Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus den Stadtteilen Viele Änderungswünsche für die Mensa
Hannover Aus den Stadtteilen Viele Änderungswünsche für die Mensa
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 21.09.2015
Von Bernd Haase
Schräg gegenüber vom Eingang zum Kurt-Schwitters-Gymnasium soll die neue Großmensa entstehen. Quelle: Rainer Surrey
Anzeige
Misburg

Die Mensa für Gymnasium, Real- und zwei Grundschulen mit insgesamt rund 1600 Schülern wird eine der größten ihrer Art im Stadtzentrum. Sie kostet laut Verwaltungsentwurf 5,8 Millionen Euro und soll täglich 900 Essen in drei Schichten ausgeben. Baubeginn ist für den März kommenden Jahres angestrebt, Fertigstellung für den Beginn des Schuljahres 2017/2018. In seiner Julisitzung hatte der Bezirksrat die Mensapläne heftig kritisiert, was seinen Niederschlag nun in den Änderungsanträgen findet. Acht Punkte hat die CDU aufgelistet, deren fünf die SPD.

Die CDU hält die Kapazität für zu gering; sie fordert, dass täglich mehr als 1000 Essensportionen verteilt werden können. Außerdem hält sie nichts vom geplanten Cook-and-Chill-Verfahren, bei dem die Speisen extern gekocht, heruntergekühlt und dann in der Mensa erhitzt werden. Anlieferungen sind zweimal wöchentlich vorgesehen. „Das ist nicht das, was man sich wünscht“, sagt die Fraktionsvorsitzende Kerstin Seitz. Die Mensa müsse so ausgestattet werden, dass auch alternative Verpflegungsformen möglich sind.

Das Gebäude ist mit Foyer und Bühne bestückt und somit als Veranstaltungsort für den Stadtteil nutzbar. Sowohl CDU als auch SPD halten die Bühne für zu klein und zu niedrig und fordern Änderungen. Die Sozialdemokraten wünschen darüber hinaus einen größeren Backstage- und Garderobenbereich. „Wir wollen ferner eine schriftliche Verpflichtung, dass der Speisesaal von Vereinen und Verbänden genutzt werden darf“, sagt der Fraktionsvorsitzende Thomas Gesk. Die CDU hat für den Veranstaltungsbereich den Einbau einer Lautsprecheranlage nach dem neuesten Stand der Technik sowie den einer automatischen Verschattungsanlage für die Fenster im Katalog.

Wie sich die Forderungen der Stadtteilpolitiker auf die Kosten auswirken, ist noch nicht bekannt. Ebensowenig weiß man, ob sie überhaupt Berücksichtigung finden. Das letzte Wort zum Mensabau hat wie üblich der hannoversche Rat.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Wochenmarkt auf dem Stephansplatz zieht jeden Freitag viele Kunden an. Wenn die Händler wieder weg sind, quellen viele Mülleimer über. Die CDU aus dem Stadtbezirk hat dafür keinverständnis.

Mathias Klein 21.09.2015

Das Ihme-Zentrum - da sprechen Kritiker ja von einem ganz düsteren Kapitel hannoverscher Architektur. Jetzt aber soll der Lindener Koloss im tatsächlichen Wortsinne ein Highlight werden. „Ihme Vision“ heißt das Projekt, bei dem dessen Organisatoren den Berg aus Beton zur Projektionsfläche für kunstvolle Lichtspiele machen.

17.09.2015

Mehr als tausend Besucher haben die 50 Veranstaltungen besucht. Der Organisator wünscht sich für die nächste Auflage im Jahr 2019 mehr Sponsoring.

20.09.2015
Anzeige