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300 Flüchtlinge beziehen ehemaligen Baumarkt

Badenstedt 300 Flüchtlinge beziehen ehemaligen Baumarkt

Rund 300 Flüchtlinge sind am Mittwoch von ihrer bisherigen Notunterkunft auf dem Messegelände nach Badenstedt gezogen. In den vergangenen vier Wochen hatte die Feuerwehr den ehemaligen Baumarkt an der Badenstedter Straße für 450 Bewohner hergerichtet. 

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Der ehemalige Baumarkt bietet etwa 450 Flüchtlingen eine Unterkunft.

Quelle: Katrin Kutter

Badenstedt. „Die knapp 150 freien Plätze werden wahrscheinlich schon in den kommenden Wochen belegt werden“, sagt Stadtsprecher Alexis Demos. Bis Ende Januar muss die Stadt weitere 3700 Flüchtlinge aufnehmen.

Seit dem 23. September sind rund 450 männliche Flüchtlinge i neinen ehemaligen Baumarkt in Badenstedt gezogen. Ein Besuch.

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„Wir erwarten ab jetzt jede Woche zwischen 100 und 150 Flüchtlinge“, sagt Demos. „Daher werden wir nach und nach weitere Unterkünfte in Betrieb nehmen.“ Nach dem Möbelmarkt in Vahrenwald Mitte Oktober sollen einen Monat später bis zu 250 Flüchtlinge im alten Bettenhaus des Siloah-Krankenhauses untergebracht werden. „Außerdem wollen wir fünf der 15 geplanten Containerstandorte bis Ende des Jahres in Betrieb nehmen“, sagt Demos. Zudem plane die Stadt, weitere große Immobilien zu kaufen oder anzumieten. „Darin wollen wir dann jeweils mindestens 200 Personen unterbringen.“

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Wie Sie Flüchtlinge in der Region unterstützen können, lesen Sie hier.

Die Stadt ist guter Dinge, auf diese Weise die vielen Flüchtlinge in Hannover unterbringen zu können. Bereits bei dem Umzug nach Badenstedt sammelten die Helfer positive Erfahrungen. Nach Informationen von Demos meldeten sich bei der Ankunft der Flüchtlinge schon zwei Badenstedter, die Spenden für die neuen Nachbarn abgeben wollten. „Ein weiterer bot an, Deutschunterricht zu geben“, sagt Demos. Alle anderen Anwohner, die helfen wollten, lud die Bezirksbürgermeisterin Brigitte Schlienkamp (SPD) am Mittwoch gemeinsam mit dem Bezirksrat zu einer Informationsveranstaltung ein.

Dort diskutierten Anwohner, Nachbarn und Interessierte darüber, wie sie sich für die Flüchtlinge engagieren können.

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