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Aus den Stadtteilen Schiiten und Sunniten feiern interreligiös
Hannover Aus den Stadtteilen Schiiten und Sunniten feiern interreligiös
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00:19 01.08.2015
Ein besonderes Fest: Schiitische und sunnitische Jugendliche feiern gemeinsam. Quelle: privat
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Groß-Buchholz

Das Bürgerhaus in Groß-Buchholz war jüngst Schauplatz einer ungewöhnlichen Feier: Rund 40 junge Muslime - Angehörige verschiedener Glaubensrichtungen und Nationen - trafen sich nach dem Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan zum Grillabend.

Der Groß-Buchholzer Geschäftsführer der Dr.-Buhmann-Stiftung, Friedrich-Wilhelm Busse, hatte die Gruppe ins Bürgerhaus eingeladen. Es war ein Dankeschön für ihren Einsatz beim öffentlichen Fastenbrechen gewesen, das die Stiftung während des Ramadan auf dem Georgsplatz ausgerichtet hatte. Auch dabei ging es interreligiös und multikulturell zur Sache. 800 hannoversche Muslime, Christen und Juden speisten gemeinsam unter freiem Himmel. Die Jugendlichen kümmerten sich um die Gäste. Im Bürgerhaus waren sie es nun, die bewirtet wurden.

„Dass Schiiten und Sunniten gemeinsam feiern, ist etwas Besonderes“, sagte Busse. Im Nahen Osten brechen immer wieder Konflikte zwischen den beiden größten islamischen Glaubensrichtungen aus, trotz etlicher Gemeinsamkeiten wie eben der Fastenzeit. In Hannover aber, so Busse, hätten diese Muslime eine neue Heimat gefunden. Die Dr. Buhmann-Stiftung kümmert sich seit ihrer Gründung 2002 um interreligiöse Verständigung.

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