Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Korrektur: So antworteten die Parteien im Norden

Kommunalwahl Korrektur: So antworteten die Parteien im Norden

Im Kommunalwahl-Spezial des jüngsten Stadt-Anzeigers Nord sind Verwechslungen passiert. Hier lesen Sie die Berichtigung. 

Die Stellungnahmen der CDU-Fraktion in Bothfeld-Vahrenheide wurden mit denen der CDU-Fraktion eine anderen Stadtbezirks vertauscht. Zudem sind die Antworten der Piratenpartei im Bezirk Nord unter dem Logo der Partei Die Linke erschienen. Richtig ist folgendes:

CDU-Antworten im Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide

Frage 1: 
Verkehrsprobleme stehen im Bezirk fast täglich auf der Tagesordnung. Welche Ideen hat Ihre Partei, damit Autofahrer, Radler oder Nutzer von Bus und Bahn besser vorankommen?
Die Ampelschaltungen für die Nord-Süd-Verkehre müssen optimiert werden, damit der Verkehr besser abfließt. Zudem müssen wir die Umgehungsverkehre der A2 durch ein besseres Verkehrsmanagement großräumiger umleiten.
Frage 2: 
In Bothfeld-Vahrenheide gibt es mehrere Flüchtlingsunterkünfte, wobei die Belegungszahlen stark schwanken. Meinen Sie, dass im Bezirk noch weitere Heime eingerichtet werden sollten?
Zuerst sollte stadtweit auf eine gleichmäßige Verteilung geachtet werden. Da die jetzigen Zahlen rückläufig sind, sehen wir keinen Bedarf. Auf jeden Fall ist der Standort in Isernhagen-Süd, am Bundeswehrübungsgelände, ungeeignet.
Frage 3:
Bothfeld, Vahrenheide, Sahlkamp, Lahe und Isernhagen-Süd zählen zu Ihren Stadtteilen. Gibt es Quartiere, die zeitnah der besonderen Unterstützung des Bezirksrats bedürfen?
Die von der Verwaltung heimlich verschobene Sanierung der Kurze-Kamp-Straße wird den Bezirksrat weiter beschäftigen. Grundsätzlich hat jeder Stadtteil seine eigenen Themen, um die wir uns gleichermaßen kümmern.
Frage 4: 
Platznot in den Schulen, zu wenig Sporthallen, fehlende Nahversorger und marode Straßen sind nur einige der Probleme im Stadtbezirk. Wo setzen Sie bei der Verbesserung der Infrastruktur den Schwerpunkt?
Die Renovierung und Erweiterung von Schulen liegt uns besonders am Herzen. Dazu die Verkehrsprobleme in Bothfeld, der Schallschutz in Isernhagen-Süd, in Sahlkamp und Vahrenheide sind es Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit.
Frage 5:
 Um welche stadtteilbezogenen Probleme – neben den bereits genannten - möchte sich Ihre Partei bzw. Bezirksratsfraktion in den nächsten fünf Jahren außerdem kümmern?
Von uns werden weiterhin Hochbahnsteige eingefordert und die Aufwertung der Plätze im Sahlkamp und Vahrenheide. Für Isernhagen-Süd wollen wir einen zentralen Spielplatz – und allgemein die Kriminalität effektiver bekämpfen.

Antworten der Piratenpartei und der Partei Die Linke im Stadtbezirk Nord

Frage 1: 
Hainholz hat als Sanierungsgebiet bereits sichtbar vom Programm Soziale Stadt profitiert. Auf den Hainhölzer Markt warten die Bürger jedoch immer noch. Wie können Sie das Vorhaben vorantreiben?
Piratenpartei: Der Bezirksrat hat hier leider fast keinen Einfluss. Die Dringlichkeit ist ja nun fast seit einem Jahrzehnt gegeben.
Die Linke: Wir als LINKE werden immer den Finger in die Wunde legen, wenn SPD und Grüne oder andere Parteien Versprechen, die man grundsätzlich begrüßen kann, verspätet oder gar nicht umsetzen. Der Widerspruch zwischen Versprechen und Realität ist ja gerade bei rot-grün in Hannover bemerkenswert, so verspricht jetzt die SPD, die Jahrelang nichts gegen ständige Fahrpreiserhöhungen bei der ÜSTRA getan hat, plötzlich den Kostenlosen ÖPNV für Schüler_innen und Azubis. Diese Forderung im Wahlprogramm kann man bei der Betrachtung der jüngeren Vergangenheit nur als Wahlkampflunkerei einstufen. Was den Heinhölzer Markt angeht, wollen wir darauf achten, dass möglichst viele Sozialwohnungen entstehen und dass es dort auch nicht kommerzielle Angebote für Menschen mit wenig Geld gibt.

Frage 2: 
Im Stadtbezirk Nord gibt es an mehreren Stellen Unterkünfte für Flüchtlinge. Meinen Sie, dass weitere Heime eingerichtet werden sollten?
Piratenpartei: Die jährlichen Erhebungen aus dem Sozialbericht sagen ganz klar aus, dass der Stadtteil  Hainholz in keinster Weise geeignet ist für eine Unterkunft.  Stichwort Soziale Stadt!! Der Bezirk hat das, was im möglich ist, bereits erfüllt!!
Die Linke: Aufgrund unterschiedlicher Umstände nimmt der Zustrom an von Flüchtlingen nach Deutschland und damit auch nach Hannover aktuell ab, vor dem Neubau von Flüchtlingsunterkünften gilt es also zu prüfen, ob diese tatsächlich benötigt werden. Ansonsten gilt es soziale Fortschritte für alle Menschen in der Nordstadt zu erstreiten, für Deutsche und Geflüchtete gleichermaßen, um ein friedliches und tollerantes Leben im Stadtteil zu ermöglichen. Der soziale Wohnungsbau sei hier an oberster Stelle genannt.
Außerdem wollen wir uns dafür einsetzen, dass aus dem Bezirksrat der Nordstadt Druck aufgebaut wird, dass Hannover sich endlich als Anti-Kriegs-Stadt bezeichnet, am besten wäre es, wenn wir hier keine Flüchtlingsheime bräuchten, weil alle Menschen in Frieden und Wohlstand in ihrer Heimat leben können.
Frage 3:
Wie lässt sich die Situation von Kindern, Jugendlichen und Senioren verbessern? Brauchen die Stadtviertel neue Einrichtungen und andere Angebote?
Piratenpartei: Die vorhandenen Einrichtungen leisten sehr gute Arbeit, sie müssten nur besser unterstützt werden, nicht nur ideell, sondern auch finanziell!!
Die Linke: Alle Forderungen der LINKEN zielen darauf ab, die Situation von Menschen zu verbessern, die zB. Auf Grund ihres Lebensalters auf Unterstützung angewiesen sind. Mehrgenerationenwohnprojekte, ein starlker Ausbau des KITA-Angebots und eine intensive Förderung von selbstverwalteten Jugendzentren sind einige Ansätze die DIE LINKE. in der Nordstadt verfolgen wird, um den Stadtteil für jung und alt lebenswerter zu machen.
Frage 4: 
Welche Ideen hat Ihre Partei, damit Fußgänger, Autofahrer, Radfahrer und die Nutzer von Bussen und Bahnen besser vorankommen?
Piratenpartei: Vor allem muss der öffentliche Nahverkehr gefördert werden, Fahrradwege weiterhin ausgebaut und nicht gesperrt werden und der Autoverkehr muss in Wohnvierteln entschleunigt werden.
Die Linke: Unsere Forderung nach einer drastischen Senkung der Preise für den ÖPNV ist der Schlüssel zur Beruhigung der Verkehrssituation in Hannover und damit auch in der Nordstadt. Wenn das Bus -und Banfahren preiswerter und attraktiver wird, werden mehr Menschen häufiger auf das Auto verzichten und in Bahn oder Bus steigen. So würde sich die Verkehrssituation automatisch entspannen. Perspektivisch treten wir für einen endgeldfreien ÖPNV in Hannover und Region ein. Bei uns kann man im Gegensatz zur SPD übrigens davon ausgehen, dass wir es ernst meinen mit dieser Forderung.

Frage 5:
Um welche stadtteilbezogenen Probleme möchte sich Ihre Partei bzw. Bezirksratsfraktion in den nächsten fünf Jahren außerdem kümmern?
Piratenpartei: Da gibt es vieles z. B. der E-Damm in der Nordstadt, Einkaufssituation in Hainholz, Lkw-Verkehr in Vinnhorst und vor allen eine faire Bürgerbeteiligung.
Die Linke: Wie im gesamten Stadtgebiet wird sich DIE LINKE. auch in der Nordstadt für die gezielte Förderung des sozialen Wohnungsbaus einsetzen. Wir wollen die Verdrängung aus attraktiven Wohngebieten so stoppen und die Mietpreise senken. Die Lebensqualität in der Nordstadt ist untrennbar mit einem guten Angebot an bezahlbarem Wohnraum verbunden.     

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Vahrenheide
Ein Streifzug durch Vahrenheide

Kommen Sie mit auf einen Fotostreifzug durch Hannovers Stadtteile - und sehen Sie die Stadt von einer ganz anderen Seite. Heute: Vahrenheide

Vahrenheide in Zahlen
  • Stadtbezirk : Bothfeld-Vahrenheide, 3. Stadtbezirk in Hannover
  • Einwohner: im Stadtbezirk ca. 47.534
  • Einwohner je Stadtteil: Bothfeld (20.376 Einwohner), Sahlkamp (13.623 Einwohner), Vahrenheide (9.090 Einwohner), Isernhagen-Süd (2.729 Einwohner) und Lahe (1.716 Einwohner) (Stand 2011).
  • Bevölkerungsdichte : 1.549 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30657, 30659
  • Markantes aus der Geschichte: Der Stadtteil hat seinen Namen von der Vahrenwalder Heide. Hier soll am 18. August 1903 Karl Jatho einen der ersten Motorflüge der Welt vollbracht haben. Einige Jahre später schuf die Reichswehr hier einen Flugplatz, aus dem nach dem Ersten Weltkrieg der Flughafen Hannover-Vahrenwald entstand. Der Flughafen wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und danach nicht wieder in Betrieb genommen.
Region
Hannover – vom Heißluftballon aus gesehen

Alles auf einen Blick: Der Maschsee, die drei warmen Brüder, das Ihme-Zentrum und das Anzeiger-Hochhaus - auf den Bildern von Steffen Goldenstein sehen die großen Bauwerke der Stadt ganz klein aus.