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Mehr Platz an der Helene-Lange-Schule

Linden-Mitte Mehr Platz an der Helene-Lange-Schule

Lange hat es gedauert - nun steht fest: Die Helene-Lange-Schule kann sich über rund 1,15 Millionen Euro aus dem für Bauprojekte vorgesehenen Etat der Stadt freuen. Mit dem Geld soll das gesamte Erdgeschoss im Hauptgebäude des Gymnasiums umgestaltet werden.

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Der Glasgang der Helene-Lange-Schule ist das Erkennungszeichen des Gymnasiums.

Quelle: Benjamin Behrens

Hannover. Ziel der Bauarbeiten ist es, deutlich mehr Platz für Lehrerzimmer und Klassenräume zu schaffen. Zudem wird der Sanitärbereich erweitert, alle Zugänge werden barrierefrei gestaltet und zugleich die Rettungswege verbessert. Weitere 560.000 Euro gewährt die Stadt für die Sanierung der maroden Nord- und Westfassade des zentralen Schulgebäudes.

„Für unsere Schule ist das eine der größten Baumaßnahmen der vergangenen Jahre“, sagt Schulleiter Joachim Buthe. Er ist erfreut, dass das die Finanzierung nun gesichert ist. Allerdings hätten er und das Kollegium auch mit Nachdruck darauf hingearbeitet, dass das Geld bereitgestellt wird. „Seit zehn Jahren sind wir eine vierzügige Schule - das Gebäude ist aber nach wie vor auf drei Züge ausgelegt“, betont Buthe.

785 Schülerinnen und Schüler lernen derzeit an dem Gymnasium in der Hohen Straße und in der Außenstelle, die in der ehemaligen Ihmeschule an der Badenstedter Straße zu finden ist. Zwar wurde das aus dem Jahr 1884 stammende Hauptgebäude in der Vergangenheit mehrfach durch An- und Umbauten an wachsende Schülerzahlen angepasst. Doch unterm Strich habe es gerade in den letzten Jahren spürbar an Platz gefehlt, sagt Buthe.

Mit dem Umbau des Erdgeschosses, der in den Sommerferien beginnt, soll sich das nun nachhaltig ändern. Zwar sind keine Anbauten geplant, doch die bestehende Fläche wird so umstrukturiert, dass zusätzliche Räume gewonnen werden können. Möglich ist das, weil die bisherige Hausmeisterwohnung nicht mehr benötigt wird.

Nach dem Umbau wird es ein Klassenzimmer mehr geben, auch ein zusätzlicher Freizeit- und Verfügungsraum ist im Raumplan verankert. Ein neuer Raum für Elterngespräche steht ebenso auf der Agenda wie weitere Lehrerzimmer. „Die Kollegen haben künftig 50 Prozent mehr Platz“, sagt Buthe. Zudem würden die Sanitäranlagen für die Lehrkräfte nach jahrelanger Wartezeit erstmals so erweitert, dass sie den Anforderungen genügten. „Bisher gab es im Erdgeschoss nur eine einzige Toilette für Männer und Frauen.“ Die WC-Räume für die Schülerinnen und Schüler sind jüngst bereits auf den neuesten Stand gebracht worden: 624 000 Euro flossen in die Sanierung der aus den Siebzigerjahren stammenden Klos, die von den jungen Nutzern unter Anleitung einer Künstlerin eigenhändig verschönert wurden.

Im Zuge der geplanten Umbauten wird auch der als Aula genutzte große Versammlungsraum, in dem knapp 380 Personen Platz finden, den neuesten technischen Anforderungen angepasst. Bisher hatte der Bereich Bestandsschutz und durfte genutzt werden, obwohl die heute üblichen Standards nicht mehr erreicht wurden. Nun erhält der Raum einen eigenen Ein- und Ausgang zum Hof, die Rettungswege werden neu strukturiert - und die neuen Lehrer-Toiletten stehen künftig auch für Besucher der Aula zur Verfügung. Bisher mussten die Gäste in die oberen Etagen ausweichen. Ebenfalls auf der Sanierungsliste stehen neue Fenster und eine Dämmung der Fassade am Nord-West-Trakt des Hauptgebäudes.

Um den Schulbetrieb nicht zu sehr zu behindern, sind die Bauarbeiten in mehreren Abschnitten geplant. Ende 2016 soll alles fertig sein. Geht es nach Buthe, könnte es danach zügig weitergehen. „Unser Fachräume für Biologie und Chemie im ersten und zweiten Obergeschoss sind dringend sanierungsbedürftig“, sagt er. Für die Jahrgänge 5 bis 12 reichten sie nicht mehr aus, so dass bereits auf die Außenstelle in der Ihmeschule ausgewichen werde. Der Schulleiter und sein Kollegium haben bereits bewiesen, dass sie hartnäckig sein können, wenn es um die Sanierung ihrer Schule geht.

IGS Linden bekommt ein neues Dach

Schon seit Jahren ist das Dach der Integrierten Gesamtschule (IGS) Linden undicht. Der Flachbau an dem Schulstandort Am Lindener Berge stammt aus den Siebzigerjahren – ebenso alt ist das Betondach, das bereits mehrfach repariert werden musste. „Erhebliche Mängel“ haben die städtischen Schulplaner festgestellt. Um diese zu beheben, investiert die Stadt nun 500.000 Euro in eine Sanierung. Allerdings ist das Dach danach noch nicht vollständig wieder in Ordnung: Es handelt sich nur um eine Teilsanierung. In einer Drucksache weist die Verwaltung ausdrücklich darauf hin, dass „mit dem zurzeit zur Verfügung stehenden Budget“ zunächst nur eine Teilfläche in Angriff genommen werden kann. Diese Arbeiten sollen im kommenden Sommer beginnen. Im Zuge des gesamten Projektes soll eine Begrünung des Daches ermöglicht werden, eine weiterer Option ist der Einbau von Photovoltaikanlagen.jk

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