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Stadt baut Ampelanlage in der Jordanstraße

Südstadt Stadt baut Ampelanlage in der Jordanstraße

Die Kreuzung von Jordanstraße und der Straße An der Weide wird nun doch mit einer kompletten Ampelanlage ausgestattet. Die Stadtverwaltung hat ihre bisherige Auffassung, an dieser Stelle reiche eine Fußgängerampel aus, revidiert.

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Gefährliche Kreuzung: Die Fußgängerampel soll durch eine komplette Ampelanlage ersetzt werden.

Quelle: Jans-Lottmann

Südstadt. Rechtzeitig zur gestrigen Sitzung des Bezirksrates Südstadt-Bult legte die Verwaltung den Politikern eine neue Beschlussdrucksache vor. Die neue Ampel soll an der Zufahrt zum Fachmarktzentrum errichtet werden und Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern einen sicheren Überweg über alle Straßen ermöglichen, die in die Kreuzung münden. Die Heinrich-Heine-Straße wird somit in den ampelgesteuerten Kreuzungsbereich einbezogen. Die Verwaltung weist darauf hin, dass vor allem die Fußgänger und Radfahrer, die die Jordanstraße überqueren wollen, künftig längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. „Insgesamt konnte jedoch eine verkehrssichere und leistungsgerechte Abwicklung aller Verkehrsströme nachgewiesen werden“, heißt es in dem Papier der Verkehrsplaner im Rathaus.

In der letzten Sitzung des Stadtbezirksrats Südstadt-Bult vor der Sommerpause hatten etliche der Kommunalpolitiker vehement gegen das Vorhaben der Stadt protestiert, dort lediglich eine Fußgängerampel aufzustellen. In der Sitzung war von einer „vermurksten“ Planung der Stadt gesprochen worden.

Die Fraktionen von SPD und Grünen im Bezirksrat reagierten erleichtert auf den Sinneswandel im Rathaus. „Wir freuen uns, dass die Verwaltung den ortskundigen Sachverstand von Rot-Grün umgesetzt hat und es jetzt zu einer Lösung im Sinne aller Verkehrsteilnehmer kommt“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende, Roland Schmitz-Justen. Die beiden Fraktionen sind der Meinung, dass eine sichere Querung der Kreuzung für Fußgänger und Radfahrer die Funktion des Fachmarktzentrums als Nahversorger stärkt.

Auch Autofahrer hätten die bisherige Regelung kritisiert, weil sie nicht unmittelbar verständlich sei, heißt es bei SPD und Grünen. Nun sei zu hoffen, dass durch die Vollsignalisierung die Verkehrsregelung besser erkennbar sei und die Lärmbelästigung der Anwohner durch hupende Autofahrer abnehme.

Die Kosten für die Ampelanlage und die dazugehörige Verkehrsregelung beziffert die Stadt mit 400 000 Euro. Der Investor des Fachmarktzentrums ist verpflichtet, einen Anteil von 190.000 Euro zu übernehmen. Die zuletzt geplante Fußgängerampel hätte rund 200 000 Euro gekostet.

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