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Breuste-Kunst vor Schule wird abgebaut
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Ahlem Breuste-Kunst vor Schule wird abgebaut

Wohin mit der Stahl-Installation am alten Schulzentrum Ahlem?

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Schwer vermittelbar: Eines der drei Teile des Kunstwerks vor dem alten Schulzentrum.

Quelle: Meise

Ahlem. Die aus drei Teilen bestehende Stahl-Installation des 2012 verstorbenen Künstlers Hans-Jürgen Breuste auf dem Gelände der Haupt- und Realschule Ahlem wird abgebaut. Die Schule zieht an die Tegtmeyerallee, das alte Schulzentrum an der Petit-Couronne-Straße soll aufgegeben und verkauft werden. In der jüngsten Sitzung des Bezirksrats Ahlem-Badenstedt-Davenstedt teilte Fachbereichsleiter Dieter Wuttig mit, dass die Verwaltung das schwere dreiteilige Kunstwerk zunächst in die sogenannten Rosebusch-Verlassenschaften überführen wird: Die Künstler Hans-Jürgen und Almut Breuste haben vor Jahren eine ehemalige Turbinenhalle des Umspannwerks der PreussenElektra in Ahlem zu einem Gesamtkunstwerk umgestaltet, das an deutsche Industriegeschichte, aber auch an das Schicksal von Millionen von Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen in der Zeit des Nationalsozialismus erinnert.

„Mit der Schulleitung und der Witwe Almut Breuste ist besprochen, dass die Installation in das Eigentum des Fachbereichs Bildung und Erziehungskultur übergeht“, hieß es vonseiten der Verwaltung. Schulklassen könnten die Rosebusch-Verlassenschaften auf Anfrage besichtigen, „sodass wir eine Teilöffentlichkeit herstellen können, bis eine endgültige Lösung gefunden ist“, sagte Wuttig. Dem Vorschlag von SPD-Fraktionschef Rainer Göbel, einen Teil des Kunstwerks im Willy-Spahn-Park aufzustellen, schloss sich Wuttig nicht an: Er habe Breuste als sehr engagierten Künstler kennen gelernt und würde dessen Werk nicht auseinanderreißen wollen.

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