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Vinnhorst Ärger um Poller und Parkbuchten
Hannover Aus den Stadtteilen Vinnhorst Ärger um Poller und Parkbuchten
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02:15 27.02.2016
Von Bärbel Hilbig
Sind unzufrieden: Anwohner der Heinrich-Lange-Straße.Foto: Behrens Quelle: Benjamin Behrens
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Vinnhorst

Autofahrer auf der Suche nach einer Abkürzung zwischen der Beneckeallee und der Friedenauer Straße hatten sich regelmäßig nicht an Tempo 30 gehalten. Doch nun stören sich manche Anlieger an den Änderungen, die die Stadtverwaltung vorgenommen hat.

Anwohner der Eggewiese beklagen, dass kleine Poller und Schraffuren abwechselnd rechts und links auf der Fahrbahn, die den Verkehr verschwenken sollten, keine Wirkung zeigen. „Bei uns hat sich überhaupt nichts geändert. Das ist sehr unbefriedigend“, bemängelte Gisela Richert kürzlich im Bezirksrat Nord. Durchfahrende Autos seien weiter sehr schnell unterwegs. „Es bringt nur etwas, wenn wir unsere eigenen Fahrzeuge versetzt rechts und links auf der Straße parken. Ich sehe aber nicht ein, unser Auto als Puffer zu nehmen.“ Gisela Richert erkundigt sich, wann die Verwaltung mit einer Geschwindigkeitsmessung den Erfolg der Veränderungen kontrolliert. „Bitte machen Sie das vor den Sommerferien“, mahnt sie.

Auch Nils Hanebuth aus der Niederaue zeigt sich bisher nicht zufrieden. Ähnlich wie die Eggewiese ist seine Straße, anders als die Heinrich-Lange-Straße, zu schmal, um dort regelrechte Parkplätze zu markieren. „Wir halten Poller und Schraffuren nicht für ausreichend.“

Nachbarn in der Heinrich-Lange-Straße kritisieren dagegen, dass sie angesichts der eingezeichneten Parkflächen zum Teil nicht mehr aus ihren Einfahrten kommen, wenn tatsächlich Autos in den Parkbuchten stehen. Die CDU-Fraktion fordert in einem Antrag, die Parkbuchten zügig zu entfernen. Die Nachbarn hielten, so der Text, die Poller für „völlig ausreichend“. Über den Antrag wird in der Sitzung nicht entschieden, weil die SPD-Fraktion ihn zunächst intern beraten will.

Stadtbezirksmanagerin Astrid Schepers versucht zu beruhigen. „Das Tiefbauamt hat zugesagt, Poller und Markierungen, die nicht passen, wieder wegzunehmen. Nichts ist in Stein gemeißelt.“ CDU-Fraktionschefin Angelika Jagemann fragt nach, ob sich dafür alle Anlieger einzeln melden müssten.Ein Betroffener hätte auf seinen Brief seit November keine Antwort aus der Behörde erhalten. Stadtbezirksmanagerin Schepers berichtet, es hätten sich bereits mehrere Anwohner an das Tiefbauamt gewandt.

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