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Vier neue Grundschulen starten ganztags

Pläne der Stadt Vier neue Grundschulen starten ganztags

Bis zum Schuljahr 2017/18 sollen rund 73 Prozent aller Grundschulen in Hannover ein Ganztagsangebot haben, derzeit ist es gut die Hälte (mit rund 6000 Grundschülern insgesamt). Im nächsten Sommer wollen zwei Grundschulen in Vahrenwald und Ledeburg als Ganztagsschule starten.

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Der Schulausschuss der Stadt gab in seiner jüngsten Sitzung bekannt, dass vier weitere Schulen im Stadtgebiet zum Ganztagsangebot wechseln sollen.

Quelle: dpa/Symbolfoto

Vahrenwald. Der Schulausschuss der Stadt gab in seiner jüngsten Sitzung bekannt, dass vier weitere Schulen im Stadtgebiet zum Ganztagsangebot wechseln sollen. Auch die Grundschulen Glücksburger Weg (Vahrenwald) und Entenfang (Ledeburg) sind darunter.

An der Grundschule Entenfang sind Umbauten mit Gesamtkosten von rund 3,44 Millionen Euro notwendig, eingeschlossen sind eine neue Mensa und die Sanierung des Sporttrakts. Zudem muss der Brandschutz auf den neusten Stand gebracht werden. Auch die Grundschule Glücksburger Weg wird für knapp 3 Millionen Euro ausgebaut, auch damit Kinder mit Behinderungen dort besser unterrichtet werden können. Neben einer neuen Mensa sollen überdachte Fahrradparkplätze und ein neuer Innenhof entstehen, fertig soll alles im Herbst 2016 sein.

Die Südstädter Otfried-Preußler-Schule, die bisher in der Meterstraße ist, will dann das neue Bildungszentrum in der Birkenstraße beziehen und als teilgebundene Ganztagsschule laufen, an der die Kinder an zwei bis drei Tagen am Nachmittagsangebot teilnehmen müssen. Da man an den Schulbezirken festhalten wolle, sei es generell problematisch, verpflichtende Ganztagssgrundschulen einzurichten, sagte Bildungsdezernentin Marlis Drevermann (SPD). Denn man könne, die Eltern nicht zwingen, ihr Kind zu einer Schule mit Nachmittagsangebot zu schicken, wenn sie dies nicht wollten. Man müsse diesen Familie immer eine naheliegende Alternative bieten. Auch die Grundschule Brüder-Grimm-Schule (List) stellt ab August 2016 auf Ganztagsbetrieb um.

Die Stadt investiert in die Ganztagsgrundschulen 6 Millionen Euro jährlich.Mit weiteren 500 000 Euro soll die Sprachförderung ausgebaut werden, zudem sollen Kinder mit Handicap auch nachmittags besser gefördert werden. Im Schuljahr 2014/15 waren 430 Kinder ohne Deutschkenntnisse in den Grundschulen gemeldet. In den Jahrgängen eins und zwei kümmert sich jeweils ein Sozialpädagoge oder Sozialarbeiter um 15 Kinder. Nur in den Randstunden - von 7 bis 8 Uhr morgens und 16 bis 17 Uhr nachmittags - würden nicht ausgebildete Fachkräfte eingesetzt, sagte Drevermann. Diese sollen nun schrittweise nachqualifiziert werden. dö

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