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„Wir Eltern müssen ein Mitspracherecht haben“

List „Wir Eltern müssen ein Mitspracherecht haben“

Eltern und Mitarbeiter des Hortes der Grundschule Mengendamm in der List fordern Aufklärung darüber, was mit ihrer Einrichtung in den kommenden Jahren geschehen wird: Sie fürchten, dass der Hort schon bald Grundschule Mengendamm fusionieren könnte, die ab 2017 Ganztagsbetreuung anbietet.

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2017 soll der Ganztagsbetrieb an der Grundschule Mengendamm starten.  

Quelle: Tim Schaarschmidt

List. Die Zukunft des Hortes Mengendamm war jetzt Thema im Jugendhilfeausschuss. Hintergrund ist die Ankündigung des städtischen Kämmerers Marc Hansmann, Horte und schulische Ganztagsbetreuung langfristig überall in Hannover zusammenzuführen. Hansmann verspricht sich von dieser Fusion Einsparungen in Höhe von insgesamt 10 Millionen Euro.

„Wir Eltern müssen ein Mitspracherecht in Bezug auf das haben, was mit dem Hort unserer Kinder passiert“, forderte Gergana Naumann, Mutter eines Kindes im Hort Mengendamm, in der Einwohnerfragestunde. Im Hort mit seinen erzieherischen Fachkräften fühle sie sich mit ihrem Kind gut aufgehoben. „Nur deshalb kann ich ohne schlechtes Gewissen arbeiten gehen.“ In einer Ganztagsschule, die den Nachmittagsbetrieb mit AGs und mit nicht spezifisch qualifiziertem Personal abdecke, sei das nicht der Fall.

„Eltern sind verunsichert darüber, ob sie ihre Kinder hier überhaupt noch anmelden können“, berichtete eine Hort-Mitarbeiterin. Erzieher fragten sich, wie lange ihr Arbeitsplatz noch sicher sei. Der Kämmerer hatte - wie berichtet - angekündigt, durch die Fusion könnten Räume und Personal eingespart werden.

Bislang sei lediglich ein Prüfauftrag an die Verwaltung ergangen, betonte Sozialdezernent Thomas Walter. Wann dieser Prüfauftrag Auswirkungen auf einzelne Horte habe, stehe „noch in den Sternen“. Über die Zukunft jedes einzelnen Hortes müsse zudem in einer gesonderten Drucksache abgestimmt werden.

In der Grundschule Mengendamm wird nach Angaben der Stadt jedoch bereits im Sommer 2016 mit dem Ausbau einer Mensa begonnen. Die Schule habe bereits im Oktober 2011 eine Interessenbekundung am Ganztagsschulbetrieb beim Schulträger abgegeben, sagte eine Sprecherin. Das sei eine Voraussetzung für das städtische Ausbauprogramm, in das die Schule daraufhin aufgenommen wurde. Der Beginn des Ganztagsbetriebs sei für 2017/18 vorgesehen.

Am Rande des Ausschusses sicherte der jugendpolitische Sprecher der CDU, Lars Pohl, dem Hort Mengendamm Unterstützung zu. Die Schule müsse in faire Gespräche mit dem Hort eintreten, wenn der Ganztagsbetrieb in der Schule aufgenommen werde, sagt Pohl. Solange Eltern Horte anwählten, müssten diese bestehen bleiben können.

Für die Grundschulen Brüder-Grimm und Glücksburger Weg ist der Ganztagsschulbetrieb schon für das Jahr 2016/17 vorgesehen. In der Comeniusschule sei dagegen bislang kein Ganztagsbetrieb geplant, heißt es vonseiten der Stadt. Von dort liege bislang auch keine Interessenbekundung vor.

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