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West Janun ist umgezogen
Hannover Aus den Stadtteilen West Janun ist umgezogen
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09:00 26.03.2015
Einsatzbereit: Achim Riemann und sein Team haben schon ausgepackt.Foto: B. Behrens Quelle: Benjamin Behrens
Hannover

Auch ansonsten ist der Verein Janun (Jugendaktionsnetzwerk Umwelt und Naturschutz) nach seinem Umzug aus der Südstadt in das Gebäude der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule an der Fröbelstraße einsatzbereit. „Der neue Standort ist ideal“, sagt Sozialpädagoge Achim Riemann.

Riemann betreut unter anderem die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins und hat zudem seinen Schwerpunkt in den internationalen Partnerschaften. Der 44-Jährige ist froh über den Umzug. Waren die Verhältnisse in der Südstadt beengt, bieten die neuen Räume in Linden-Nord ihm und seinen fünf Kollegen deutlich mehr Platz. „Hinzu kommen die drei Mitarbeiter, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr machen und jetzt einen großen gemeinsamen Arbeitsbereich haben“, sagt Riemann. An der Wand seines Büros ist ein großer Baum aufgemalt, statt Blättern trägt er bunte Handabdrücke. „Jeder, der sich uns verbunden fühlt, soll ,unterschreiben’“, erklärt Riemann. Er ist sich sicher, dass die Wand komplett gefüllt wird.

Die Büros sind von Grund auf saniert, mit Holzparkettboden und hellgrün gestrichenen Wänden. Diese haben jeweils einen Ablagebereich, der mit einer Holztreppe zu erreichen ist, um die große Raumhöhe der ehemaligen Schule auszunutzen. „Meine große Weltkarte muss ich noch aufhängen“, sagt Eckhard Steinmüller. Der 40-Jährige entwickelt Workshops, unter anderem für Schulen. Zentrale Frage: Was hat meine Ernährung mit dem Klima zu tun? Es geht beispielsweise um Tiefkühlkost. „Wir wollen nicht vermiesen, sondern klarmachen, was drin steckt“, sagt er. Die Möglichkeit, direkt auf dem früheren Schulhof mit Kindern und Jugendlichen Beete anzulegen, die die Nachwuchsumweltschützer betreuen, freut den Sozialpädagogen. So nahe gelegen war das vorher nicht möglich - die Planungen laufen schon.

Janun arbeitet mit Organisationen in der Ukraine, in Weißrussland, der Türkei, Norwegen, Grönland und Serbien zusammen. Immer wieder organisiert das Netzwerk über den Europäischen Freiwilligendienst längere Austauschprogramme mit den Partnerorganisationen. „Im April kommen zehn Jugendliche mit zwei Betreuern zu uns“, kündigt Riemann an. Sie wollen in Hannover für einen Radiobeitrag recherchieren, der in ihrer serbischen Heimat gesendet wird. Auch Janun schickt Gruppen in die Partnerländer. „Wir wollen, dass die Jugendlichen auch Gegenden kennenlernen, in die man sonst nicht so hinkommt.“

Zu erreichen ist Janun an der Fröbelstraße 5 unter Telefon 5 90 91 90 oder www.janun-hannover.de.

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