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Kaufleute: Keine Container auf Weißekreuzplatz

Absage an CDU Kaufleute: Keine Container auf Weißekreuzplatz

Lister Geschäftsleute erteilen dem Vorschlag aus der CDU-Bezirksratsfraktion, Wohncontainer für Flüchtlinge auf den Weißekreuzplatz zu stellen, eine klare Absage. „Der Platz eignet sich nicht für das Aufstellen von Wohncontainern“, schreibt die Aktion Lister Meile in einem Brief an Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD).

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„Der Platz eignet sich nicht für das Aufstellen von Wohncontainern“, schreibt die Aktion Lister Meile.

Quelle: Michael Thomas

List. Die Asylsuchenden hätten keinen Freiraum auf dem engen Platz, so die Aktion Lister Meile. Zudem sei ihnen nicht zuzumuten, den ganzen Tag auf Straßencafés „mit fröhlichen Leuten“ zu schauen, wenn sie aus finanziellen Gründen an dem Geschehen nicht teilhaben könnten. Für Anwohner und Flüchtlinge sei ein Wohnheim am Anfang der Meile, „einer aktiven und gut funktionierenden Einkaufsstraße“, eine kaum zumutbare Belastung. Derzeit steht auf einem Teil des Platzes noch ein Protestcamp sudanesischer Flüchtlinge. Diese haben jedoch angekündigt, den Platz demnächst zu räumen.

CDU-Bezirksratsherr Joachim Albrecht wollte mit seiner Idee verhindern, dass weitere Turnhallen als provisorische Flüchtlingsunterkünfte dienen müssen. Tatsächlich sollen im Stadtbezirk Mitte zwei Sporthallen an der Lüerstraße (Zooviertel) belegt werden. Im neuen Schuljahr drohten insbesondere Schülern des Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasiums Einschränkungen, meint Albrecht, weil deren Sportplatz seit geraumer Zeit mit Containern für Kita-Kinder belegt sei. Den Vorschlag aus der CDU empfanden Vertreter von SPD und Grünen im Bezirksrat zumindest als diskussionswürdig.

Auch FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke will sich nicht grundsätzlich dagegen stellen. „Der Standort ist besser als der Waterlooplatz“, sagt er. Auch dort will die Stadt ein Containerdorf für Flüchtlinge errichten. Die Politik hat bereits zugestimmt.

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