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Sporthalle entsteht am Haus der Jugend

Südstadt Sporthalle entsteht am Haus der Jugend

Turn-Klubb baut an der Planckstraße ein „Bewegungszentrum“. Dafür müssen die Beachvolleyballplätze weichen.

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So soll die Sporthalle aussehen, die auf der Freifläche des TKH-Geländes entsteht. 

Quelle: Illustration: TKH

Südstadt. Für 3 Millionen Euro baut der Turn-Klubb Hannover (TKH) fast mitten in der Innenstadt eine neue Halle. Das Gebäude, das Hannovers zweitgrößter Sportverein „Bewegungszentrum“ nennt, soll innerhalb von zwölf Monaten auf einem Areal hinter der historischen Turnhalle des TKH in der Maschstraße entstehen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Bau, berichtete der Vereinsvorsitzende Hajo Rosenbrock bei der jüngsten Sitzung des Bezirksrats Südstadt-Bult.

Die Halle wird auf einer Fläche zur Planckstraße hin, direkt gegenüber der Staatskanzlei, gebaut. Bisher befinden sich dort zwei Beachvolleyballplätze, die in den Sommermonaten bei Sportlern durchaus beliebt sind. Der Verein will sich um Ersatz kümmern.

Der TKH lässt ein zweigeschossiges Gebäude errichten, wobei das untere Geschoss allerdings fast vollständig unter der Erde verschwinden wird. Nach der Fertigstellung wird es in einem teilweise verglasten Gebäude eine 400 Quadratmeter große Halle für den nicht nur im TKH stark wachsenden Bereich des Gesundheitssports geben. Hinzu kommt eine 280 Quadratmeter große Gymnastikhalle, die der Verein vornehmlich für den Kinder- und Seniorensport nutzen will. Außerdem werden Umkleide- und Sanitärräume errichtet. Es entstehe eine Art „sportliches Mehrgenerationenhaus in der Südstadt“, meinte Rosenbrock. Zudem werde der Bau in diesem Bereich das Stadtbild schmücken. Der direkt danebenliegende Sportplatz bleibe erhalten, versprach er.

„Wir haben einfach nicht mehr genug Platz“, berichtete der Vorsitzende. Der Andrang von Neumitgliedern sei sehr groß. Vor allem Kinder und Senioren drängten in den Verein, erläuterte Rosenbrock. Daher sei der Bau dringend nötig. Die Baukosten kommen zu einem Drittel aus Mitteln des Vereins und von Zuschussgebern. Zwei Drittel leiht sich der Verein bei einer Bank. Auf seiner Internetseite wirbt der Verein noch um Spenden für den Bau.

Rosenbrock warb im Bezirksrat um Verständnis der Anwohner für die Bauarbeiten. Es werde Baugeräusche geben, meinte er. Letztendlich wolle sein Verein aber der Stadt und den Bürgern mit dem Bau etwas Gutes tun, betonte er.

Der TKH hat rund 5500 Mitglieder. Der Verein bietet jede Woche rund 600 Stunden Sport an.

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