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Aus den Stadtteilen Investoren sollen für Spielplätze sorgen
Hannover Aus den Stadtteilen Investoren sollen für Spielplätze sorgen
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00:19 28.08.2015
Von Susanna Bauch
Im Neubaugebiet Lister Blick sollen Spielplätze entstehen – damit Laternenklettern nicht mehr nötig ist.  Quelle: Christian Link
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Hannover

Der Stadtbezirk wächst, allerorten wird neu gebaut - im Lister Blick, am Yachthafen, im Pelikanviertel oder an der Tizianstraße. Der absehbare Zuzug etlicher Familien bedeutet auch eine Umstellung beziehungsweise Neuplanung der Infrastruktur. Der Bezirksrat Vahrenwald-List wollte daher auf seiner jüngsten Sitzung von der Verwaltung wissen, wie die Stadt sich auf den urbanen Wandel vorbereitet.

„Im Stadtbezirk leben derzeit knapp 70.000 Einwohner“, erläutert Bezirksratsbetreuer Peter Meyer. In Sachen Wohnungsbestand sei zum letzten Mal im Jahr 2011 gezählt worden - mit dem Ergebnis von rund 38 000 Wohnungen. „Die Nachfrage hier ist unglaublich hoch“, so Meyer. Für die nächsten Jahre ist ein Bevölkerungszuwachs im Stadtbezirk von rund 3,5 Prozent prognostiziert. „Innerhalb der kommenden fünf Jahre werden rund 950 neue Wohnungen geschaffen, das bedeutet einen Zuzug von 1700 Bürgern“, erläutert Meyer für die Verwaltung. In puncto Nahversorgung sei der Bezirk gut aufgestellt, allein im Bereich Werftstraße müsse nachgebessert werden. Auch was die Schulplätze betrifft, ist Meyer optimistisch und geht davon aus, dass in Vahrenwald-List ausreichend Grundschulplätze zur Verfügung stehen. Bei den ­Kitaplätzen indes könnte es enger werden. Es sind zwar verschiedene Projekte in Planung, ob sie aber alle errechneten Platzansprüche abdecken können, ist noch nicht gesichert. Trotz verschiedener neuer Einrichtungen sowie der Aufstockung auf Ganztagsplätze, fehlen bereits jetzt Kitaplätze im Stadtbezirk. Im Pelikanviertel und auch bei der Planung für das Gebiet Vahrenwalder Anger ist allerdings bereits jeweils eine neue Kita mit eingeplant.

Die Verwaltung wird durch den Zuzug von Familien auch das Angebot an Spielflächen erweitern müssen. Bei den geplanten 950 neuen Wohnungen ergebe sich rechnerisch ein Spielplatzbedarf von 4300 Quadratmetern, erklärt Meyer. „Wir werden den zusätzlichen Bedarf abdecken. Sollten wir keine geeigneten Standorte finden, wird der Investor verpflichtet, hinreichend Spielmöglichkeiten auf den Gelände selber nachzuweisen“, betont der Bezirksratsbetreuer.

von Susanna Bauch

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