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Vahrenwald Kenpokan lockt mit neuem Restaurant
Hannover Aus den Stadtteilen Vahrenwald Kenpokan lockt mit neuem Restaurant
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18:15 01.02.2017
Das Team: Kenpokan Gründer Ralf Beckmann (rechts) mit seinem Studioleiter Heinrich Deppe (links) und Koch Manuel Bascon im neuen Restaurant. Quelle: Mario Moers
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Hannover

Sanftmütig grüßt der Buddha an der automatisch öffnenden Glastür. Freundlich begrüßen die jungen Empfangsmitarbeiter die ankommenden Besucher. Der angenehm holzige Duft neuer Möbel und vielleicht eine Note Raumduft hängen in der Luft. Mit einem muffigen Kampfsport-Dojo aus alten Karate-Filmen hat der neue Eingangsbereich von Hannovers größter Kampfsportschule wahrlich nichts gemeinsam. Nach einem aufwendigen Umbau im Vorjahr eröffnete im Kenpokan-Trainingszentrum in der Jathostraße zum Jahresanfang sogar ein eigenes Restaurant, das künftig auch Nicht-Mitglieder nach Vahrenwald locken soll. Doch auch den 1800 Mitgliedern wird viel Neues geboten. Das Trainingszentrum verwandelt sich immer stärker in einen Fit- und Wellness-Tempel mit ganzheitlichem Ansatz.

Info

Das Restaurant Kenpokan Kitchen, Jathostraße 9, ist wochentags von 7 bis 22 Uhr geöffnet. An Wochenenden von 9 bis 18 Uhr.

„Das Training ist bei uns immer noch sehr ehrlich“, stellt Studioleiter Heinrich Deppe fest. Auch wenn das hellgrüne und mit asiatischem Flair versehene Ambiente des Kenpokan Kitchen, der Pilates-Kurs im Obergeschoss und der ausgebaute Sauna-Bereich schon fast an die ersten Fitnessstudio-Adressen der Stadt erinnern. Noch sind etwa 65 Prozent der Mitglieder vor allem am Kampfsport interessiert. In Altwarmbüchen, wo Kenpokan 2013 einen Ableger eröffnet hat, sind lediglich 30 Prozent Kampfsportler. Der Trend geht ganz klar zu vielfältigen, ganzheitlichen Angeboten. Kenpokan-Gründer Ralf Beckmann hat das richtig erkannt. Die Idee, das Studio um ein Restaurant zu erweitern, hat jedoch einen ganz pragmatischen Ursprung.

„In Vahrenwald gab es nichts, wo man nach dem Training oder in der Pause ordentlich essen gehen konnte“, erzählt Beckmann, Träger des schwarzen Gurtes im Kickboxen. Die Speisekarte wurde entsprechend gezielt auf die Bedürfnisse der Sportler angepasst. Gleichzeitig achtet Koch Manuel Bascon darauf, dass seine Küche auch für Besucher attraktiv ist. Das Besondere: Zu jedem Gericht ist der exakte Anteil an enthaltenen Kohlehydraten, Proteinen und Fett gelistet. Wem die 905 Kalorien, 109 Gramm Kohlehydrate, 39 Gramm Fett und 31 Gramm Proteine des Flammkuchens „Strongman“ nicht in den Ernährungsplan passen, der kann gezielt weitere Komponenten zu seinem Menü hinzufügen. Serviert wird ein bunter Mix mit mediterranem, internationalem Einschlag. Es gibt etwa Hähnchenstreifen, Penne Gorgonzola und Flammkuchen. „Wir legen Wert auf regionale Produkte und fairen Handel“, erklärt Beckmann. Bei der Einrichtung half ein benachbartes Einrichtungshaus. Der fernöstlich-buddhistisch angehauchte „Sam-Nok“-Touch ist deutlich erkennbar.

Neben dem Restaurant ist eine kleine Halle für den Trendsport Mov Nat entstanden. Kletterwände mit Waldmotiven lassen ahnen, worum es geht. „Mov Nat kommt von Moving Nature, also sich in der Natur bewegen“, erklärt Beckmann, während er einen Balken an der Wand befestigt. Aus vielen kleinen und großen Balken, Matten, Böcken und anderen Modulen baut er einen flexiblen Hindernisparcours. „Die Menschen müssen wieder lernen, sich wie Tiere zu bewegen“, erklärt er und wechselt in eine katzenhafte Gangart. In Hannover sind Kenpokan die Ersten, die Mov Nat anbieten. Der Trend geht eben zum ganzheitlichen Training. Und wer sich trotz katzenhafter Bewegungen einmal verrenkt, für den gibt es längst eigene Behandlungsräume. Auch Praxen für Physio- und Chiropraxis und Naturheilkunde sind in das umgebaute Studio integriert. Ein echtes Multi-Fit-Zentrum.

Von Mario Moers

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