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Stammgäste weisen Kritik an Rembetiko zurück

Bemerode Stammgäste weisen Kritik an Rembetiko zurück

Stammgäste des Rembetikos können die Kritik an dem griechischen Restaurant in Bemerode nicht nachvollziehen. Anwohner, die sich von Lärm und Müll belästigt fühlten, hatten ihrem Ärger Luft gemacht und auch die Stadt Hannover eingeschaltet. Diese prüfte nun, ob sich der Betreiber an die Auflagen hält. 

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Der Grieche in der Brabeckstraße musste viel Kritik einstecken - nun stärken ihn seine Stammgäste.
 

Quelle: Tim Schaarschmidt

Bemerode..  Gestank, Müll und vor allem zu viel Lärm: Darüber ärgern sich einige Bemeroder, die in der Nähe des griechischen Restaurants Rembetiko wohnen. Mit ihrer Beschwerde haben sie sich nicht nur an den Stadt-Anzeiger gewandt, der über den Vorfall berichtete, sondern auch an Region und Stadt Hannover – letztere prüfte daraufhin, ob sich der Betreiber an die baurechtlichen Auflagen hält. Genehmigt ist im Rembetiko grundsätzlich nur eine Bewirtschaftung bis 22 Uhr – woran er sich strikt halte, sagt Inhaber Konstantin Paraskevaidis. Die Stadt werde das weiterhin überprüfen, kündigt Stadtsprecherin Michaela Steigerwald an.

Geklärt ist dagegen schon die Frage nach der Außenterrasse, die nicht Gegenstand des Bauantrags war, wodurch es keine Baugenehmigung gibt: Da die Grundfläche weniger als 100 Quadratmeter beträgt, ist eine solche Genehmigung auch nicht notwendig, wie Steigerwald jetzt bestätigte.

„Eine Bereicherung für den Stadtteil“

Stammgäste des Rembetikos in Bemerode können die Beschwerden einiger Anwohner nicht nachvollziehen. „Alle aus meinem Bekanntenkreis sind froh, dass wir hier endlich so etwas haben – das Rembetiko ist eine Bereicherung für den Stadtteil“, sagt Heinz-Jürgen Gieseke, der mit seiner Frau und Freunden gerne das Restaurant besucht, das Anfang des Jahres an der Brabeckstraße eröffnet hat. Mit einem extra Spielzimmer für Kinder, Tapas-Spezialitäten und ohne Musik, damit sich die Gäste besser unterhalten können, komme das Restaurant offensichtlich nicht nur bei ihnen so gut an, sagt Gieseke – „man muss schließlich immer vorbestellen, der Laden ist rappelvoll“.

Viel Kundschaft schafft natürlich einen gewissen Lautstärkepegel – der Hauptkritikpunkt der Nachbarn, die Stadt und Region und mitunter auch schon die Polizei eingeschaltet haben. Gieseke, der selbst unweit des Lokals wohnt, empfindet dagegen keine Lärmbelästigung. „Es hält sich in Grenzen, aber ganz bleibt es in einer Stadt eben nicht aus“, sagt er. Der Verkehrslärm sei allerdings, gerade an der Brabeckstraße, weitaus störender.

Von Johanna Stein

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