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Viele Änderungswünsche für die Mensa

Misburg Viele Änderungswünsche für die Mensa

Zahlreiche Änderungswünschen hat der Stadtbezirksrat Misburg-Anderten bei den Planungen zum Bau einer Großmensa für die vier Schulen im Misburger Schulzentrum angemeldet. Sowohl SPD als auch CDU hatten eine Liste vorgelegt; beide wurden einstimmig beschlossen. Kritik gab es am Cook-and-Chill-Konzept und dem zu kleinen Bühnenbereich.

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Schräg gegenüber vom Eingang zum Kurt-Schwitters-Gymnasium soll die neue Großmensa entstehen.

Quelle: Rainer Surrey

Misburg. Die Mensa für Gymnasium, Real- und zwei Grundschulen mit insgesamt rund 1600 Schülern wird eine der größten ihrer Art im Stadtzentrum. Sie kostet laut Verwaltungsentwurf 5,8 Millionen Euro und soll täglich 900 Essen in drei Schichten ausgeben. Baubeginn ist für den März kommenden Jahres angestrebt, Fertigstellung für den Beginn des Schuljahres 2017/2018. In seiner Julisitzung hatte der Bezirksrat die Mensapläne heftig kritisiert, was seinen Niederschlag nun in den Änderungsanträgen findet. Acht Punkte hat die CDU aufgelistet, deren fünf die SPD.

Die CDU hält die Kapazität für zu gering; sie fordert, dass täglich mehr als 1000 Essensportionen verteilt werden können. Außerdem hält sie nichts vom geplanten Cook-and-Chill-Verfahren, bei dem die Speisen extern gekocht, heruntergekühlt und dann in der Mensa erhitzt werden. Anlieferungen sind zweimal wöchentlich vorgesehen. „Das ist nicht das, was man sich wünscht“, sagt die Fraktionsvorsitzende Kerstin Seitz. Die Mensa müsse so ausgestattet werden, dass auch alternative Verpflegungsformen möglich sind.

Das Gebäude ist mit Foyer und Bühne bestückt und somit als Veranstaltungsort für den Stadtteil nutzbar. Sowohl CDU als auch SPD halten die Bühne für zu klein und zu niedrig und fordern Änderungen. Die Sozialdemokraten wünschen darüber hinaus einen größeren Backstage- und Garderobenbereich. „Wir wollen ferner eine schriftliche Verpflichtung, dass der Speisesaal von Vereinen und Verbänden genutzt werden darf“, sagt der Fraktionsvorsitzende Thomas Gesk. Die CDU hat für den Veranstaltungsbereich den Einbau einer Lautsprecheranlage nach dem neuesten Stand der Technik sowie den einer automatischen Verschattungsanlage für die Fenster im Katalog.

Wie sich die Forderungen der Stadtteilpolitiker auf die Kosten auswirken, ist noch nicht bekannt. Ebensowenig weiß man, ob sie überhaupt Berücksichtigung finden. Das letzte Wort zum Mensabau hat wie üblich der hannoversche Rat.

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