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Bauwagenbewohner ziehen an den Lindener Berg
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Linden-Mitte Bauwagenbewohner ziehen an den Lindener Berg

Nachdem ein Dutzend Bauwagenbewohner in der vergangenen Woche ein Gelände an der Freiherr-von-Fritsch-Kaserne im Sahlkamp verlassen mussten, haben sie nun am Fuße des Lindener Bergs ein neues Zuhause gefunden. Die Kolonie Ihlpohl freut sich über die neuen Nachbarn.

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Die Bauwagenbewohner freuen sich über ihr neues Zuhause am Lindener Berg - und die Kolonie Ihlpohl sich über ihre neuen Nachbarn.

Quelle: Meise

Linden-Mitte. Neubürger in Linden-Mitte: Etwa ein Dutzend muntere Bauwagenbewohner haben ihre bemalten Anhänger auf einer städtischen Fläche am Fuße des Lindener Berges abgestellt. Die Bauwagengruppe musste in der vergangenen Woche ein Gelände an der Freiherr-von-Fritsch-Kaserne im Sahlkamp räumen. Neben der Kolonie Ihlpohl hat die Stadt den jungen Leuten eine Duldung von einem Monat bewilligt.

Die Gruppe will mit ihren elf Wagen allerdings länger bleiben: In der jüngsten Sitzung des Bezirksrats stellte ihre Sprecherin Esther Wiesemann klar, dass man in Linden bleiben wolle: „Hier haben wir unsere Anlaufpunkte – wir möchten nicht mehr vom einen Ende der Stadt zum anderen gejagt werden.“ Am liebsten wolle die Gruppe ein Gelände pachten.

Im kommenden Bezirksrat wollen die Grünen, die Linke und der Piraten-Einzelvertreter per Antrag die Verwaltung auffordern, die Duldung der Gruppe so lange zu verlängern, bis eine akzeptable Fläche gefunden wurde – und das Wetter einen erneuten Umzug zulässt. In der Kolonie Ihlpohl freut man sich unterdessen über die neue Nachbarschaft. Vorsitzender Andreas Ackermann hat die rund 80 Kleingärtner per E-Mail über der Gruppe informiert – „und eigentlich nur positive Resonanz bekommen“, wie er sagt. In Badenstedt hatte im vergangenen Jahr eine geplante Ansiedlung einer Bauwagengruppe für viel Ärger mit der benachbarten Kleingartenkolonie gesorgt. Auch der Vorstand des Kleingartenvereins Linden ist offenbar nicht begeistert.

Am Ihlpohl aber sei man „ein bisschen anders drauf als in anderen Kolonien“. Ackermann hofft, dass die Gruppe am Eingang der Kolonie die Ihlpohl-Lauben vor Missbrauch und Sachbeschädigung schützt, wie sie im Hannover immer wieder vorkommen. Groß genug sind die Hunde der Gruppe für diese Aufgabe. Allerdings gibt er zu bedenken, dass die Fläche offiziell ein Naherholungsgebiet sei – „also eine partyfreie Zone“.

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