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Mordversuch an Polizisten: Hohe Belohnung für Hinweise

Angriff in Linden Mordversuch an Polizisten: Hohe Belohnung für Hinweise

Vier Monate nach dem Feuerlöscherwurf auf einen Polizisten an der Ihmepassage in Linden,setzt die Polizei eine Belohnung von 5000 Euro für die Ergreifung des Täters aus. Am Freitag werden entsprechende Flyer verteilt.

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Angriff auf die Polizei: Der sechs Kilogramm schwere Feuerlöscher durchschlug die Windschutzscheibe des Einsatzwagens und verfehlte einen 23-jährigen Beamten nur knapp.

Quelle: Polizei/Archiv

Linden. Der bislang unbekannter Angreifer hatte am Neujahrsmorgen gegen 5.50 Uhr einen Feuerlöscher aus etwa zehn Metern Höhe auf einen Polizisten geschleudert, der gerade in seinen Streifenwagen stieg. Der sechs Kilogramm schwere Gegenstand durchschlug die Windschutzscheibe des VW-Bullis und blieb im Lenkrad stecken. Der 23-jährigen Beamte blieb unverletzt.

Weil die Fahndung nach dem Täter bislang erfolglos lief, setzt die Polizeidirektion Hannover nun eine Belohung in Höhe von 5000 Euro aus. Beamte des zuständigen Fachkommissariates werden zudem am Freitag ab 10:00 Uhr an der Straße Am Ihmeufer Flyer verteilen. Die Polizei erhofft sich dadurch Hinweise aus der Bevölkerung. Bislang sind keine Zeugenhinweise eingegangen. Auch konnten an dem Feuerlöscher keine verwertbaren Spuren gefunden werden.

Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes

Der Anschlag vom Neujahrsmorgen hatte für Aufregung gesorgt. Der damalige Polizei  präsident Axel Brockmann verurteilte den „brutalen Angriff“, die Gewerkschaft der Polizei (GdP) nannte die Attacke „hinterhältig“ und forderte Konsequenzen in der Ahndung solcher Angriffe. Die Staatsanwaltschaft reagierte wenig päter: Die zuvor als versuchte Körperverletzung eingestufte Attacke wurde neu bewertet – und gilt nun als versuchter Mord.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511/109-5555 entgegen.

zys

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"Brutale" und "hinterhältige" Angriffe
Angriff auf die Polizei: Der sechs Kilogramm schwere Feuerlöscher durchschlug die Windschutzscheibe des Einsatzwagens und verfehlte die Beamten nur knapp.

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