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Vahrenwald Rohbau für Üstra-Ökosiedlung steht
Hannover Aus den Stadtteilen Vahrenwald Rohbau für Üstra-Ökosiedlung steht
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00:15 24.11.2017
Von Susanna Bauch
Rund 130 Mietwohnungen entstehen auf dem Üstra-Gelände an der Vahrenwalder Straße. Quelle: Alexander Körner
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Vahrenwald

Die Ökosiedlung auf dem Üstra-Gelände an der Vahrenwalder Straße soll Ende 2019 bezugsfertig sein. Die Architekten des Planungsbüros Mosaik haben das Projekt in der jüngsten Sitzung des Bezirksrats Vahrenwald-List vorgestellt. Der Rohbau für die 34 Millionen Euro teure Holzbausiedlung steht allerdings schon, im Frühjahr sollen dann die fertig montierten Holzplatten geliefert und montiert werden.

Rund 130 Mietwohnungen entstehen auf dem Gelände, dazu wird eine Kindertagesstätte für 15 Krabbel- und 25 Kita-Kinder gebaut. Die Zwei- bis Vier-Zimmer Wohnungen sind 35 bis rund 100 Quadratmeter groß. Die gesamte Siedlung soll ausschließlich mit ökologisch unbedenklichem Material gebaut werden. Die Kaltmieten werden zwischen 10 und 12 Euro pro Quadratmeter liegen. Die Liste der Bewerber ist auch schon lang, rund 60 Familien haben Interesse angemeldet. Es sind allesamt Üstra-Mitarbeiter, denn sie haben Vorrang bei der Vergabe der Wohnungen.

Zunächst wollte die Üstra für das Gelände einen externen Bauträger suchen. Der Wohnungsmarkt hat sich dann aber so entwickelt, dass das eigene Versorgungswerk dort gern Kapital anlegt und so die Ruhestandsbezüge der Mitarbeiter sichert. Als Arbeitgeber zudem neue Betriebswohnungen für Mitarbeiter anbieten zu können, soll die Attraktivität für Beschäftigte steigern.

Auf dem ehemaligen Bahndepot wird drei- bis fünfgeschossig gebaut, die Dächer werden begrünt. „Darüber hinaus werden Grünflächen, Spielplätze und Aufenthaltsareale angelegt“, erläuterte Architekt Kay Marlow. Geparkt wird oberirdisch, zweimal an E-Ladestationen sowie auf Carsharing-Stellflächen. Auch Fahrradbügel werden vor den Häusern installiert. Die Gebäude haben zwar Stahlbetonfundamente und auch Treppenhäuser und Aufzugskerne aus Beton. „Innen- und Außenwände sowie Böden und Decken aber werden aus 20 Zentimeter dickem Schichtholz vorgefertigt und als Bauteile auf die Baustelle gebracht“, sagt Architekt Ekkehard Vogt vom Büro Mosaik. Die Architekten haben in Hannover bereits mehrere Flüchtlingswohnanlagen komplett in Holzbauweise realisiert.

Sollten nicht alle Wohneinheiten von Üstra-Mitarbeitern belegt werden, kommen auch andere Interessenten zum Zuge. 20 Wohnungen werden öffentlich gefördert, sodass der Mietpreis 5,60 pro Quadratmeter nicht übersteigt. Zudem ist das Objekt barrierefrei, neun Wohnungen sind rollstuhlgerecht.

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