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Vinnhorst Junge Familien zieht es nach Vinnhorst
Hannover Aus den Stadtteilen Vinnhorst Junge Familien zieht es nach Vinnhorst
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02:15 02.04.2016
Von Bärbel Hilbig
Das Birkenwäldchen nördlich des Kanals könnte Bauland werden. Quelle: Philipp von Ditfurth
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Hannover

Der Stadtteil Vinnhorst gewinnt offenbar unter jungen Familien an Attraktivität. Doch viele suchen vergeblich nach einem zum Verkauf stehenden Haus oder Baugrundstück. Die CDU-Fraktion im Bezirksrat Nord hat deshalb kürzlich bei der Stadtverwaltung nach Informationen über Baulücken und Brachflächen gefragt. „Bei uns häufen sich seit ein bis zwei Jahren die Anfragen von Familien, die zum Teil bereits zur Miete in Vinnhorst wohnen oder Freunde hier haben“, berichtet CDU-Fraktionsvorsitzende Angelika Jagemann. Es sei erfreulich, dass junge Familien sich längerfristig in Vinnhorst ansiedeln wollen.

Aktuell gibt es eine Fläche im Stadtteil, die bereits im Bebauungsplan für Eigenheime vorgesehen ist, berichtete Stadtbezirksratsbetreuerin Yvonne Struiksma in der jüngsten Sitzung des Bezirksrats Nord. Das Grundstück ist zum Teil bereits durch die Straßen Unter den Eichen sowie Brandriede erschlossen. Da sich das Gelände im Privatbesitz befindet, kann die Stadtverwaltung allerdings nichts dazu sagen, ob und wann die Grundstücke vermarktet werden.

Auch Baulücken oder Grundstücke, die in zweiter Reihe bebaut werden könnten, befänden sich durchweg in privater Hand, erläutert die Stadtbezirksratsbetreuerin. Die Eigentümer dürfe sie nicht benennen. In der Bauverwaltung am Rudolf-Hillebrecht-Platz 1 könnten Interessenten aber im Fachbereich Planen und Stadtentwicklung den Plan „Baulücken und Verdichtungsgebiete 2012“ einsehen.

Ein anderes Areal in Vinnhorst war bereits als Bauland für Eigenheime im Gespräch, die Stadtplaner legten die Entwicklung des Geländes jedoch wieder auf Eis. Dabei handelt es sich um das sogenannte Birkenwäldchen, eine Fläche nördlich des Kanals zwischen den Straßen Grashöfe, Godshorner Damm und Fischteichweg. Der übergeordnete Flächennutzungsplan sieht dort bereits Wohnbaufläche vor. Die Planer hatten vor gut zehn Jahren begonnen, auch den Bebauungsplan zu ändern und wollten das Areal für 36 Wohneigenheime vorsehen.

„Im Verlauf der Planungen gab es allerdings erhebliche Bedenken auch wegen Geruchsbelastungen von den Industriebetrieben im Westen von Vinnhorst wie auch im Osten in Brink-Hafen“, berichtet Yvonne Struiksma. Es seien keine gesunden Wohn- und Arbeitsverhältnisse gewährleistet. Die Verwaltung will deshalb längerfristig beobachten, ob sich die Umweltbedingungen verbessern.

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