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Aus den Stadtteilen Stadt gleicht Verluste im Annabad aus
Hannover Aus den Stadtteilen Stadt gleicht Verluste im Annabad aus
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00:15 12.10.2015
Reinemachen im Kleefelder Annabad. Quelle: Rainer Droese
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Kleefeld

Nach einer besucherschwachen Freibadsaison musste der Verein im vergangenen Jahr ein Minus von 7052 Euro verbuchen. Dieser Betrag soll als Einmalzahlung auf das PSV-Konto überwiesen werden. Die Zuschusserhöhung soll schon für dieses Jahr wirksam werden. „Dieser Betrag wird für sieben Jahre gezahlt, danach wird über den Betriebskostenzuschuss neu verhandelt“, lautet die neue Klausel im Betriebsführungsvertrag. Nach Angaben des städtischen Fachbereichs Sport und Bäder werden damit höhere Energiekosten ausgeglichen, die durch den Anschluss des Annabads an die Fernwärmevorsorgung in 2007 angefallen sind.

Zwar hatten Stadt und PSV die Betriebskosten im gleichen Jahr neu verhandelt, weil die Energiekosten um jährlich 2000 Euro gestiegen waren. Dabei wurde aber nicht der monatliche Grundpreis für die Fernwärme in Höhe von 633 bis 720 Euro berücksichtigt. Der Vertrag mit den Stadtwerken, der bis 2021 läuft, verursacht für den Badbetreiber also jährliche Mehrkosten von etwa 8000 Euro. Bisher hat der PSV den Betrag aus eigener Tasche bezahlt. Diese Kosten will die Stadt rückwirkend und zukünftig übernehmen.

Der Bezirksrat Buchholz-Kleefeld hat den Plänen der Stadtverwaltung in seiner jüngsten Sitzung bereits grünes Licht gegeben. Die Zustimmung der übrigen Ratsgremien ist eher Formsache, denn schließlich resultiert die Zuschusserhöhung aus dem neuen Bäderkonzept, das der Rat in 2014 beschlossen hatte.

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