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Kleingärtnerverein gestaltet „Garten für Kinder“

Natur erleben Kleingärtnerverein gestaltet „Garten für Kinder“

Ein Obstgarten nur für Kinder entsteht zur Zeit auf einem Grundstück des Kleingärtnervereins Nibelungen in Badenstedt. Ab Herbst kann der Nachwuchs aus dem Ort dort Pflanzen, Beeren und Früchte beim Wachsen beobachten.

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Der Kleingärtnerverein Nibelungen richtet ein Grundstück für Kinder aus dem Ort her.

Quelle: Schmidt

Badenstedt. Kinder haben im Kleingärtnerverein Nibelungen künftig einen ganz eigenen Platz: Auf einem ehemaligen Laubengrundstück neben dem Vereinshaus legen Kleingärtner derzeit einen „Garten für Kinder“ an. Seit Wochen wird auf dem 360 Quadratmeter großen Grundstück der Kleingartenanlage an der Carl-Buderus-Straße 60 in Badenstedt hart gearbeitet. Etliche Bäume wurden gerodet, die alte Laube abgerissen und der Boden planiert, damit dort bald Obstbäume, Beerensträucher und eine Weinrebe wachsen und Kinder über Mulchwege spazieren können. Auch ein Treffpunkt ist geplant, wo Kinder über ihre Erlebnisse im Garten sprechen können. Im Spätherbst wird die Anlage eröffnet.

Der „Garten für Kinder“ ist der Höhepunkt einiger Aktivitäten, die der Kleingärtnerverein in diesem Jahr dem Nachwuchs widmet. „Ohne Kinder sind wir arm dran“, sagt Vereinsvorsitzender Peter Scheer und schließt sich somit dem Slogan „Niedersachsen ist Kinderland“ an, den Ministerpräsident David McAllister kürzlich ausgegeben hat. Den Generationswechsel im Kleingartenverein will Scheer deshalb dazu nutzen, junge Familien in den Kleingartenverein zu holen. Zurzeit sind in der Anlage Nibelungen vier von insgesamt 215 Kleingärten zu haben.

Der „Garten für Kinder“ soll jedoch nicht nur für den Nachwuchs der Vereinsmitglieder reserviert sein. Auch Mädchen und Jungen aus dem Stadtteil können dort die Entwicklung der Natur von der Blüte bis zum Apfel verfolgen. Scheer legt allerdings Wert darauf, dass der Garten für Kinder keine offene Anlage ist. Der Besuch von Kindergruppen müsse mit dem Verein abgesprochen werden, sagt er. Später werde der Garten dann von einer Patin betreut.

Etwa 5000 Euro investiert der Verein in das Vorhaben, dazu kommen die Eigenleistungen von Vereinsmitgliedern. Den Bezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt hat das Gartenprojekt so überzeugt, dass er aus seinem eigenen Etat 2000 Euro dazugegeben hat.

Der Garten hatte einige Jahre leergestanden, nachdem der Energiekonzern E.on Avacon in unmittelbarer Nähe einen großen Strommast aufgestellt hatte und der frühere Pächter den Garten aufgab. „Das ist zwar optisch nicht schön, aber schädliche Strahlungen sind bei einer Prüfung nicht festgestellt worden“, versichert Scheer.

Wenn Bäume und Sträucher gepflanzt worden sind, wird der Obst- und Beeren-Kindergarten im Spätherbst mit einem kleinen Fest für Kinder eröffnet. Schon am Sonntag, 14. August, gibt es ein großes Kinderfest mit vielen Attraktionen auf der Grünfläche neben dem Vereinsgelände. Dazu will der Verein auch 50 Kinder aus bedürftigen Familien als Gäste einladen.

Karin Vera Schmidt

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