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Vahrenwald Neubaugebiete schaffen übervolle Grundschulen
Hannover Aus den Stadtteilen Vahrenwald Neubaugebiete schaffen übervolle Grundschulen
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02:15 27.02.2016
Von Susanna Bauch
Die Brüder-Grimm-Schule wird bald ihre Kapazitätsgrenze erreichen. Quelle: Michael Soboll (Archiv)
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Vahrenwald-List

Demnach platzt vor allem die Grundschule Brüder Grimm an der Constantinstraße künftig aus allen Nähten - nicht zuletzt durch diverse Neubaugebiete. Außerdem wird die Schule ab Sommer den Ganztagsbetrieb aufnehmen, was für viele Eltern ein wichtiges Kriterium ist.

Bis zum Jahr 2020 sollen die Schülerzahlen in der nördlichen List deutlich steigen, die Kapazitäten reichen nur für eine Vierzügigkeit, wonach maximal 104 Schüler unterrichtet werden können. Eine fünfte Klasse im Jahrgang zu eröffnen, ist ohnehin nicht möglich, da Grundschulen dauerhaft nur vierzügig geführt werden dürfen. Da die umliegenden Grundschulen wie Hägewiesen, Fridtjof-Nansen, Hoffmann-von-Fallersleben sowie Groß-Buchholzer Kirchweg keine Möglichkeiten haben, weitere Schüler aufzunehmen, sollen die Bezirke so verändert werden, dass etliche Schüler künftig zur Grundschule Mengendamm gehen können.

Da diese allerdings auch schon rappelvoll ist und ebenfalls mit steigenden Schülerzahlen rechnet, werden auch hier die Bezirksgrenzen verschoben, sodass etliche Schüler im Einzugsgebiet der Comeniusschule landen. Räume und Kapazitäten für eine Vierzügigkeit sind an der Kollenrodtstraße gegeben, in den vergangenen Jahren aber nicht immer ganz ausgeschöpft worden. „Um eine gleichmäßige Auslastung der drei Schulen zu erreichen, planen wir, den Neuzuschnitt der Einzugsbereiche von der Grundschule Brüder Grimm Richtung Mengendamm und von dort weiter Richtung Comeniusschule vorzunehmen“, fasste Dezernentin Rzyski das Vorhaben zusammen. Darüber hinaus verspricht die Verwaltung, dass auch künftig unzumutbar lange Schulwege vermieden werden sollen.

Die Änderung der Schulbezirke im Bereich Oststadt, Eilenriede und Zoo hatte unlängst zu Kritik von Eltern und Politikern geführt. Denn nach dem neuen Zuschnitt sollen vor allem Kinder aus dem Zooviertel, die bislang in die Kestnerschule gehen, einen weiten Weg durch die Eilenriede zur wenig ausgelasteten Johanna-Friesen-Schule in Kauf nehmen. Die Eltern diskutieren derzeit noch mit Stadtplanern, um Kompromisse zu finden. Die Wünsche aller Familien werde man aber kaum berücksichtigen können, erklärte Rzyski.

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