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Aus den Stadtteilen Tausende Besucher im Heizkraftwerk Linden
Hannover Aus den Stadtteilen Tausende Besucher im Heizkraftwerk Linden
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00:16 16.09.2015
Von Andreas Schinkel
Wie in den Vorjahren gab es auch diesmal eine lange Schlange vor den "Warmen Brüdern". Quelle: Tim Schaarschmidt (Archiv)
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Hannover

Ohne Duschhaube darf niemand das Heizkraftwerk betreten. Darauf achtet Maschinenmeister Ingo Marquardt penibel. „Ist hygienischer, vor allem für den Besucher am Nachmittag“, sagt er grinsend und drückt jedem noch einen feuerroten Helm in die Hand. Die Duschhauben werden einmal verwendet, die Helme tragen an diesem Tag Tausende Menschen durch die Gänge des Heizkraftwerks. „40 Jahre wohne ich schon in Linden neben den ,drei warmen Brüdern’, jetzt sehe ich das Werk zum ersten Mal von innen“, sagt Waltraut Tews, stülpt den Helm über den Kopf und geht hinein in die brummende Halle.

Der Tag der offenen Tür am heutigen Sonntag im Heizkraftwerk Linden steht nicht für sich. Die Aktion ist Teil des regionsweiten Entdeckertags. Das Werk an der Elisenstraße kann noch bis 18 Uhr besichtigt werden.

Die Stadtwerke Hanover laden nicht nur zur Besichtigung der Anlage ein, dieses Mal werden die Gäste auch ermuntert, vom Hof zu rollen - mit Elektroautos. Zehn VW E-ups haben die Stadtwerke in ihrer Fahrzeugflotte, für 15 Minuten dürfen Besucher die E-Mobile testen.

Höhepunkt des Besuchertags ist aber der Rundgang durchs Kraftwerk. Auf verschlungenen Wegen spazieren Besucher vorbei an etlichen Rohren, Ventilen und Messgeräten. „Das ist schon beeindruckend“, sagt die Lindenerin Tews. Sie hätte sich nicht vorgestellt, dass Hallen und Gerätschaften derart sauber sind. „Ich dachte, das Ganze ähnelt eher einer Fabrik“, sagt sie. „Dann müssen Sie mal das Stöckener Kraftwerk besichtigen“, sagt Sabine Ronge. Die Besucherin besichtigt die Lindener Turbine zum ersten Mal, hat aber Vorerfahrung in Stöcken gesammelt. „Dort wirkt alles etwas schmutzig, weil Kohle verwendet wird“, sagt Ronge.

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