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Baugemeinschaft Kesselstraße startet

Limmer Baugemeinschaft Kesselstraße startet

Die Arbeiten für das Haus der Baugemeinschaft „kesselneun“ in Limmer haben begonnen. Binnen eines Jahres sollen dort 19 Eigentumswohnungen entstehen.

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Los geht's: Die Baugemeinschaft „kesselneun“ hat ihr Bauschild aufgestellt.

Quelle: Marta Krajinović

Hannover. Die Garagen, die einst an der Kesselstraße 9 in Limmer standen, sind weg. Dafür verkündet jetzt ein Bauschild, was dort in den kommenden zwölf Monaten entstehen wird - das Mehrfamilienhaus einer Bauherrengemeinschaft. Nach 15 Monaten Vorbereitungszeit sind die Pläne für das 50 Meter lange Gebäude mit viereinhalb Geschossen so weit gediehen, dass die Bauarbeiter anrücken können.

In dem Gebäude wird es 19 Wohnungen geben, die kleinsten mit 50 Quadratmetern, die größten mit 140 Quadratmetern Wohnfläche. „75 Prozent der Wohnungen sind verkauft. Das war für uns auch die Zielgröße, um den Bau zu beginnen“, sagt Ludger Rolfes, Mitglied der Baugemeinschaft. Er ist sich ziemlich sicher, dass die Hütte voll wird: „Wenn sich erst die Kräne drehen, erregt das Aufmerksamkeit und lockt Interessenten an.“ Insgesamt kostet der Bau fünf Millionen Euro.

„Wir betrachten es als unsere Aufgabe, Wohnraum in Eigentum für gemeinschaftliches und selbstbestimmtes Wohnen zu schaffen. Soziale, städtebauliche und ökologische Qualitätsschwerpunkte werden zum Standard erhoben“, heißt es im Leitbild der Bauherrengruppe. Die Ausgangslage dafür könnte besser nicht sein: Die Kesselstraße liegt einerseits in der Großstadt, andererseits aber auch in der Nähe zur Leine mit ihren Grünstreifen am Ufer. Die Stadtbahn fährt in der Nähe, Geschäfte sind zu Fuß zu erreichen. Im Haus selbst gibt es Gemeinschaftsräume, auch der Garten ist Angelegenheit aller Bewohner. Die Gruppe ist buntgemischt. „Wir haben unter den Wohnungskäufern Singles und Paare - die jüngsten sind etwas über 30 Jahre, die ältesten über 60 Jahre alt“, schildert Rolfes. Gern hätte man auch noch etwas Jüngere in den Kreis aufgenommen, aber es hat sich bisher niemand gefunden. Ganz frischer Nachwuchs kündigt sich indessen an: Wenn das Haus bezogen ist, werden drei Babys zur Gemeinschaft zählen.

Noch keine Fortschritte gibt es bei einem anderen Bauvorhaben in der Kesselstraße, nämlich auf dem Gelände der früheren Kesselfabrik. Die Stadt will es zu einem Wohngebiet machen und den Eigentümern oder einem möglich Investor eine sogenannte Entwicklungsvereinbarung auferlegen. Dieses Vorgehen hatte der Stadtbezirksrat jedoch abgelehnt, weil er seine Mitwirkungsmöglichkeiten beschnitten sieht. Derzeit ruht der See - „an uns ist bisher niemand mit Planungen oder einer Voranfrage herangetreten“, teilt die Stadt mit.

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