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Radwege sollen besser werden

Südstadt Radwege sollen besser werden

Die Stadt soll das Radwegenetz im Stadtbezirk weitaus stärker verbessern als bislang von ihr geplant. Das fordert der Bezirksrat Südstadt-Bult, der damit in seiner jüngsten Sitzung einstimmig einem entsprechenden Antrag von SPD und Grünen folgte.

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Unter anderem sollen die Radwege an der Geibelstraße verändert werden.

Quelle: Rainer Surrey

Südstadt-Bult. Darin ergänzen beide Fraktionen die Vorhaben der Stadt um 24 Maßnahmen, die ihrer Ansicht nach notwendig sind, um das Radwegenetz im Stadtbezirk fit zu machen.

In der vorangegangenen Sitzung des Bezirksrats hatte der städtische Verkehrsplaner Kai Kaminski 26 Maßnahmen für das Radwegenetz in den Stadtteilen Südstadt und Bult vorgestellt, die die Stadt in den kommenden zehn Jahren abarbeiten will beziehungsweise schon erledigt hat. Dies sei zu wenig, befand der Bezirksrat, allen voran die Grünen. Das Konzept sei lediglich auf den Erhalt und die Ertüchtigung des vorhandenen Radwegenetzes ausgerichtet, weitergehende Überlegungen zum Netzausbau enthalte es nicht.

In der jüngsten Sitzung erneuerten SPD und Grüne ihre Kritik an der Fortschreibung des Netzkonzeptes Radverkehr: Zahlreiche Missstände, auf die der Bezirksrat die Verwaltung aufmerksam gemacht habe und die teilweise schon positiv beschieden worden seien, habe die Stadt in dem Konzept nicht berücksichtigt. Darüber hinaus sehen SPD und Grüne viele Schwachpunkte, die den Radverkehr im Stadtbezirk behindern oder erschweren, im Konzept aber nicht aufgeführt werden. Betroffen seien unter anderem Fahrradhauptrouten wie die Wegebeziehung von Alter Bult, Menschingstraße, Bischofsholer Damm, Am Südbahnhof und Kestnerstraße sowie die Sallstraße und die Hildesheimer Straße.

Zu den Maßnahmen, die SPD und Grüne für die Radwege im Stadtbezirk fordern, gehören unter anderem:

Geibelstraße: Die Radwege sollen auf beiden Seiten neu geordnet werden, da sie von parkenden Autos verengt werden und dort auch Fußgänger unterwegs sind.

Maschstraße, Meterstraße: Die Verbindung zwischen beiden Fahrradstraßen soll neu geordnet werden.

Sallplatz: Die Stadt soll mittels geeigneter Maßnahmen verhindern, dass der stadteinwärts führende Radweg ständig zugeparkt wird.

Hans-Böckler-Allee: Die Querungsmöglichkeit für Radfahrer soll an den sich anschließenden Zweirichtungsradweg angepasst werden.

Luther-, Schläger-, Hildesheimer Straße: Der Einmündungsbereich soll neu geplant und der Radweg Richtung Hildesheimer Straße weitergeführt werden.

Marienstraße: Für Radfahrer, die aus der Straße Am Südbahnhof kommen, soll die Fahrt zum Ampelüberweg der Marienstraße einfacher werden - etwa, indem der Wechsel auf den linksseitigen Radweg erleichtert wird.

Alte Bult /Eilenriede: Die Stadt soll prüfen, ob der beschädigte Radweg von der Alten Bult Richtung Hiroshima-Hain und Eilenriede asphaltiert werden kann.

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