Navigation:
HAZ-Shop AboPlus Online-ServiceCenter
Badenstedt

Lettow-Vorbeck soll verschwinden


Die Stadt will die Straße in Badenstedt umbenennen. Die Anwohner werden am Verfahren beteiligt. Ein Gutachten zeigt: Der Name Lettow-Vorbeck-Allee in Badenstedt ist nicht tragbar.

Für die Allee wird einer neuer Name gesucht.

© Archiv

Die Stadtverwaltung hat die seit 2007 schwelende Frage, ob Paul von Lettow-Vorbeck Namensgeber für eine Straße in Badenstedt sein darf, beantwortet. „Lettow-Vorbeck hat persönlich Schuld auf sich geladen“, sagte Bernd Wegener, Chef der für Straßenbenennungen zuständigen städtischen Geoinformation, in der jüngsten Sitzung des Bezirksrats Ahlem-Badenstedt-Davenstedt. Der preußische Militär, der in drei Kolonialkriegen diente, ist nach einem jetzt vorgelegten Gutachten als Taufpate für die Lettow-Vorbeck-Allee nicht mehr tragbar. Die Stadt hat deshalb das Verfahren zur Umbenennung der Straße eingeleitet.

Rund 400 Anwohner und Hauseigentümer im Badenstedter Afrika-Viertel, in der die Lettow-Vorbeck-Alee liegt, erhalten in diesen Tagen Post von der Stadt. Das Schreiben enthält eine Zusammenfassung des Gutachtens, in dem der hannoversche Historiker Helmut Bley die Karriere Paul von Lettow-Vorbecks dargestellt hat. Bis zum 15. Juli haben die Angeschriebenen Zeit, ihre Meinung zur geplanten Straßenumbenennung zu äußern sowie eigene Namensvorschläge einzureichen. Wie berichtet, lehnen viele Anwohner eine Umbenennung der Straße ab. Zum einen haben sie sich im Laufe der Zeit an den Namen gewöhnt, zum anderen befürchten sie, es könnten ein hoher Verwaltungsaufwand und zusätzliche Kosten auf sie zukommen. Wird die Straße umbenannt, müssen die Anlieger die neue Adresse auch in ihren Dokumenten wie Führerschein oder Personalausweis kennzeichnen. „Die Kosten für solche amtlichen Vorgänge übernimmt die Stadt“, betonte Bezirksbürgermeister Wilfried Gunkel. Für Änderungen privater Visitenkarten müssten die Betroffenen jedoch selbst aufkommen.

„Was passiert denn, wenn die Bürger mehrheitlich ablehnen?“, fragte Hans-Jürgen Breitkreuz (CDU). „Die Anwohner haben ein Anhörungsrecht, letztlich entscheidet aber der Rat der Stadt“, erläuterte Wegener. Ende August will die Verwaltung eine Drucksache vorlegen, über die bis Oktober entschieden werden soll. „Der neue Name sollte auch zum Afrika-Viertel passen“, sagte Wegener. Die städtische Geoinformation schlägt in ihrem Anschreiben einige Namen wie „Namibiastraße“ oder „Miriam-Makeba-Straße“ vor.

Den Weg nach der südafrikanischen Sängerin zu benennen, war eine Idee des Linken-Bezirksratsherrn Siegfried Seidel. Er hatte 2007 die Umbenennung beantragt; die SPD legte damals mit einem Prüfauftrag nach. Daraufhin gab die Stadtverwaltung das Gutachten bei Historiker Helmut Bley in Auftrag. Sein Fazit: Lettow-Vorbeck war „persönlich an Kriegs- und Menschenrechtsverbrechen in Afrika und Deutschland, wahrscheinlich auch in China beteiligt“.

So hatte sich Lettow-Vorbeck sich 1900 freiwillig zum Einsatz gegen chinesische Aufständische gemeldet; später kämpfte er als Stabsoffizier im Vernichtungskrieg gegen die Hereros in Südwestafrika mit. Während des Ersten Weltkriegs war Lettow-Vorbeck Kommandant der deutschen Schutztruppen in Ostafrika. Die setzte der Offizier – gegen den Befehl seines eigenen Gouverneurs – so rabiat ein, dass während der Kämpfe gegen die Alliierten auch rund 500 000 Zivilisten starben. Rücksichtslos ging Lettow-Vorbeck auch während der Nachkriegsunruhen in Deutschland 1919 und 1920 vor. Damals schlug er sich auf die Seite der Reaktionäre, die den rechtsgerichteten Kapp-Putsch gegen die Weimarer Republik anzettelten.

„Er missachtete das Streikrecht und die Pressefreiheit“, urteilt Bley in seinem Gutachten. Die Straße in Badenstedt war während der Herrschaft der Nationalsozialisten nach dem Preußengeneral benannt worden.

von Marcel Schwarzenberger

Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel
  • Umbenennung ja. Kommentierung ja. picki – 13.06.10
    Lettow-Vorbeck: Einer, der in der Kolonie "Deutsch-Ostafrika" zehntausende Menschenleben auf dem Gewissen hat, der einzig und allein für seinen eigenen Ruhm ("unbesiegt im Felde") kämpfte und selbst, nach dem der Frieden in Europa längst geschlossen war, noch weiterhin Blut vergießen ließ; der sich am"'Kapp-Putsch" beteiligte, mit Panzern Hamburg einnahm - und damit die Demokratie außer Kraft setzte - , als die Arbeiter für ihre Rechte aufstanden, gehört nirgendwo mit einem Straßennamen geehrt.
    Eine Umwidmung eines Straßennamens ist als Lösung unbefriedigend.
    Am besten: Umbenennen und mit einem Zusatzschild darunter erläutern, wem die Straße früher würdigte und wie die gesellschaftliche Debatte verlief. Bei der Umbenennung Namen von Opfern des Unrechtssystems oder Widerstandskämpfer ehren.
    Dann geht der historische Bezug nicht verloren.
  • Lettow-Vorbeck Michael Huck – 07.10.09
    Kommentar wurde von HAZ.de gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen: www.haz.de/nutzungsbedingungen.
  • Lettow-Vorbeck-Allee Fred Kaltmann – 03.09.09
    Ich kann als Grundlage für diese Diskussion allen Beteiligten nur die kürzlich erschienene vorzügliche und abgewogene Biographie über Lettow-Vorbeck des an der Londoner Universität lehrenden Historiker Eckard Michels empfehlen, um dann historisch fundierter argumentieren zu können.
  • Wieder mal Mist aus dem linken Lager blau – 02.08.09
    Dieser Kommentar wurde von der HAZ.de-Redaktion gelöscht.
  • Basisdemokratischer Unsinn Hans Meier – 12.07.09
    Was sollen den solche Aktionen? 200 Unterschriften für Sonnenallee, warum nicht Träumerchaussee?
    Natürlich bleiben die Kosten an den Anwohnern hängen, Navigationssoftware wird die Lettow-Vorbeck-Allee nicht mehr finden, Messegäste irren durch Badenstedt, und das alles nur, weil eine kleine unrepräsentative Minderheit bei der Stadt so einen ideologischen Unsinn verzapft. Das ist schlicht Bürgerfeindlichkeit und wurde schon diverse Male ohne Rücksicht auf die Wünsche der Anwohner z.B. in der Südstadt durchgezogen. Hier hilft nur die Wahl eines anderen Stadtrates sowie die schnelle Ablösung bstimmter Amtsleiter...
  • Lettow-Vorbeck-Allee Umbenennung K.K. Lettow-Vorbeck-Allee – 28.06.09
    Die Umbenennung ist aus menschlich- und politischem Standpunkt überaus gerechtfertigt.
    Dass Lettow-Vorbeck diverse Verbrechen begangen hat, ist seit über 70 Jahren bekannt.
    Diese Straße heißt seit über 70 Jahren Lettow-Vorbeck-Allee und interessanterweise hat niemand daran Anstoß genommen.
    Leider ist der Zeitpunkt der Umbenennung in der jetzigen Wirtschaftkrise (Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Hartz IV, Rentner etc.) sehr schlecht gewählt, da auch seitens der Anwohner weder Geld noch Zeit sowie Verständnis für solche Maßnahmen vorhanden sind.

    In der jetzigen Zeit ist es wahrscheinlich angebrachter zur Verfügung stehende Gelder für Straßensanierungen, Kindergärten, Seniorenheime usw. zu nutzen anstatt für Straßenumbenennungen.

    Sollte die Allee trotzdem umbenannt werden müssen, dann gehe ich davon aus, dass alle Kosten und Aufwendungen von der Stadt übernommen und erledigt werden.

    Der neue Name für die Lettow-Vorbeck-Allee sollte politisch, wirtschaftlich und zeitunabhängig sein, daher schlage ich den Namen „Sonnenallee“ vor, diesen Namen gibt es noch nicht in Hannover.

    Wir haben derzeit über 200 Unterschriften gesammelt. Diese werden in der kommenden Woche der Stadt zur Verfügung gestellt, um den Namensänderungsantrag noch einmal zu überdenken.

  • Aufräumen in deutscher Manier Dieter Eilts – 18.06.09
    Zum teutschen Aufräumen gehört Gründlichkeit, warum also in Badenstedt aufhören, gibt es doch zahleiche Strassennamen in Hannover, die sofort umbenannt gehören:
    Walderseestr., Weddigenufer, Wallmodenstr, Kaiseralle, Blücherstr....alles Kriegsverbrecher, und Adolfstrasse, igitt!
  • Endlich... Willi B. – 18.06.09
    Endlich meldet sich auch mal ein Jasager, der der regierenden Linken nach dem Munde redet.
    Vorschlag zur Güte: jede Strasse in Hannover bekommt 5 Namen und jeder Anwohner kann sich davon einen einsuchen der ihm/ihr gefällt, Familien haben sich durch dokumentierten Familienratsbeschluss auf einen Strassennamen zu einigen, Namenswechsel dürfen nur alle 10 Jahre einmal vorgenommen werden...
  • Pro Lettow-Vorbeck-Allee Umbenennung LVA - Anwohnerin – 18.06.09
    Seit über 40 Jahren wohne ich in der LVA. Seit die Diskussion über die Umbenennung aufgenkommen ist, stimme ich ihr zu. Ich möchte nicht in einer Straße wohnen, die nach einem Massenmörder und Menschrechtsverletzer benannt ist, wenn es doch so viele andere Namen gibt. Klar wäre es besser gewesen, die Straße umzubennen als sie Sackgasse wurde, hat man aber nicht. Also bitte jetzt!
  • Achtung, hier spricht Berlin. Das Hauptquartier – 17.06.09
    Achtung, geistige Tieffliegerverbände sind im Anflug auf Hannover-Badenstedt.
    Die SPD-Fraktion im Bundestag hat entschieden, mit sofortiger Wirkung alle Schiffe der Bundesmarine sowie Kasernen der Bundeswehr von Namen zu befreien, die historisch nicht korrekt sind.
    Achtung, Achtung, hier spricht Berlin.
  • Es ist genug, SPD Ollenhauer – 16.06.09
    Langsam reicht es, was Reformwahnbesessene aus Hannover machen wollen. Allerdings, bundespolitisch gesehen, ist die Parteispitze keinen Deut besser. Die Durchhalteparolen des Roten-Konkursverwalters Steinmeyer erinnern an das Goebbelsche Gefasel der Nazi-Zeit. Andererseit ist es dem Vertreter der kommunistischen SED-Nachfolge-Partei, Herrn Seidel, gelungen, ein Gutachten „einzukungeln“.
    Hinsichtlich der Objektivität des Gutachters erlaube ich mir, gewisse Zweifel anzumelden.
    Der zuständige Sachbearbeiter weiss, der Tradition von vor 70 Jahren folgend,
    durch stramme Haltung zu "überzeugen", allerdings lässt er die Rechte unten....
    Nun, um es einmal ganz deutlich zu sagen, die
    S O Z I A L D E MO K R A T I S C H E P A R T E I D E U T S C H L A N D S
    ist überflüssig! Die Lücke, die sie hinterlässt, füllt ihren Platz vollkommen aus....

    Wie derzeit häufig in der Wirtschaft, wird auch die SPD von anderen, zumindest politisch Klügeren übernommen werden, sie ist einfach zu schwach, sich der heutigen politischen Landschaft anzugleichen. Möglich, daß sie in anderen Aufnahme-Parteien ihre früheren Ziele einbringen kann, jedoch, wer wird einem derartigen Versager Zugeständnisse machen?
  • mit Schuld behaftet? Till – 15.06.09
    Ein Herr Seidel und ein Herr Wegener haben schon früher sehr gut zusammengearbeitet.
    Ich meine allerdings die guten Werke, welche SS-Obergruppenführer Wegener, Gauleiter Weser-Ems, zusammen mit dem ihm unterstellten Kreisleiter Seidel seinerzeit Anfang 1945 verrichtete.
    Beider Namen sind mit Schuld behaftet, meine Herren, Sie sollten über eine Umbenennung nachdenken, im Interesse Ihrer Familien!
    Diese schuldhaften Nachnamen sind jedoch nur die Spitze des Eisberges.
    Wenn ich bedenke, mit was für Bösewichten ich den Vornamen teile, ich versinke vor Scham in den Erdboden. Somit besteht auch in diesem Bereich ein geradezu unermesslicher Nachholbedarf, weltweit wird es infolge dieser Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen weder Arbeitslosigkeit noch Hungersnot geben. Ich bitte alle Mitbürger, unverzüglich Petitionen an den Papst zu richten, damit die Initiatoren dieser Umbenennungsaktion unverzüglich heilig gesprochen werden. Angehörige anderer Glaubensrichtungen sollte ähnliches ins Auge fassen.
  • sachlich bleiben justus – 14.06.09
    Hier nur auf Bernd Wegener herumzuhacken, ist wenig sachdienlich. Schliesslich ist Wegener nur Befehlsempfänger, genau so wie übrigens Lettow-Vorbeck als Militär, alle Soldaten haben immer jemanden, der ihnen Befehle erteilt.
    Jedoch, Wegeners Äußerung, der General habe Schuld auf sich geladen, verrät allerdings wenig militärische Sachkenntnis.
    Man sollte sich vielmehr mit den Herren Seidel und Bley beschäftigen, wer oder was steckt hinter der ganzen Angelegenheit? Wer profitiert von der Sache?
    O.K., Freizeitpolitiker Seidel hat natürlich die bevorstehende Bundestagwahl im Auge, jedoch, was springt für Bley raus? Als unvoreingenommen kann man sein so genanntes Gutachten kaum bezeichnen, es dürfte nicht einen einzigen kampferfahrenen Soldaten auf der Welt geben, der nicht "Schuld auf sich geladen hat." Vielleicht hinterfragt die Opposition einmal die Honorarhöhe von Herrn Bley sowie sein Verhältnis zu Herrn Seidel.
    Gegen Wegener auszuteilen, ist Blödsinn, der tut nur, was ihm gesagt wird, macht seinen Job, ansonsten wäre er ihn los.
    Es besteht jedoch kein Grund zur Panik. Sollten sich die Behörden wie gehabt wieder einmal über die Wünsche der Bevölkerungsmehrheit hinwegsetzen, s o o viele linke Richter gibt es doch gar nicht. Es stellt sich auch die Frage, ob hier nicht sogar eine bestehende Rechtschutzversicherung greift, wenn es gilt, gegen einen Verwaltungsakt gerichtlich vorzugehen, ggf. bis zum allerhöchsten deutschen Gericht, falls möglich. Ich habe da durchaus Vertrauen zu Justitia, die es nicht zulassen wird, daß der Bevölkerung par ordre du mufti der Willen von profilierungssüchtigen Politikern aufoktroyiert werden soll. Die Zeiten von DDR, UdSSR und dem Dritten Reich sind vorüber, auch wenn es hier einige nicht wahrhaben wollen.
    Es ist wohl kaum anzumehmen, daß eine Entscheidung vor dem 27. September fallen wird, so dumm dürfte wohl kaum einer der Verantwortlichen sein oder?
  • KGB Jeschow – 14.06.09
    Genosse Vorgänger, gestatten Sie, daß ich Ihnen respektvollst widerspreche.
    Der weißrussische Geheimdienst trägt weiterhin die Bezeichnung KGB.
    Auch ist seit 1991 die KPdSU von Jelzin verboten, somit wäre der Name auch wieder frei.
    Allerdings, das ganze war lange nach Ihrer und meiner Zeit.
    Glücklicherweise gibt es heute Leute wie den Genossen Wegener, die Väterchen Stalin noch nicht vergessen haben.
  • Lettow-Vorbeck-Allee Jagoda – 14.06.09
    Es ist unerträglich, miterleben zu müssen, wie hier auf unserem Genossen Wegener rumgehackt wird. Wieso unternimmt der KGB nichts dagegen? Oh, bitte vielmals um Entschuldigung, den gibt es ja n o c h nicht bzw. nicht mehr, aber was nicht ist.....
    Die Leute begreifen anscheinend nicht, welch ungeheures Potenzial sich da bietet.
    Auf einen Schlag wäre die Arbeitslosigkeit beseitigt, Umbenennung heißt die Devise.
    Ich hatte schon befürchtet, nach der Rechtschreibreform wäre der Erneuerungsdrang eingeschlafen, unser Genosse Wegener hat uns eines besseren belehrt, er ist des Ttitels „Held der Arbeit“ voll und ganz würdig, sollte gar den Lenin-Orden erhalten.
    Wenn ich mir so vorstelle: ‚Kita’ wird in ‚Junge Pioniere’ umbenannt, statt Hannover wird zukünftig Leningrad oder Stalingrad auf der Landkarte zu lesen sein, herrliche rote Zeiten. Auch in der SPD sollte man sich über einen neuen Parteinamen Gedanken machen, KPdSU ist ja leider noch besetzt, nun, den Genossen wird schon was einfallen....
  • Der Name Lettow-Vorbeck-Allee bleibt bestehen Nick – 13.06.09
    Vorerst wird der Name bestehen bleiben, hinsichtlich der sachlichen Gründe sowie der Unvoreingenommenheit des Ininiators bestehen erhebliche Zweifel.
    Es liegt an den Betroffenen, wenn sie sich hier von Kommunisten wie Wegener missbrauchen lassen.
  • Umbennenung luffy – 13.06.09
    Leute, bleibt ruhig.
    Das ganze beruht keineswegs aufgrund einer kommunistischen Propaganda-Aktion, wenn man versucht, seinen Kandidaten durchzuboxen.
    Klar, dass Genosse Wegener versucht, friedliebenden Leute wie Idi Amin, Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili, ein Denkmal zu errichten....
    Wie wäre es mit Lubjanka-Allee, der Dschersinski-Platz in Moskau ist ja nun auch umbenannt worden
    Auf Wunsch erkläre ich gerne unseren Lesern die Ihnen sicherlich nicht unbekannten Begriffe, Genosse Wegener.............
  • Umbennung barney – 13.06.09
    Es gilt hier, unverzüglich, wenns sein muß, selbstmedikativ verordnete, Vergangen-heitsbewältigung zu betreiben.
    Ich hätte da noch ein paar Vorschläge, z. B. hinsichtlich des Namens "Kaiser Wilhelm". Da soll es ja wohl auch noch einige Restanten, eine Schule, eine Straße etc. geben, die zwingend ersetzt werden müssten.
    O.a. Beispiel ist nur eines unter vielen (Mißständen).
    Mein Vorschlag: die Stadt Hannover schreibt die Planstelle eines Historikers aus, der - zumindest rückwirkend bis zum Jahre 1000 - dafür sorgt, daß derartige lapsi sofort eliminiert werden. Seiner Dienstelle sollten dann mindestens 100 Mitarbeiter zugeordnet werden, schliesslich gilt es darum, Leute, die eine auf ihren Namen ausgestellte Zwangseinweisungsbescheinigung gem. § 15 PsychKG vorweisen können, zufrieden zu stellen.
    Hierzu sei es auch gestattet, in Bezug auf die Namensvergabe "Hannover" gewisse Zweifel anzumelden.......
  • Gutachten zu Vorbeck liegt vor ph321 – 13.06.09
    Hat die Stadtverwaltung in ihrem bürokratischen Umfeld eigentlich nichts Besseres zu tun, als über derartige Nebensächlichkeiten zu streiten und kostspielige Gutachten in Auftrag zu geben? Die Kosten und der Zeitaufwand wären an anderer Stelle mehr angebracht.
    ABER, wenn schon dafür Zeit und Raum ist, Warum fahren die Herrschaften denn nicht mal nach Südafrika, um an Ort und Stelle in historischer Umgebung bei schönem Wetter, in teuren Hotels und auf Kosten der Steuerzahler in Hannover Ermittlungen anzustellen? Den Ehepartner und die Badehose sollten sie aber nicht vergessen!
  • Lettow-Vorbeck-Allee/Umbenennung Monika L. als Anwohnerin – 10.06.09
    Ich bin gegen eine Umbenennung.
    Bei der Namensgebung wußte man um die Taten des v. Lettow-Vorbeck.Es bedurfte keines Gutachtens des Herrn Bley. Die Begründung seines Antrags hätte Herr Seidel als engagierter Politiker mit Blick auf die Kosten selbst recherchieren können. Aber Unwissenheit und Faulheit bedarf eines Gutachtens. Das ist heute bei Politikern so üblich. Die SPD sollte ihre eigenen Entscheidungen nicht immer wieder infrage stellen und sich nicht von den Linken mit Blick auf Mehrheiten kritiklos beeinflussen lassen. Straßennamen gehören zur Geschichte einer Stadt und Umbenennungen sollten nicht nach augenblicklicher Gesinnungslage vorgenommen werden.
    Damals hat man sogar eine Allee nach Herrn Lettow-Vorbeck benannt.Dieser Soldat des Kaiserreiches ist heute Namensgeber einer kleinen Sackgasse, die mancher Badenstedter nicht einmal kennt, geschweige denn wußten die Bewohner dieses Stadtteils zum größten Teil gar nicht wer Lettow-Vorbeck war.Durch den Aktionismus des Bezirksratsmitgliedes Seidel ist dieser Mann erst in den Vordergrund des Interesses gerückt worden.
    Man sollte auch den Mut aufbringen im Nachhinnein nicht so geglückte Namensgebungen beizubehalten. Die Anwohner leben seit Generationen damit und können es auch weiter-
    hin.
    Ich wehre mich entschieden gegen eine Umbenennung und werde sämtliche Kosten dem Rat der Stadt in Rechnung stellen.
  • Antwort auf Wozu? Lettow-Vorbeck-Allee alte Badenstedterin – 10.06.09
    Hannover hat sich schon immer schwer mit seiner Geschichte getan. Man wohnt zwar gern in Hannover, aber erst in letzter Zeit versucht man die Hannoveraner mehr an ihre Stadt zu binden. Wenn man 50 Jahre Hannover betrachtet, waren wir immer einer zeitgemäßen Willkür- lichkeit der Politiker als Bürger unterlegen. Der Steuerzahler mußte den Abriß des Friederikenschlöss- chens, der Wasserkunst, der Aegi Hochstraße, den Umbau des Ihme-Zentrums, den Umbau des Kröpcke Centers usw., usw. bezahlen. Alles Sünden von Politikern. Straßenumbenennungen sind da noch der kleinere Posten im Haushalt der Stadt. Wer spricht noch von diesem Winzling der "Linken" im Bezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt in 10 Jahren ? Aber die Tragweite für ca. 400 Anwohner, (manche leben schon seit mehreren Generationen hier) ist immens und der Erfolg seines Antrags sollte diesem Freizeit- politiker nicht gegönnt werden. Hoffentlich wachen die Badenstedter endlich auf. Aber man sagte schon immer in diesem Stadtteil: hier kann man eine Pappfigur hinstellen, die SPD hat immer die Mehrheit. Das sieht man an der Qualifikation ihres neuen Landtagsabgeordneten, der wohl aufgrund seines "Erbhofes" gewählt wurde und nicht seiner Fähigkeiten wegen.
  • Wer ist Miriam Makeba??/Lettow-Vorbeck-Allee Katharina M. – 10.06.09
    Welche Hirne lassen sich eigentlich die neuen Namen einfallen? Die Einzigen, die eine Ehrung durch Namensgebung einer Straße erfahren sollten, wären Bischof Tutu oder Nelson Mandela. Aber dafür ist diese kaum 500 Meter lange Sackgasse zu unbedeutend. Man würde diesen Persönlichkeiten Unrecht tun. Darum sollte es bei dem unbedeutenden Letto-Vorbeck bleiben.
  • Und Waldersee?/Umbenennung Lettow-Vorbeck-Allee M.A. Badenstedterin seit 55 Jahren – 10.06.09
    Laut Lexikon hat Lettow-Vorbeck den von Kommunisten in Hamburg geführten Aufstand 1919 niedergeschlagen. Liegt hier der Grund zur Aktivität eines linken Politikers? Sollen hier seine Gesinnungsgenossen reabilitiert werden?pybna
  • Umbenennung Lettow-Vorbeck-Allee K.C.M. Neu Badenstedter – 10.06.09
    Der Vorschlag zur Namensgebung einer Moschee obliegt dem Verein, der sie unterhält. Aber unsere kleinen mit großen Wissenslücken ausgestatteten Kommunalpolitiker sind ja ahnungslos, wenn sie dem zustimmen. Politik wird vor der eigenen Haustür gemacht und nicht gesamtstädtisch gesehen.
  • Straßenumbenennung Letto-Vorbeck-Allee E.T. Hannoveraner – 10.06.09
    Ich stimme Ihnen voll und ganz zu.
    Ich werde meine Porto-, Fahrt- und Telefonkosten Herrn Seidel in Rechnung stellen. Versicherungen, Rententräger, Mitgliedschaften, sämtliche Banken, e-mail-Adressen, Telefongesellschaften,Fernsehge- sellschaften, Kabelfernsehen usw. usw., Freunde und Bekannte wollen die neue Anschrift wissen, nicht nur die Visitenkarte ist zu ändern.
  • Straßenumbenennung Lettow-Vorbeck-Allee K.L. ehemaliger Badenstedter – 10.06.09
    Zustimmung!
    Bismarck hat die Sozialistengesetze verboten und Oppositionelle ein- sperren lassen , Hindenburg war Berufssoldat (auch freiwillig) und hat Menschen totschießen lassen, ja es war Krieg und Befehl ist Befehl. So war es bei Lettow-Vorbeck auch. Es war Krieg und jeder Krieg ist menschenverachtend. Wenn man es so sieht, lädt jeder Freiwillige bei Kriegshandlungen persönliche Schuld auf sich, denn er weiß um seine Berufung.
  • Straßenumbenennung Lettow-Vorbeck-Allee K.M. ehemalige Badenstedterin – 10.06.09
    Uneingeschränkte Zustimmung!
    SPD-Politiker stellen eigene Entscheidungen infrage und lassen sich von einem "Linken" vor den Karren spannen.Die Kosten trägt der Steuerzahler. Hannovers SPD gehört abgelöst. Sie versinkt immer mehr in Mittelmäßigkeit.Herr Wegener als Zugereister sollte sich etwas mehr mit hannoverscher Geschichte befassen und sich nicht der Umbennenungseuphorie der SPD anschließen (s.Ihmebrücke, Maschstraße usw.)So identifiziert sich der hannoversche Bürger immer weniger mit seiner Heimatstadt. Benno-Ohnesorg und Willi-Brandt haben es sicherlich verdient, dann hätte man aber nicht typische hannoversche Merkmale bei einer Umbennung heranziehen müssen.
  • Umbenennung Lettow-Vorbeck-Allee R.M. ein Badenstedter – 10.06.09
    Ein mittelmäßiger Politiker vom "Linken Rand" schwingt sich zu politischem Handeln auf und ach die gute SPD folgt ihm!Auf Kosten des Steuerzahlers wird ein Verfahren in Gang gesetzt. Skandalös! Unerträglich diese Profilneurose einzelner Politiker! Wo bleibt der Einsatz für weit wichtigere Probleme, die ohne Gutachten zu erledigen wären?
  • Umbenennung Letto-Vorbeck-Allee M.L. Badenstedterin – 10.06.09
    Ich stimme Ihnen uneingeschränkt zu. Eine Umbenennung hätte in den Jahren vorgenommen werden können, als man die L-V-A zur Sackgasse gemacht hat (Schnellstraße wurde gebaut und der größere Teil der L-V-A wurde in Hermann-Ehlers-Allee umbenannt). Damals bestand unsere Stadtspitze auch aus SPD-Politi- kern (Stadtbaurat Hillebrecht (heute auch umstritten),Oberbür- meister Holweg,Oberstadtdirektor Wiechert). Waren die damals ahnungslos?
  • Even worse Geoffrey W. Munroe – 06.06.09
    It is not true that "Wir Deutschen sind nicht besser, aber auch nicht schlechter als andere Völker." Look at the history of your country and your national character, it is worse than that of other nations.
    And your lefties are behaving extremely with their wish to clean the street names of all political incorrect but historically relvant persons. It is a shame.
  • Strassen Umbenennng karin bryant – 06.06.09
    Ach wo, die Linken und Gruenen wuerden es begruessen ein paar Strassen mit tuerkisch-klingenden Namen zu verpassen,gebt ihnen bloss keine Ideen.
  • Armee Scharnhorst – 05.06.09
    Das soldatische Opfer wird heute in Deutschland weitgehend verleugnet. Ein Land, das seine Soldaten nicht ehrt, hat keine Daseinsberechtigung. Ein Staat hat keine Freunde, ein Staat hat Interessen. Zur Durchsetzung seiner Interessen unterhält jeder Staat eine Armee. Wir müssen in Deutschland endlich die Nachkriegszeit beenden. Wir Deutschen sind nicht besser, aber auch nicht schlechter als andere Völker
  • Auch so in Frankreich Pierre de la resistance – 05.06.09
    Auch so ist es in Frankreich. Niemand käme auf eine solche Idee, die nur von einem gespaltenen Verhältnis zur eigenen Vergangenheit gespeisst wird, vorzugsweise bei linken Abgeordneten in Deutschland.
    Allerdings weiss isch auch nicht von eine Klaus Barbie in Lyon, aber sonst gibt es viele Generäle und Soldaten, Wissenschaftler und Politiker aus der Histoire der Grand Nation. Auch ihr in Deutschland könnt da besser mit umgehen.
  • Funny Germans with no historical identity Geoffrey W. Munroe – 05.06.09
    I am laughing my a** away reading about these funny plans of the city government. We the British have named all different kind of streets after famous people with some serous meaning in our history. We would never come across the idea of changing the names only because a hundred years later some of them turn out to be nasty freaks during a war. Hello, that is part of our history and belongs to us wether we like it or not - never extinguish the names or you will forget all these parts of your history.
  • Unglücklicher Vorgang J.K. aus H.-B. – 05.06.09
    Wenn man den Straßennamen Lettow-Vorbeck toleriert, dann toleriert man doch noch lange nicht seine Taten, doch viel eher die unglückliche Namensvergabe vor fünfzig Jahren.
    Das heute eine gründlichere Überprüfung der Namen vor einer Nutzung stattfinden soll, steht ja hoffentlich außer Zweifel.
    Ob das vor Fehlern schütz mag ich bezweifeln. Da ja die Definition was Falsch sein wird, erst in der Zukunft geschieht.

  • Amoklauf am linken Rand August E. – 04.06.09
    Ein Gesinnungsgenosse der SED Nachfolgepartei übt sich in
    Umerziehung der noch vorhandenen Restbevölkerung und all
    die Damen im Stadtrat mit ihren Wollpullovern, Amuletten,
    Doppelnamen und spitzen Koteletten, samt ihren männlichen
    Bütteln von linksaußen sind natürlich mit dabei.

    Wer es wagt dagegen seine Stimme zu erheben, wird mit der
    Nazikeule zur Strecke gebracht, da ist es dann auch
    nebensächlich, dass Lettow-Vorbeck vor 1939 wirkte.

    Wie lange müssen wir so etwas hier noch ertragen?
  • ...bitter nötig... willi – 04.06.09
    Wau wau - der wirkliche Skandal ist der, dass wir unsere gesamte Nomenklatur nicht zyklisch dem jeweils von der Allgemeinheit als gültig angesehenen Meinungsbild anpassen. Das schafft überdies Arbeitsplätze und jede Menge Profilierungspotenzial. Stillstand ist Rückschritt - fangt schon 'mal an.
  • Bitter nötig aki – 04.06.09
    War ja klar, dass bei diesem Thema die bellende Minderheit vielstimmig Laut gibt, der berühmte Pawlowsche Reflex. Dabei ist der eigentliche Skandal nicht die anstehende Umbenennung, sondern die Tatsache, dass sie erst jetzt erfolgen soll.
    Wenn das über die Bühne gebracht ist, schlage ich als nächsten Umbenennungskandiaten die Hindenburg-Schleuse vor, auch schon längst fällig und bitter nötig!
  • Strassenumbenennung Willi B. – 04.06.09
    Hier kann man beispielhaft lesen, warum immer mehr Bürger sich nicht mehr an Wahlen beteiligen. Aus nichtigem Anlass werden gewohnte Namen gegen den erklärten Mehrheitswillen der Anwohner obrigkeitlich geändert - wer das gut finden soll? Und haben wir nicht wirklich ernstere politische Themen, mit denen sich diese laienhaften Feierabendpolitiker sollten?
    Hannover wählt falsch!
  • Zukunftsorientierte Namensvergabe Asma – 04.06.09
    Die Idee unseres Genossen Wegener verdient uneingeschränkte Unterstützung.
    Wie wärs mit „Robert Gabriel Mugabe Straße“ oder „Bruder Idi Amin Dada Straße“. Aus Respekt vor der zukünftigen Mehrheitsbevölkerung wäre es aus meiner Sicht allerdings angebracht, jetzt schon bei Um- und Neubenennungen Namen aus dem Kulturkreis der Neubürger_Innen zu wählen. „Fatih Sultan Mehmet Allee“ würde z.B. auf große Zustimmung stoßen.
  • Lettow-Vorbeck Tango – 04.06.09
    Es ist erschütterlich so etwas zu lesen. Den deutschen Behörden fällt scheinbar nichts anderes mehr ein. Falls es zutreffen sollte, das L.-V. tatsächlich grob und rabiat in einem Krieg umgegangen ist, muß man da nicht jede Dritte öffentliche Einrichtug umbennen ? Das deutsche Volk mit Ihrer 68 -er Generation wird sich irgendwann selber auslöschen und umbennen. Weitere Worte fehlen mir........
  • Unverblümter linker Gesinnungsterror Linden – 04.06.09
    Unverblümter linker Gesinnungsterror. Wehret den Anfängen!
  • Keine anderen Probleme in H? ConcentrateOnBasics – 04.06.09
    Haben wir keine anderen Probleme in H, als sich um so einen unwichtigen Krams zu kümmern?
  • Was kommt als Nächstes? Fragwürdig – 04.06.09
    Demnächst wird wohl Fürst Bismarck dran glauben müssen. Hei, das wird ein Spaß. Und eine Danziger Straße oder Königsberger Klopse wird es auch nicht mehr geben.

    Wenn die Straße in der NS-Zeit umbenannt worden ist - warum nimmt man dann nicht einfach ihten alten Namen?
  • Straßenumbenennung Exhannoveraner – 04.06.09
    Was hat damals die Umbenennung der Konstanty-Gutschow-Str. gekostet? Nur weil der verdiente Architekt Gutschow mal bei Speer gearbeitet hat? Die Kosten sollten von den Anstiftern solchen Unsinns zurück verlangt werden.
  • volkserziehung max herbert – 04.06.09
    Wie schon einige Kommentatoren vor mir angemerkt haben: hier wird versucht, den historischen Kontext ignorierend, politisch korrektes Denken durchzusetzen. Und schon vorab wird klargestellt, dass die Bevölkerung zwar ihre Meinung sagen darf, aber entschieden wird trotzdem so, wie es dem Politbüro beliebt.
  • Immer noch umbenennen... willi – 04.06.09
    Ja so sind wir halt - würden wir alle unsere Straßen nach US-amerikanischem Vorbild einfach durchnumerieren (habe gehört, soll demnächst von der ... vorgeschlagen werden), dann gäbe es sicherlich Probleme mit Hausnummern, wie: 88, 69, 1953 oder 4711.
  • Wenn schon umbenennen, dann aber konsequent. Walter – 04.06.09
    Wenn man jetzt plötzlich so furchtbar gutmenschlich sein möchte, müßte man dann ja auch konsequenterweise diese ganzen Fatih-Moscheen (ca. 2/3 der Moscheen heißen so) oder die Yavuz-Sultan-Selim Moscheen umbenennen.

    "Fatih-Moschee":
    "Fatih" ließ Konstantinopel 1453 einnehmen, mehrere zehntausend christliche Bewohner grausam abschlachten, unzählige versklaven, und funktionierte die alte Kirche Hagia Sophia in eine Moschee um.

    "Yavuz-Sultan-Selim": Der "türkische Hitler" ließ Zehntausende Aleviten, Schiiten, Araber abschlachten und wollte das Christentum ausrotten.

    Aber das ist ja sicher etwas ganz ganz anderes.
  • Gehts noch?? Hannes Reinhardt – 04.06.09
    Wie kann man einen alten deutschen Kriegshelden SO behandeln??
    Was ist das den für eine Politik??
    Ist denn diesen Politikern garnichts mehr heilig?
    Ist das noch Demokratie, wenn die Bewohner der STraße den Namen halten wollen und der Rat schmeißt ihn trotzdem um??
  • Und Waldersee? Vectrex – 04.06.09
    Laut Bericht ist einer der Gründe auch die mutmaßliche Teilnahme an Kriegsverbrechen in China.

    Und der Befehlshaber bei der Niederschlagung des Boxeraufstandes war doch Graf Waldersee. Da sehe ich ja noch reichlich Potenzial für Umbenennungen, Denkmälerabreißen, etc.

    Für was wir alles Zeit und Geld haben...
  • Umbenennung Ausgewanderter – 04.06.09
    Kommentar wurde von HAZ.de gelöscht.
  • Wer ist Miriam Makeba?? K. Willes – 04.06.09
    Lettow-Vorbeck kennt man wenigstens. Was soll diese Umbennerei überhaupt bewirken? Volkserziehung? Könnte man dann nicht wenigstens die Opfer der innerdeutschen Grenze nehmen?

    So bleibt nur der Verdacht, dass hier ein paar Abgeordnete auf Kosten der Allgemeinheit ihr politkorrektes Mütchen kühlen wollen.
  • Die abgenutzte Nazukeule Marek – 04.06.09
    jaja die Nazikeule mal wieder. Hat Ihr irgendjemand was von Goebbels oder anderen Nazis gesagt? NEIN, nur sie faseln davon. Schon merkwürdig, wer nicht Ihrer Meinung ist, ist automatisch ein Nazi, womit wir wieder beim linken Schwachsinn angekommen sind. Herzlichen Glückwunsch zur Bestätigung meines Kommentars:-)
  • Was soll das alles ? Gudrun T. – 04.06.09
    Wen eine Straße nach einem Soldaten benannt ist, erwartet doch keiner einen heiligen Samariter. Jeder der sich für den Namensgeber interessierte, wusste doch wofür Lettow-Vorbeck stand. Dafür ein Gutachten zu erstellen, bedeutet ja dann auch hochgradige Ahnungslosigkeit in der Verwaltung und bei den Initiatoren.
    Unerträgliche Geldverschwendung.
  • links? carman – 04.06.09
    Wer hier vom "linken Schwachsinn" redet, sollte sich lieber mal intensiver mit der Materie befassen.

    Ich habe bereits vor über 20 Jahren ausländischen Besuchern erklären müssen, wer Lettow-Vorbeck war und warum die Hannoveraner nichts gegen diese Peinlichkeit diesen Schlächter zu ehren unternehmen.

    Bei manchen Kommentaren hier muß ich mich doch sehr wundern...wenns nach ihnen ginge, dann würde so mancher Straßenname noch immer Hitler, Goebbels und andere verehren.

    Wovor haben diejenigen hier eigentlich Angst?
  • gewaltiges Lebenswerk Hartmut Pilch – 04.06.09
    Bei allen Flecken, die es aus der sicht heutiger Absolventen des gymnasialen Gemeinschaftskundeunterrichtes in seiner <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_von_Lettow-Vorbeck">Biographie</a> geben mag, stellen sich diejenigen, die vor einer Persönlichkeit wie Lettow-Vorbeck und ihrer Epoche nicht die gebührende Achtung empfinden können, ein Armutszeugnis aus.
  • Karl-Marx-Strasse Marek – 04.06.09
    Wie wäre es mit "Steuer-Verschwendungs-Allee" oder "Bürger-halt-die-Klappe-und-zahl" Straße??? Mann, der linke Schwachsinn wird immer extremer.
  • Straßenumbenennungsversuche Aufpasser – 04.06.09
    Da soll doch so langsam jedem vernünftigen Bürger der Kragen platzen: Die hochverschuldete LHH hat nichts Wichtigeres zu tun als den Narzißmus bestimmter Linkssozialisten zu "kultivieren" - endlich Aufhören damit ! Und wem das nicht paßt, der soll sich eifrig an sinnvolle Arbeit machen, um seinen politischen Auftrag s e r i ö s zu erfüllen.
  • Schild-Bürger-Allee Lothar V. – 04.06.09
    Was Freizeitpolitikern und Verwaltungsbeamten so einfällt um Steuergelder und fremdes Geld auszugeben ist schon erstaunlich.
  • Afrikaviertel willi – 04.06.09
    Wirklich erstaunlich - da entdeckt das politische Gutmenschentum etwas, was wir schon seit 49 Jahren wissen - Beifall! Eine Umbenennung durchzuführen, da verlässt uns der Mut, dazu braucht es selbstverständlich ein wissenschaftlich qualifiziertes Gutachten (von uns bezahlt). Als neuen Namen schlage ich "Ngoro-Ngoro-Pfad" vor. Ferner empfehle ich das Studium des Stadtplanes, da gibt es sicherlich noch mehr Ansätze zur Verschlimmbesserung. Übrigens: den olympischen Fackellauf haben auch die Nazis "erfunden" - hat schon jemand mit dem IOC darüber gesprochen?
  • Wozu ? Badenstedter – 04.06.09
    Sicherlich war Lettow-Vorbeck keine vorbildliche Person, dies war aber in den Jahren der Namensvergabe für das Afrikaviertel auch schon bekannt.

    Wenn man anfängt Straßennamen im nachhinein auf ihre Zumutbarkeit zu überprüfen, spielt da auch eine zeitgemäße Willkürlichkeit hinein, die ebenso hinterfragt werden kann.

    Historisch gesehen, gehören derartige Straßennamen auch zur Geschichte und erinnern dann auch an die nicht so ‚guten’ Mitbürger.

    Die meisten Anwohner können damit gut leben.

Meistgelesene Hannover-Artikel

Anzeige

Quiz

Sätze, die Geschichte machten

Es gibt einige Sätze die in die Geschichte eingegangen sind. Doch wer hat sie gesagt? Testen Sie Ihr Wissen in.

Kennen Sie Hannover?

Aus der Luft sehen sonst bekannte Gebiete manchmal ganz anders aus. Erkennen Sie Hannover von oben?

Kennen Sie alle Minister Niedersachsens?

Neun Landesminister zählt das Kabinett von Ministerpräsident David McAllister. Kennen Sie alle neun und ihre jeweiligen Berei...

Rund um Hannover



Top