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Aus den Stadtteilen Aha eröffnet neues Betriebsgelände
Hannover Aus den Stadtteilen Aha eröffnet neues Betriebsgelände
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00:16 05.10.2015
Der Neubau der Betriebsstätte hat 1,6 Millionen Euro gekostet. Quelle: Moers
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Hannover

Endlich eine saubere Dusche. Darüber freuen sich die Mitarbeiter der Stadtreinigung auf dem Lindener Aha-Betriebshof besonders. In der vergangenen Woche wurde auf dem ehemaligen Wertstoffhof an der Schnellwegbrücke ein neues Betriebsgebäude eröffnet. „Im Vergleich zu den alten Gebäuden ist das hier ein Quantensprung“, freute sich Mathias Quast, der Abteilungsleiter der Stadtreinigung. Der in sauberem Weiß gehaltene, doppelstöckige Bau dient nun rund 70 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen als neuer Arbeitsplatz.

In den unteren Räumen befinden sich ein Bürotrakt und ein großer Aufenthaltsraum. Im Obergeschoss sind die geräumigen Sanitäranlagen untergebracht. Die Männer und Frauen in Orange zeigten sich bei einer ersten Inspektion sichtlich zufrieden. „Im Altbau herrschte bei bestimmtem Wetter ein ekelhafter Geruch, und Staub bröselte von der Lehmdecke“, sagte Depotwart Karsten Assmann. Die neuen Anlagen haben, rechtzeitig zur Winterzeit, sogar eine spezielle Schuhheizung: Für die nassen Treter steht ein eigener Raum zur Verfügung - auf einer Metallkonstruktion werden die Stiefel luftgetrocknet und gewärmt. Über so viel Komfort freuten sich die Straßenreiniger besonders. Auch die neuen Duschen und Spinde gefielen ihnen. Für die zehn Frauen am Standort gibt es natürlich einen separaten Sanitärbereich.

Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette lobte bei der Eröffnung den Neubau, dessen Errichtung sich wegen Problemen mit Feuchtigkeit über zwei Jahre streckte. „Wir alle freuen uns, wenn die Stadt sauber ist. Daher ist es gut, dass sich auch Ihre Arbeitsbedingungen verbessern“, wandte sie sich an die Reinigungskräfte.

Notwendig geworden war der 1,6 Millionen Euro teure Neubau, weil eine Sanierung des ehemaligen Wertstoffhofs dem Unternehmen Aha zu teuer erschien. Die Gebäude stammen aus den Sechzigerjahren. Weil sie weder aktuelle Brandschutznormen noch energetische Standards erfüllen und größtenteils marode sind, wird der alte Komplex im kommenden Jahr fast vollständig abgerissen. Für die dort untergestellten Kehrfahrzeuge soll eine Art Carport gebaut werden. Es wird außerdem Lagerplätze für Salz und Splitt geben.

Ein großer Teil der Maschinen ist bereits vor drei Jahren mit dem Umzug des Wertstoffhofs in die wenig entfernte Schörlingstraße umquartiert worden. Der Standortwechsel war damals notwendig, weil das Platzangebot an der Billungstraße für den Wertstoffhof nicht mehr ausreichte. Zudem gab es Beschwerden von Anwohnern, die sich von dem Lärm und Müll gestört fühlten. Mit dem Neubau wird es nicht lauter, aber belebter an der Billungstraße. „Es ist denkbar, dass weitere Kollegen und Kolleginnen in die Betriebsstätte wechseln“, kündigte Abteilungsleiter Quast an.

Von Mario Moers

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