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Vahrenwald Nachfrage nach Lastenfahrrad ist enorm
Hannover Aus den Stadtteilen Vahrenwald Nachfrage nach Lastenfahrrad ist enorm
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00:15 26.06.2016
Von Susanna Bauch
Lindens Bürgermeister Rainer-Jörg Grube ist schon seit 2015 mit dem Lastenfahrrad unterwegs. Quelle: Michael Wallmüller
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Hannover

Wer mit dem Rad fahren möchte, kann es online reservieren. Dabei gilt es allerdings, schnell zu sein: Das Lastenfahrrad kann nur einmal pro Tag ausgeliehen werden.

Das neue Fortbewegungs- und Transportmittel gehört zu der stadtweiten Initiative „Hannah“, die der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und die Firma Velogold aus Limmer angeschoben haben. Ziel der von der Stadt Hannover unterstützten Aktion ist es, zu beweisen, dass das Fahrrad auch bei der Beförderung größerer Lasten als Alternative zum Auto dienen kann - gerade, weil der Großteil der Fracht, die täglich durch die Städte kutschiert wird, laut Studien weniger als zehn Kilogramm wiegt.

"Die Nachfrage ist enorm"

„Die Nachfrage ist enorm“, berichtete eine ADFC-Sprecherin in der jüngsten Sitzung des Bezirksrat Vahrenwald-List. „Die Verleihquote liegt bei knapp 100 Prozent.“ Mit 2500 Euro städtischer Beihilfe pro Rad wird das Projekt finanziert, der Bezirksrat hat „sein“ neues Rad mit weiteren 3000 Euro unterstützt. Vier Lastenräder gibt es seit dem Sommer 2015 in der Region, in den Bezirken Mitte, Linden und Limmer sind seit November drei weitere stationiert. Modell „Hannah“ hält 180 Kilogramm Gewicht aus und eignet sich sowohl für Ausflüge, Einkäufe, Umzüge und größere Picknickaktionen wie auch für Personentransporte - etwa für den Nachwuchs auf der kleinen Bank oder auch mal für eine Braut auf der Fahrt zum Standesamt.

So funktioniert "Hannah"

Bevor jemand „Hannah“ das erste Mal nutzen kann, muss er sich registrieren. Danach kann er sich mit Nutzernamen und Passwort einloggen und buchen. Zur Abholung müssen Personalausweis, Codewort und das unterschriebene Ausleihformular mitgebracht werden. Wer mit dem Lastenrad unterwegs ist, sollte darauf achten, dass es nicht beschädigt wird. Außerdem muss das Fahrzeug persönlich zur Station zurückgebracht werden. „Hannah mehrmals täglich an unterschiedliche Nutzer zu verleihen ist zu aufwendig“, erklärt die ADFC-Sprecherin. Die Stationen seien Geschäfte, deren Mitarbeiter ehrenamtlich für Hannah im Einsatz seien, „da werden Mehrfachbuchungen einfach zu zeitintensiv“. Die Fahrt mit Hannah ist zwar kostenlos, Spenden sind aber willkommen. Schließlich soll das Lastenradprojekt wachsen - damit die umweltfreundlichen Transportmittel künftig noch an vielen weiteren hannoverschen Standorten entliehen werden können.

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