in der Nachbarschaft macht die Integration direkt vor Ort etwas schwieriger. Da die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel aber gut ist, sind die Bewohner inzwischen gut in Hannover angekommen. Das Wohnen in der Unterkunft ist vorübergehend, denn diejenigen, die einen längeren Aufenthalt in Deutschland erhalten, ziehen dann in andere Stadtteile. Beim Auszug und dem Einleben in der neuen Umgebung unterstützen Ehrenamtliche, die die Menschen schon aus der Büttnerstraße kennen. Dadurch sind mitunter langjährige Kontakte entstanden. In der Hebbelstraße ist die Ankunft der Bewohner positiv verlaufen. Die kleinere, familiärere Größe der Einrichtung hat dies positiv beeinflusst, so die Stadtsprecherin. Hilfe in Form von Sachspenden oder auch persönliches Engagement ist natürlich in beiden Einrichtungen weiterhin gefragt. Eine Teilübersicht über benötigte Hilfen gibt es auf der Internetseite des Unterstützerkreises Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V. 

Von Susanna Bauch

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