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Aus den Stadtteilen Sechzigerjahre-Bauten haben ausgedient
Hannover Aus den Stadtteilen Sechzigerjahre-Bauten haben ausgedient
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00:19 04.07.2015
So soll der „Wohngarten Bothfeld“ aussehen. Quelle: Privat
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Bothfeld

Der Immobilienmarkt in Hannover boomt. Immer mehr Wohnungsfirmen entscheiden sich deshalb gegen eine teure Gebäudesanierung und lassen gleich die Abrissbirne schwingen, um neuen, hochwertigen Wohnraum zu schaffen. Auch an der General-Wever-Straße/Ecke Meierwiesen ist dieser Trend zu beobachten. Hier hat die GW Bothfeld GmbH zwei Mehrfamilienhäuser aus den Sechzigerjahren abreißen lassen und baut mit dem „Wohngarten Bothfeld“ jetzt eine komplett neue Wohnanlage.

„Die Gebäude waren zu marode“, sagt Geschäftsführer Dimitri Schell von Waldersee Immobilien. Der Oststädter Unternehmer ist einer der Gesellschafter der GW Bothfeld, der das Eckgrundstück seit 2001 gehört. Beim Berechnen der Kosten habe sich herausgestellt, dass ein Neubau an gleicher Stelle wesentlich wirtschaftlicher sei - auch weil so mehr Wohnungen entstehen können. „Daraufhin haben wir die Häuser Ende 2014 abreißen lassen.“

Seit Frühjahr entstehen auf der Baustelle vier Neubauten mit je fünf Geschossen plus Penthouse und insgesamt 62 Eigentumswohnungen. Die Häuser, die das hannoversche Architekturbüro BKR entworfen hat, sehen außen eher unspektakulär aus. Die vier kantigen Gebäude mit weißer, gedämmter Außenfassade nach KfW-70-Standard und bodenhohen Fenstern werden voraussichtlich im Frühjahr 2016 gleichzeitig fertiggestellt. „Der bislang unterschiedliche Baufortschritt der Gebäude soll sich während der Bauphase angleichen“, sagt Schell.

Die Quadratmeterpreise liegen bei 3050 bis 3150 Euro für die normalen und 3400 Euro für die Penthouse-Wohnungen. Das entspricht der derzeitigen Marktlage für Neubauten in gehobenen Wohnlagen, zu denen auch der Stadtteil Bothfeld gehört. Entsprechend hochwertig ist auch die Ausstattung der Zwei- bis Vierzimmerwohnungen, die 65 bis 152 Quadratmeter Wohnfläche umfassen. Die künftigen Eigentümer können sich etwa über Fußbodenheizung, Eichenparkettböden sowie Gärten, Balkone oder Dachterrassen freuen. Als Parkraum sind Garagen und Außenstellplätze vorgesehen.

„Die ersten Wohnungen konnten wir bereits vermarkten, weitere sind reserviert“, sagt Schell. Etwa ein Fünftel der Wohnungen sei damit vergriffen, weitere 18 Wohnungen seien für einen Investor blockiert.

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