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Aus den Stadtteilen Manchen Grundschulen gehen die Schüler aus
Hannover Aus den Stadtteilen Manchen Grundschulen gehen die Schüler aus
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00:15 14.10.2015
Von Susanna Bauch
Die Comeniusschule ist erstmalig nur noch zweizügig und unterrichtet 14 Klassen. Quelle: Steiner (Archiv)
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Hannover

Auf eine entsprechende Anfrage des Bezirksrats Vahrenwald-List legte die Verwaltung die Zahl der aktuellen Klassen der Grundschulen im Stadtbezirk vor. Demnach gibt es an der Alemannschule nur noch 13 statt wie zuvor 15 Klassen. Die Comeniusschule ist erstmalig nur noch zweizügig und unterrichtet 14 Klassen - im Jahr zuvor waren es noch 17 gewesen. Zwei Jahre lang war dort sogar fünfzügig unterrichtet worden.

Die Grundschulen Mengendamm und Bonifatius unterrichten weiterhin 17 beziehungsweise zwölf Klassen, die Grundschule Glücksburger Weg ist in diesem Sommer wieder nur mit zwei ersten Klassen gestartet. „Die derzeitige Prognose weist für den Stadtbezirk Vahrenwald-List für die kommenden Jahre leicht steigende Schülerzahlen auf“, erläuterte Bezirksratsbetreuer Peter Meyer. Daher prüfe die Verwaltung, wie etwa die Kapazitäten der Alemann- und der Comeniusschule zur Entlastung anderer Grundschulen genutzt werden können. Die Comeniusschule allerdings bietet keine Ganztagsbetreuung an, das sehr kleine Außengelände war bislang ein Grund für diese Entscheidung.

Die Bezirksratspolitiker wollten zudem wissen, unter welchen Umständen Eltern und Kinder eine Wunschgrundschule außerhalb der Schulbezirksgrenzen auswählen können. Das sei nur in Ausnahmefällen möglich, betonte Meyer im Namen der Verwaltung. Pädagogische Gründe könnten genauso geltend gemacht werden wie der Bedarf einer Ganztagsbetreuung. „In diesem Fall kann auf einen Antrag auf Ausnahmeregelung verzichtet werden“, so Meyer. Die Leitung der gewünschten Ganztagsschule entscheide dann über eine Aufnahme.

Meyer wies zudem darauf hin, dass Eltern auch eine Schule ohne Bezirk auswählen können. „Dazu gehören die vier katholischen Grundschulen, die Primarstufe der IGS Roderbruch sowie die Glocksee- und die Südstadtschule“, erklärte Meyer. Und natürlich könnten Schulen in freier Trägerschaft besucht werden.

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