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Luxuswohnungen auf dem Bosch-Gelände

Südstadt Luxuswohnungen auf dem Bosch-Gelände

Auf dem ehemaligen Bosch-Gelände an der Großen Düwelstraße sollen 56 Eigentumswohnungen gebaut werden. Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne bedauert eine fehlende soziale Durchmischung.

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Fast alle Mieter sind schon ausgezogen: Nur das Fitnessstudio am Rande des ehemaligen Bosch-Geländes hat noch geöffnet.

Quelle: Christian Link

Südstadt. Nach dem Umzug des Bosch-Service-Centers der Helmstedter Schmid-Gruppe in die Anna-Zammert-Straße steht der frühere Standort in der Großen Düwelstraße leer. Nach Angaben von Stadtplanerin Hanne Lahde-Fiedler werden die Häuser abgerissen und durch hochwertige Mehrfamilienhäuser ersetzt, wie sie schon nördlich des Grundstücks zu finden sind. Dort hatte die Firma Gundlach 2009 die Wohnhöfe Große Düwelstraße vollendet. Auch die sechs geplanten Neubauten auf dem ehemaligen Bosch-Gelände, die bis zu fünf Geschosse und eine gelb-graue Klinkerfassade haben werden, sollen diesen Quartiersnamen erhalten.

Die Stadtplanerin stellte das Projekt der Schmid-Gruppe kürzlich im Bezirksrat Südstadt-Bult vor. Auch auf der Internetseite des hannoverschen Architekturbüros ASP sind die Pläne schon seit Monaten öffentlich zu sehen. Demnach war der Baubeginn für die Wohnhäuser offenbar schon für 2014 geplant, verzögerte sich aber aus unbekannten Gründen. Die Schmid-Gruppe war für Anfragen des Stadt-Anzeigers nicht zu erreichen.

Nach den Plänen der Architekten sollen auf dem ehemaligen Bosch-Gelände zwischen Großer Düwelstraße und Tiestestraße insgesamt 56 Eigentumswohnungen entstehen. Die bisherige Lücke zum Innenhof wird durch einen Neubau geschlossen. Das äußere Erscheinungsbild der Neubauten soll sich an seinem städtebaulichen Umfeld orientieren, die für die Südstadt typische Backsteinarchitektur soll aufgegriffen werden und in die Fassaden aus gelblich-grauem Stein einfließen. Im Innenhof werden zwei Häuser gebaut. Die vorgeschriebenen Parkplätze für jede der 56 Wohnungen werden in einer Tiefgarage untergebracht. Den Bauantrag für das Projekt hat die Stadt bereits genehmigt. Die alten Gebäude werden vermutlich noch in diesem Jahr abgerissen.

„Das wird sehr hochpreisig“, sagt Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne. Er hätte dort lieber eine soziale Durchmischung gesehen, wie sie etwa in den Wohnhöfen von Gundlach zu finden ist. „Zu viele Luxuswohnungen sind nicht gut für die Sozialstruktur der Südstadt“, meint Pollähne.

Nach Informationen des Stadt-Anzeigers wurde den letzten Mietern auf dem Grundstück bereits gekündigt. Betroffen sind unter anderem das Restaurant Gerstenkorn und das Fitnessstudio Easy Fitness. Letzteres wird nach Informationen des Stadt-Anzeigers in den Neubau an der Anna-Zammert-Straße umziehen. Der Inhaber des Fitnessstudios wollte sich dazu jedoch nicht äußern.

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