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Es brummt in der Deisterstraße

Stadtteilfest in Linden-Süd Es brummt in der Deisterstraße

Das macht wirklich „Lust auf Linden-Süd“: Die ansonsten viel befahrene Deisterstraße ist wieder einmal zur autofreien Festmeile geworden. Tausende Menschen feierten dort das jährliche Stadtteilfest.

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Auf der autofreien Deisterstraße feiern die Lindener ihr Stadtteilfest "Lust auf Linden-Süd".

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Linden-Süd. Auf der autofreien Deisterstraße präsentierten sich zahlreiche Institutionen aus dem Stadtteil, die Gastronomen tischten dick auf und die Geschäftsleute luden zum Flanieren ein. Pünktlich zum Festbeginn kam sogar die Sonne raus, auch wenn zunächst noch eine von drei Bühnen fehlte. „Dass die Bühne nicht da ist, habe ich in 20 Jahre Muckemachen noch nicht erlebt“, meinte ein Musiker. Rechtzeitig zum großen Besucherandrang, stand aber alles an seinem Platz.

Der Verein Deisterkiez hat wieder zum Stadtteilfest "Lust auf Linden-Süd" eingeladen. Tausende Besucher feiern gemütlich auf der autofreien Deisterstraße.

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Ganz besonders feierten die Lindener wieder Inklusion und Integration. Menschen mit Handicap brachten sich genauso in das Fest ein, wie Migranten, Neubürger oder alteingesessene Butjer. „Uns geht es darum, den inklusiven Gedanken zu leben“, sagte Petra Dageförder am Stand der Wilhelm-Schade-Förderschule. Dort mussten Kinder ihre Fingerfertigkeit beweisen, um entweder dem Plüschhasen oder -bären so schnell wie möglich ins Ziel zu helfen.

Rund ging es auch es beim Glücksrad der Linden-Limmer-Stiftung. Die zehn freiwilligen Helfer sammelten dabei 202 Euro für den guten Zweck ein und verteilten im Gegenzug zahlreiche Sachpreise an zumeist junge Gewinner. „Das Deisterstraßenfest ist eines der schillerndsten Feste in Linden“, lobte Stiftungsmitglied Andreas Bodamer-Harig. Besonders freute er sich darüber, dass sich wieder ganz viele Vereine, Einrichtungen und Gruppen beteiligten.

Als bleibende Erinnerung an dieses gelungene Stadtteilfest steht bis auf Weiteres ein „Deisterbär“ in der Straße. Kettensägenkünstler Michael Knüdel formte vor den Augen der Festbesucher den Baumstumpf einer Robinie zu einer Bärenskulptur um. Die putzige Bärenstatue aus Holz ist noch bis Mitte 2016 auf Höhe Deisterstraße 60 zu sehen. Dann wird die Baumscheibe neu bepflanzt.

cli

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